Verschiedene Meldungen über das Vorgehen der Hamburger Polizei beim G20 Gipfel werfen datenschutzrechtliche Fragen auf, deren Beantwortung selbst der Polizei nicht leicht zu fallen scheint. Dabei geht es auch um die Überprüfung der IMEI Nummern von Busreisenden sowie die Aufforderung an verschiedene Hamburger Hostels, die Daten ihrer Gäste herauszugeben.
Wer die Weitergabe der Daten von seinen Kontaktpersonen an WhatsApp zulässt, ohne zuvor von seinen Kontaktpersonen aus dem eigenen Telefon-Adressbuch hierfür jeweils eine Erlaubnis eingeholt zu haben, begeht gegenüber diesen Personen eine deliktische Handlung und begibt sich in die Gefahr, von den betroffenen Personen kostenpflichtig abgemahnt zu werden.
Unter Ausnutzung eines Verfahrenstricks soll morgen eines der bislang schärfsten Überwachungsgesetze beschlossen werden. Die Große Koalition will vor dem Ende der Legislaturperiode eine massive Ausweitung der sog. Quellen-Telekommunikationsüberwachung und der heimlichen Online-Durchsuchung zur Verfolgung auch alltäglicher Straftaten.
Der österreichische Jurist, Autor und Datenschutzaktivist Max Schrems hält den Kurs gegen Datenmissbrauch. Mit seiner neu gegründeten Datenschutz-NGO, sollen Betroffene unterstützt werden, ihre Rechte gegenüber Plattformen wie Facebook und Google durchzusetzen. Gründung einer NGO „Noyb“ heißt die von Max Schrems ins Leben gerufene NGO (Non-governmental organization).
Die Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (im Folgenden: Aufsichtsbehörden) überprüfen gemäß des jeweiligen Landesrechts und § 38 BDSG die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen bei nicht-öffentlichen Stellen. Wenn die Aufsichtsbehörde Ihr Unternehmen überprüfen will, gilt folgender Grundsatz: Hohe Priorität einräumen, aber Ruhe bewahren! Die …
Nahezu jeder Konzern hat es: ein Konzerntelefonverzeichnis. Dass hier datenschutzrechtliche Fallstricke lauern könnten, ist in der Praxis jedoch kaum bekannt. Ist alles wirklich nicht so schlimm? Ein Rückblick Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) hatte die Frage, ob ein konzernweites Telefonverzeichnis datenschutzrechtlich zulässig sei, im Jahre 2002 verneint.
Gerade beim Einsatz von Social-Media-Seiten ist es sehr verlockend, die eigenen Mitarbeiter als Werbebotschafter mit einzubinden. Teilt der Mitarbeiter die Posts der Fanseite, kann ein noch viel breiteres Publikum erreicht werden. Auch solche Empfehlungen können Werbung sein. Eine vorherige Einwilligung braucht man jedoch nicht immer.
Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) hat sich anlässlich der anstehenden Shopping-Tagen „Black Friday“ am morgigen Freitag, den 24. November und dem „Cyber Monday“ am Montag, den 27. November, zu den Anforderungen an sicheres Online-Shopping geäußert. Umfrage zum Sicherheitsbewusstsein beim Online-Shopping Nach Halloween und dem Valentinstag ist nun au …
Zahlreiche Arbeitgeber gestatten oder dulden die private Internetnutzung am Arbeitsplatz. Das könnte allerdings Probleme hervorrufen, da für einige Mitarbeiter die Versuchung groß ist, illegale Downloads von Musik- oder Videodaten (z.B. per Filesharing) zu tätigen. Wenn hierfür keine Schutzmaßnahmen getroffen wurden oder der Täter nicht ermittelt werden kann, wird u. U.
Der Sozialdatenschutz hat auch unter der Geltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eine besondere Stellung. Verschiedene bereichsspezifische Regelung und Änderungen sollten Sie daher kennen. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, was Sie wissen sollten. Einführung Bereichsspezifische Regelungen aus dem Sozialdatenschutz werden auch zukünftig eine Rolle spielen. Über Art.
Es gibt eine gesetzliche Verpflichtung, personenbezogenen Daten zu löschen, wenn diese für den Geschäftsprozess nicht mehr erforderlich sind und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten dem entgegenstehen. Bisher wird dies von Unternehmen nur sehr selten umgesetzt. Die DIN-Norm 66398 versucht jetzt, auf diesem Gebiet eine Hilfestellung zu geben. Löschpflicht vs.
Betriebsvereinbarungen spielen in der Praxis eine große Rolle als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Beschäftigtendaten in Unternehmen. Wir haben bereits über die Anforderungen an eine Betriebsvereinbarung nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) berichtet. Daran anknüpfend ergibt sich die Frage, wie man alte Betriebsvereinbarungen an die Anforderungen der DSGVO anpa …
Die kryptografische Währung Bitcoin ist derzeit in aller Munde. Dies liegt allerdings weniger an der umwälzenden Technik, sondern am Hype um die Kurssprünge. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Hype Bitcoin nicht in Verruf bringt, denn die Bitcoin zugrunde liegenden Ansätze und vor allem auch die technische Ausgestaltung sind faszinierend und revolutionär.
Keine Übernachtung in einem Hotel geht ohne Erhebung personenbezogener Daten einher. Den Hoteliers bieten sich zahlreiche Möglichkeiten der Einholung von Informationen über ihre Gäste. Grund genug, sich damit einmal aus datenschutzrechtlicher Sicht auseinanderzusetzen. Hotelbesuche, wer kennt das nicht… Der Aufenthalt beginnt bekanntlich mit dem Check-In.
Für so ziemlich jede Lebenslage gibt es eine (vermeintlich) passende Smartphone-App, die Einsatzmöglichkeiten scheinen nahezu grenzenlos. Zugleich speichern und verarbeiten wir auf dem Smartphone unzählige Daten, welche zum Großteil auch sehr privater Natur sind. Umso erstaunlicher, dass nur wenige Nutzer sich mit den (geforderten) Zugriffsberechtigungen einer App beschäftigen …
Vergangene Woche hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seinen Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2017 veröffentlicht. Der Bericht wurde von Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und BSI-Präsident Arne Schönbohm in Berlin vorgestellt. Wir werfen einen Blick auf die Kernaussagen des Berichts.
Die Datenschutzgrundverordnung schreibt zahlreiche Maßnahmen vor, mit denen die Sicherheit der Verarbeitung personenbezogener Daten sichergestellt werden soll. Trotzdem kann es zu Datenschutzpannen kommen. Dies geschieht insbesondere dann, wenn die Vorgaben zur Sicherheit der Verarbeitung nicht umgesetzt wurden.
Wegen der erheblichen datenschutzrechtlichen Probleme im Zusammenhang mit Social Media und Datenschutz, raten wir zur Einführung einer Social Media Guideline. Hand-in-Hand mit einem Social Media Guideline geht oft eine Betriebsvereinbarung (BV) – das kann so sein, muss aber nicht. Was ist eine Social Media Guideline? Sinn und Zweck einer Social Media Guideline ist es, innerhal …