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Zuletzt aktualisiert: 21 Februar 2025

Top-Meldungen der letzten 30 Tage – Seite 3

  • Die Zustellung von Anwalt zu Anwalt – nur notdürftig wiederbelebt?

    Mit seinem – in der Begründung unzulänglichen – Urteil vom 26.10.2015 – AnwSt (R) 4/15 hat der Bundesgerichtshof die Zustellung von Anwalt zu Anwalt im Ergbnis vom Wohlwollen des Gegners abhängig und damit weitestgehend unpraktikabel gemacht. Nun hat der Gesetzgeber mit dem gestern verkündetem Gesetz zur Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie und zur Änderung weiterer Vo

    Benedikt Windau/ zpoblog – 425 Leser –
  • „Knöllchen-Horst“ darf nicht mehr filmen

    „Knöllchen-Horst“ aus Süd-Niedersachsen muss sich ein neues Hobby suchen oder zumindest eine andere Methode ausdenken, wie er Verkehrsverstöße anderer Personen dokumentieren kann. Seine jeweils an der Front- und der Heckscheibe montierten sogenannten Dashcams darf er jedenfalls nicht mehr benutzen, urteilte das Verwaltungsgericht Göttingen in einem am Freitag, 02.06.

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelder – 423 Leser –
  • Schnell ist relativ

    Wer für seine Arbeit zu lange braucht, kriegt Ärger. Dieser Grundsatz sollte vor einigen Jahren auch mal bei der Justiz eingeführt werden. In Form einer Regelung, welche einem zu lange hingehaltenen Kläger oder einem mit seinem offenen Verfahren in der Luft hängenden Angeklagten einen Anspruch auf Entschädigung gibt. Das Gesetz (§ 198 GVG, § 199 GVG) kam schließlich zu Stande.

    Udo Vetter/ LawBlog – 415 Leser –
  • Wutbürger vor dem Bundesverfassungsgericht

    Die Welle der Empörung deutscher Wutbürger über die Altparteien im Parlament ist nun bis ins Bundesverfassungsgericht geschwappt. ln dem Verfahren über den Antrag, im Wege der einstweiligen Anordnung die etablierten Parteien CDU/CSU, SPD, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wegen ihrer staatsfeindlichen und kriminellen Handlungen von der Bundestagswahl 2017 auszuschließen, hat das B

    Fachanwalt für IT-Recht – 414 Leser –
  • Skandal – Mit zwei Plagiaten zur Jura-Professur

    Wenn man glaubt, man hätte schon alle Abgründe gesehen und es könnte einen nichts mehr schockieren, belehrt eine das (Juristen-)Leben stets eines Besseren. So war es auch dieses Mal. Die Nachricht, die uns am 13.Mai aus Flensburg, genauer gesagt von der Europa-Universität Flensburg erreichte, schafft dies in bisher unbekanntem Ausmaß.

    iurratio Online – 402 Leser –
  • Aufreger des Monats

    Zuweilen gibt es Urteile, die mich aufregen. Natürlich müssen wir mit Entscheidungen leben, die unserer eigenen Rechtsauffassung widersprechen. Das liegt in der Natur der Sache und man muss es sportlich sehen – man kann nicht immer gewinnen. Ein nachhaltiges Störgefühl habe ich aber, wenn Urteile an der wirtschaftlichen Realität vorbei gehen und sich Richter nicht einmal die

    Christian Herold/ NWB Experten Blog – 393 Leser –
  • Pfandflaschen aus Altglascontainern fischen – strafbar?

    Darf man Pfandflaschen aus Altglascontainern fischen? Nein, meinten Anwohner einer Straße in München. Sie zeigten Altglassammler an. Die Staatsanwaltschaft München wollte tatsächlich, dass die Flaschensammler, die einen Greifarm benutzt hatten, bestraft werden. Doch beim zuständigen Richter am Amtsgericht stießen sie auf Widerstand. Dieser lehnte den Erlass eines Strafbefehls ab.

