Justiz

    • Wo sind die Ressourcen hin, wo sind sie geblieben?

      Drei Angeklagte, sieben Verteidiger und neun Hauptverhandlungstage. Dann wurde das Verfahren ausgesetzt. Bei dem „Hauptangeklagten“ konnte (plötzlich) nicht mehr festgestellt werden, ob er verhandlungsfähig ist oder nicht. Zwei Gutachterinnen hatten in einer ad-hoc-Untersuchung reklamiert, man brauche mehr Zeit und auch den Einsatz von medizinischem Gerät, um sagen zu können:

      Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de – 317 Leser –
    • Strafbefehl mit Kostenkeule und eine schlaue Idee

      Manchmal ist eine Strafe, die für ein regelwidriges Verhalten verhängt wird, das geringere Übel. Es sind die Kosten, die einen Kleinkriminellen aus den Schuhen werfen können. Das kann man in vielen Fällen jedoch recht gut vermeiden. Dem Delinquenten wird eine relative Kleinigkeit zu Last gelegt. Die ansonsten unausgelastete Staatsanwaltschaft kommt ihrem Ermittlungsauftrag pflichtgemäß nach.

      Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de – 294 Leser –
    • Präsidentielle Touristen

      Der Verhandlungstag begann heute mit gut 90-minütiger Verspätung. Zwei Schlafmützen hatten die Terminsplanung des Gerichts mistverstanden und sind schlicht liegen geblieben. Es warteten: Ungefähr ein Dutzend Verteidiger, fünf von sieben Angeklagten, eine Vertreterin der Nebenklage, zwei Mitarbeiterinnen der Jugendgerichtshilfe, eine Staatsanwältin, eine Protokollführerin und d

      Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de – 86 Leser –


  • Ein schnuckeliges Amtsgericht auf der Insel

    … Strafverteidigern zum Handwerk. Meinem Mandanten wurden zwei falsche uneidliche Aussagen (§ 153 StGB) vorgeworfen. Also eine Straftat, deren „Geschädigte“ die Justiz ist. Das war schonmal der erste Grund für die anfängliche Zurückhaltung der Richterin. Eine zweite Ursache könnten ihre Recherchen über meine Herkunft gewesen sein. Die Verhandlung begann…

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de – 473 Leser –


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