Durchschnittlich wird ein Mensch 200-mal pro Tag angelogen. Lässt man die notwendigen Höflichkeitslügen beiseite, bleiben immer noch 10 Täuschungen pro Tag, die wir als Entscheidungsrelevant erachten. Das Thema erscheint daher besonders beachtenswert. Würde man diese 10 Lügen mit einer 95% Wahrscheinlichkeit erkennen können, könnte man teure Fehlentscheidungen vermeiden.
Gerade wenn man soweit ist, anfangen zu können, muß man sterben. Immanuel Kant Heute vor einem Jahr verstarb viel zu früh im Alter von nur 39 Jahren Dennis Sevriens, Partner der Kanzlei Sewoma Berlin, an den Folgen eines Unfalls. Er hinterlies eine Frau und zwei Kinder. …
Seit der Entscheidung des BGH (ADMIGRA hatte berichtet), dass die Überprüfung der Rechtsanwaltsgebühren innerhalb einer Toleranzgröße von 20% der gerichtlichen Überprüfung über die 1,3 Schwellengebühr entzogen ist, hatte es einige Verwirrungen gegeben, die nun von BGH beseitigt wurden. Auch die Einschätzung der Feststellung des Merkmals „umfangreich und schwierig“ zum Überschre …
Die spinnen, die Engländer! Die Registrierungsbehörde (SRA) hat die Gründung von drei alternativen Geschäftsstrukturen (Alternative Business Structure – ABS) genehmigt. Eine Ehefrau wurde Gesellschafterin eines Einzelanwalts, eine Bürovorsteherin Gesellschafterin einer mittleren Kanzlei und ein Supermarkt will sich künftig auf das Familienrecht spezialisieren.
Ein lesenswerter Artikel mit der ehemaligen Verfassungsrichterin Renate Jäger auf SPIEGEL-Online über Ihre Erfahrung in Streitigkeiten zwischen Anwälten und Mandanten: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,827866,00.html“Jäger: … Wesentlich seltener sind Fehler in der Beratung. Obwohl die Hälfte der Mandanten auch das rügt, konnten wir das nur in etwa einem Prozent der Fälle bestätigten.
Der Auftraggeber eines Rechtsanwalts kann den aus einem Anwaltsdienstvertrag entstandenen anwaltlichen Vergütungsanspruch nicht kraft Gesetzes wegen mangelhafter Dienstleistung kürzen; denn das Dienstvertragsrecht kennt keine Gewährleistung. (amtlicher Leitsatz) So hat das OLG Düsseldorf in seiner Entscheidung I-24 U 50/10 am 18.10.2011 eine Entscheidung des LG Düsseldorf (5 O 250/08 vom 17.10.
Diese Worte hatte die verärgerte Mandantin der Mitarbeiterin eines Anwalts entgegengeworfen, der daraufhin das Mandatsverhältnis aus wichtigem Grund kündigte und sein Honorar geltend machte. Vor dem OLG Düsseldorf scheiterte der Anwalt mit seiner Honorarklage. Das Gericht sieht zwar in dem Verhalten der Mandantin ein vertragswidriges Verhalten, allerdings könne man einen wicht …
Als mir eine größere Anzahl von Inkassomandaten angetragen wurde hätte ich lieber „nein“ sagen sollen. Es stand zu befürchten, dass es schwierige Mandate werden könnten, da es sich bei den Schuldnern ausschließlich um Juristen und angehende Juristen handelt (keine Anwälte). Die schriftlichen Einlassungen haben meine schlimmsten Befürchtungen aber weit übertroffen.
Das Amtsgericht Goslar wird Niedersachsens Zentrales Vollstreckungsgericht. Das freut mich als Lokalpatriot, ist aber eigentlich nicht weiter bemerkenswert. Wenn da nicht die Begründung des Nieders. Justizministers Busemann für die Standortwahl wäre. Es sollen bei den Zentralen Vollstreckungsgerichten künftig die zentralen Vermögensverzeichnisse und die Schuldnerverzeichnisse geführt werden.
Die Green Card Lotterie (Diversity Visa Lottery) findet alljährlich zum Beginn des U.S. Steuerjahres statt. Anmeldungen werden ab dem 04. Oktober 2011 (mittags) bis zum 05. November 2011 (mittags, Eastern Daylight Time, GMT -4h) akzeptiert. An den Teilnahmebedingungen hat sich für Deutsche nichts Wesentliches geändert.
Grundsätzlich darf der Rechtsanwalt die Berechnung von Fristen an ausgebildete und langjährig zuverlässige Mitarbeiter delegieren, wenn diese mindestens stichprobenhaft überwacht werden. Dies ist aber ohne weitere Vorkehrungen nur für Routinefristen statthaft. Routinefristen sind sicherlich Berufungs- und Einspruchsfristen im Zivilverfahren, aber nicht z. B.
Ein leider häufiger und ebenso unnötiger Streit zwischen Mandant und Rechtsanwalt ist der, um die Angemessenheit des geforderten Vorschusses. Nach der Beauftragung des Anwalts kommt meistens gleich ein unangenehmer Teil des Anwaltsvertrages auf den Mandanten zu: Der Anwalt fordert einen Vorschuss bevor er überhaupt tätig wird. Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) sieht dies auch vor: § 9 RVG.
“Dann wirst Du männlich siegen”! So lautet der Rat der drei Knaben an Tamino in Mozarts Zauberflöte – und meiner an den notorisch kurz vor Firstablauf faxenden Rechtsanwalt. Ein Rechtsanwalt hatte an einem Nachmittag gegen 16:30 Uhr versucht eine Berufungsbegründungsfrist an das Gericht zu faxen. Er erhielt den Fehlercode „Teilnehmer antwortet nicht“.
Häufig kommen Mandanten zu mir, die Ihrem bisherigen Rechtsanwalt das Mandat gekündigt haben und trotz berechtigter Unzufriedenheit ihre Situation verschlechtert haben. Es gibt viele Gründe warum ein Mandatsverhältnis zwischen Rechtsanwalt und Mandant nicht funktioniert. Selbst Empfehlungen guter Freunde können dies nicht immer vermeiden, wenn z. B.
Ein Anwalt blogt zum Anwaltsrecht