    Udo Vetter/ LawBlog – 383 Leser –
  • Arroganzbremse

    In letzter Zeit ist es Mode geworden anzukündigen, man werde zu „gegebener Zeit“ ein Rechtsmittel gegen eine einstweilige Verfügung einlegen. Die Kosten eines späteren Abschlussschreibens schulden die Antragsgegner dann trotzdem, sagt das LG Berlin. Herablassung als anwaltliches Stilmittel ist vermutlich so alt wie der Beruf selbst.

    Christian Franz, LL.M./ UNTERSCHEIDUNGSKRAFT. – 379 Leser –
  • Keine Lust? Greif zum Textbaustein

    Regeln sind schön und gut. So lange sie für andere gelten. Das denken sich auch immer mal wieder Staatsanwälte, also jene Menschen, die ganz besonders wachsam sind, ob du und ich gewisse Regeln einhalten. Heute kriege ich beispielsweise mal wieder ein Schreiben der Staatsanwaltschaft auf den Schreibtisch, mit dem diese gegen ein Urteil des Schöffengerichts Berufung einlegt.

    Udo Vetter/ LawBlog – 371 Leser –
  • Gericht verharmlost häusliche Gewalt

    Das Oberlandesgericht Oldenburg hat am 18.04.2017 einen haarsträubenden Beschluss eines Familiengerichts aufgehoben. Das beanstandete Urteil zeigt, wie häusliche Gewalt an deutschen Gerichten immer noch verharmlost wird. Vor Gericht stritten sich zwei ehemalige Eheleute um den Ausschluss von Rentenansprüchen nach einer Scheidung, die nach § 27 Versorgungsausgleichsgesetz erf

    grundundmenschenrechtsblog.de – 354 Leser –
  • Eine nicht zu unterschätzende Waffe

    Der Mandant verstand von Anfang an nicht, was ihm die Polizei vorwirft. Demgemäß äußerte er sich auch in mehreren Schreiben. Seine Argumente stießen allerdings auf taube Ohren. Und zwar bei der Polizei. Bei der Staatsanwaltschaft. Und beim zuständigen Richter. Letzterer unterschrieb jedenfalls einen Strafbefehl.

    Udo Vetter/ LawBlog – 348 Leser –
  • Baumschule

    Offensichtlich meint Juris, das ist eine bekannte juristische Datenbank, dass ich meinen Abschluss auf der Baumschule gemacht habe. Oder, dass ich eine

    Thomas Will/ STRAFSACHEN – 347 Leser –
  • Schmerzensgeld für privates Sexfoto

    Wenn private Sexfotos ohne Einverständnis des Partners in sozialen Netzwerken landen, kann das teuer werden. Diese Erfahrung macht ein heute 22-Jähriger. Das Oberlandesgericht Hamm verurteilte ihn jetzt, seiner ehemaligen Freundin 7.000 Euro zu zahlen. Im Jahr 2011 fotografierte der junge Mann sich und seine Freundin beim Oralverkehr.

    Udo Vetter/ LawBlog – 336 Leser –
  • Unflätiger Kommentar

    Juristen sind gemeinhin für ihren sachlich-nüchternen, oft technischen Ausdrucksstil bekannt. Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Man denke etwa an die Kolumnen von Thomas Fischer. Aber auch manch Fachliteratur lässt mit einem etwas gröberen Stil au

    Roman Kaiser/ De lege lata – 329 Leser –
  • Professionelle Rechtswegerschöpfung im Wald

    Im Zusammenhang mit der Beschwerde von Deniz Yücel hatte ich in einem Blogbeitrag vor übertriebenem Optimismus gewarnt. Und auf die Fallstricke hingewiesen, die das sogenannte Subsidiariätsprinzip (Art. 90 Abs. 2 S. 1 BVerfGG) über den Rechtsweg zum Bundesverfassungsgericht spannt. Ein schönes Beispiel … … dafür, daß selbst anerkannte Profis über diese Vorschrift stolpern kön

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de – 326 Leser –
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