• Supermarkt: Wenn man am geflochtenen Obstkorb hängenbleibt…

      Amtsgericht München, Urteil vom 08.03.2017 – 111 C 21848/16 Supermarkt: Wenn man am geflochtenen Obstkorb hängenbleibt… Im Supermarkt aufgestellte Weidekörbe, gefüllt mit frischem Obst, sollen die Kunden zum Kauf animieren. Im vorliegenden Fall blieb eine Kundin an einem rund 2cm herausragenden Weidestäbchen hängen.

      Rechtsindex – 1181 Leser –
    • Grobe Beleidigung des Richters in der Beschwerdeschrift

      In einem Sozialgerichtlichen Verfahren blieb der Antrag einer Frau auf Sozialhilfe ohne Erfolg. Dagegen erhob die Frau Beschwerde. Allerdings auf ihre Art, denn die Schrift bestand ausschließlich aus grob beleidigenden Anfeindungen gegen den tätig gewordenen Richter am Sozialgericht. Der Sachverhalt Die Antragstellerin setzt sich in ihrer Rechtsmittelschrift – bei der es sich

      Rechtsindex – 691 Leser –
    • Urteil zu Kleinkinderlärm aus der Nachbarwohnung

      Landgericht Berlin, Urteil vom 05.09.2016 – 67 S 41/16 Urteil zu Kleinkinderlärm aus der Nachbarwohnung Die Mieterin bewohnt seit 2004 eine Erdgeschosswohnung des Vermieters in Berlin. Seit Ende 2012 kommt es nach Einzug einer neuen Familie in der darüberliegenden Wohnung nach ihrer Behauptung zu ständigem Kinderlärm durch Stampfen, Springen, Poltern, Schreien und Lärm durch l

      Rechtsindexin Mietrecht– 567 Leser –
  • Der Hustensaft als Fahrerlaubnisretter

    Verwaltungsgericht Neustadt, Beschluss vom 23.08.2017 – 1 L 871/17.NW Der Hustensaft als Fahrerlaubnisretter Dem Antragsteller wurde die Fahrerlaubnis entzogen, weil im Blut geringe Spuren von Codein und Morphium nachgewiesen worden waren. Der Antragsteller behauptet, aufgrund einer starken Bronchitis einen codeinhaltigen Hustensaft in Frankreich auf Empfehlung eines Arztes un

    Rechtsindexin Verkehrsrecht– 185 Leser –
  • Abschleppen eines auf dem Gehweg geparkten Fahrzeugs

    Verwaltungsgericht Neustadt, Urteil vom 30.06.2017 – 5 K 902/16.NW Abschleppen eines auf dem Gehweg geparkten Fahrzeugs Der Kläger stellte seinen Pkw auf dem Gehweg in der Innenstadt ab. Als er zurückkam, war bereits der Abschleppdienst da, der von der Hilfspolizeibeamtin der beklagten Stadt verständigt wurde. Der Abschleppvorgang wurde abgebrochen.

    Rechtsindexin Verkehrsrecht– 130 Leser –
  • Wenn eine andere Auktion über 185.000 Euro mehr erzielt…

    Landgericht Köln, Urteil vom 05.10.2017 – 20 O 59/16 Wenn eine andere Auktion über 185.000 Euro mehr erzielt… Das Landgericht Köln hatte zu entschieden, ob ein Auktionshaus Schadensersatz leisten muss, wenn es für den Eigentümer eines chinesischen Gefäßes rund 75.000 Euro erzielte und das Gefäß über ein anderes Auktionshaus in London für über 200.000 Britische Pfund versteigert wurde.

    Rechtsindex – 260 Leser –
  • Beziehung ist gescheitert – wer behält das Auto?

    Ein Beitrag von anwalt.de Beziehung ist gescheitert – wer behält das Auto? Das Ende einer Beziehung kann auch der Beginn eines Streites sein, wenn der Partner gekränkt, verletzt oder wütend ist. Oftmals stellt der Expartner einem nach, erzählt Lügengeschichten oder verlangt Gegenstände zurück, die er angeblich mal gekauft hat. Im vorliegenden Fall folgte nach der Trennung der Streit ums Auto.

