Jannina Schäffer

  • Erschleichung des außerehelichen Beischlafs

    Bis zum Jahr 1969 stand die Erschleichung des außerehelichen Beischlafs in Deutschland unter Strafe. § 179 Abs. 1 StGB lautete damals: „Wer eine Frau zur Gestattung des Beischlafs dadurch verleitet, daß er eine Trauung vorspiegelt, oder einen anderen Irrthum in ihr erregt oder benutzt, in welchem sie den Beischlaf für einen ehelichen hielt, wird mit Zuchthaus bis zu fünf Jahren bestraft.

    Jannina Schäffer/ Justillon - kuriose Rechtsnachrichtenin Strafrecht- 465 Leser -
  • Illegales Glücksspiel im Seniorenheim? Bingo!

    Ein Seniorenheim in Köln muss seine wöchentliche Bingo-Runde vorläufig auflösen. Die Teilnehmer hatten pro Karte eine geringe Geldsumme gesetzt. Das rief die zuständigen Behörden auf den Plan. Der Vorwurf: Illegales Glücksspiel. Das Seniorenzentrum hat sein wöchentliches Bingo-Spiel vorübergehend eingestellt, weil es sich dabei möglicherweise um verbotenes Glücksspiel handelte.

    Jannina Schäffer/ Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 95 Leser -
  • Ist die Bezeichnung als „Hexe“ eine Beleidigung?

    Unsere heutige Kuriosität des Tages kommt aus Süddeutschland. Genauer gesagt aus Mannheim. Das dortige Landgericht (LG) musste sich im Jahr 1979 mit der Frage befassen, ob die Bezeichnung einer Frau als „Hexe” und „Hure” den Straftatbestand der Beleidigung erfüllt. Der Vorsitzende Richter Dr. Wolf Wimmer (auch bekannt aus seinem Teufelsaustreiber-Urteil) stellte dabei fest: „In ...

    Jannina Schäffer/ Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 190 Leser -
  • Eine Weihnachtsgeschichte in zwei Akten

    Sachverhalt T schlenderte am 20.12.16 über den Weihnachtsmarkt. Es war bitterkalt. Überall glitzerten die Lichterketten und es roch nach Bratwurst und gebrannten Mandeln. Der arbeitslose T war mal wieder Pleite und ärgerte sich, dass er seiner 5-Jährigen Tochter dieses Jahr wohl wieder kein Geschenk kaufen konnte.

    Jannina Schäffer/ iurratio Online- 145 Leser -
  • Fahrschein gekauft – trotzdem Schwarzfahrer!

    In Berlin musste ein S-Bahn-Fahrgast 60 € zahlen, obwohl er zuvor einen Fahrschein gelöst hatte. Der Grund? Eine Zwei-Minuten-Regel, die niemand kennt! Passiert ist dies dem „Bild“-Journalisten Jakob Wais, der darüber natürlich sofort berichtete. Er wollte nach einer Urlaubsreise vom Flughafen Schönefeld nach Hause in die Berliner Innenstadt fahren.

    Jannina Schäffer/ Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 785 Leser -
  • Auch Mönche müssen Unterhalt bezahlen

    Der Oberste Gerichtshof (OGH) in Wien hat geurteilt, dass ein Vater, der in ein Kloster eintritt, trotzdem für den Unterhalt seiner Kinder aufkommen muss. Der OGH bestätigte damit die Entscheidungen erster und zweiter Instanz. Im konkreten Fall hatte ein Vater geklagt, der früher als Werkmeister tätig war und einer monatlichen Unterhaltsleistung von 300 Euro nachkommen musste.

    Jannina Schäffer/ Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 97 Leser -
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