    Rechtsindex – 109 Leser –
  • VW-Abgasskandal – Rechtsschutzversicherer zur Deckung verpflichtet

    Oberlandesgericht Düsseldorf, Beschluss vom 21.09.2017 – I-4 U 87/17 VW-Abgasskandal – Rechtsschutzversicherer zur Deckung verpflichtet Der 4. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf hat darauf hingewiesen, dass für eine auf Rückabwicklung des Kaufvertrags gerichtete Schadensersatzklage eines vom sogenannten VW-Abgasskandals betroffenen Autokäufers gegen die Volkswagen AG

    Rechtsindex – 87 Leser –
  • Änderung § 23 StVO – Handy & Co. während der Fahrt

    Rechtsindex – Recht & Urteile Änderung § 23 StVO – Handy & Co. während der Fahrt Bislang hat die Straßenverkehrs-Ordnung § 23 Abs. 1a (StVO) ausdrücklich nur Mobiltelefone und Autotelefone benannt, die während der Fahrt nicht aufgenommen oder gehalten werden dürfen, um sie zu benutzen. Tablets oder Notebooks waren nicht ausdrücklich genannt. Nun sind zum 19.10.

    Rechtsindexin Verkehrsrecht– 132 Leser –
  • Diesel-Abgasskandal – Vertragshändler haftet nicht für etwaige Täuschungshandlung des Herstellers

    Oberlandesgericht Koblenz, Urteil vom 28.09.2017 – 1 U 302/17 Diesel-Abgasskandal – Vertragshändler haftet nicht für etwaige Täuschungshandlung des Herstellers Das Oberlandesgericht Koblenz hat in seinem ersten Urteil vom 28.09.2017 – 1 U 302/17 zum sogenannten Diesel-Abgasskandal entschieden, dass dem Vertragshändler eine etwaige Täuschung des Kunden durch den Fahrzeugherstel

    Rechtsindex – 103 Leser –
  • Aufgefundene Katzen und Tierarztkosten – Freilaufende Katze als "Fundsache"

    Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom 13.09.2017 – 2 K 533/17.KO Aufgefundene Katzen und Tierarztkosten – Freilaufende Katze als “Fundsache” Im vorliegenden Fall wurden drei aufgefundene Katzen in eine Tierklinik gebracht. Die Tierärztin machte Kosten von rund 2.000 Euro geltend. Die Gemeinde lehnte die Kostenübernahme ab, weil die Katzen keine Fundkatzen seien, sondern herrenlos.

    Rechtsindexin Verwaltungsrecht– 150 Leser –
  • EuGH-Urteil: Muss ein deutscher Strafbefehl übersetzt werden?

    EuGH, Urteil vom 12.10.2017 – C-278/16 EuGH-Urteil: Muss ein deutscher Strafbefehl übersetzt werden? Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amstgericht Düren einen Strafbefehl gegen einen niederländischen Staatsangehörigen und verurteilte diesen wegen Unfallflucht u.a. zu einer Geldstrafe. Außer der Rechtsbehelfsbelehrung war der Strafbefehl in deutscher Sprache abgefasst.

    Rechtsindexin Strafrecht– 114 Leser –
  • Urteil: Schmerzensgeld bei mangelhafter Tätowierung

    Amtsgericht München, Urteil vom 13.04.2017 – 132 C 17280/16 Urteil: Schmerzensgeld bei mangelhafter Tätowierung Eine Frau aus München ließ auf den linken Unterarm einen Schriftzug tätowieren. Der gesamte Schriftzug war jedoch verwaschen und unleserlich und handwerklich in mehrfacher Hinsicht fehlerhaft. Die Frau verlangt Schmerzensgeld und Ersatz von Zukunftsschäden.

    Rechtsindex – 71 Leser –
  • Unrichtige Rechtsbehelfsbelehrung – Fehlender Hinweis auf Möglichkeit der elektronischen …

    Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht, Urteil vom 21.06.2017 – 5 K 7/16 Unrichtige Rechtsbehelfsbelehrung – Fehlender Hinweis auf Möglichkeit der elektronischen Einreichung des Einspruchs Mit Urteil (Az.: 5 K 7/16) hat der 5. Senat des Finanzgerichts erkannt, dass eine Rechtsbehelfsbelehrung unrichtig im Sinne des § 356 Abs. 2 FGO ist, wenn sie – entgegen dem Wortlaut des § 357 Abs.

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