Nach dem ersten juristischen Staatsexamen tritt bei vielen angehenden Juristen erstmalig Ernüchterung ein. Das viele Lernen gipfelte in den Klausuren und der mündlichen Prüfung und seit einer gefühlten Ewigkeit der Examensvorbereitung hat man nun wieder genügend Zeit für Gedanken um die „juristische“ Zukunft.
Die Abschlussverfügung der Staatsanwaltschaft – treue Leser der Rezensionen auf meinem Blog werden es bereits erkannt haben, das Referendariat steht vor der Tür. Damit einher geht eine Verlagerung des Schwerpunkts beim Rezensieren juristischer Fachliteratur hin zu Lektüre für Referendare. Umso mehr freut es mich, dass ich nun die Gelegenheit hatte, ein Rezensionsexemplar von …
Das Prozessrecht gleicht häufig einem Dschungel. Im Vergleich zum materiellen Recht sind Normkomplexe stellenweise noch zusammenhangloser im Gesetz niedergeschrieben und durch die fehlende Behandlung im Studium wird eine gewisse Einarbeitungszeit in das prüfungsrelevante Prozessrecht des Referendariats benötigt.
Nun war es endlich soweit und das große Finale stand an: die mündliche Hauptverhandlung! Doch eins nach dem anderen. Im Folgenden möchte ich über meine Erfahrungen als Teilnehmer eines Moot Court berichten. Dabei handelte es sich weder um den Philip C. Jessup International Law Moot Court noch um den Willem C.
Frankfurter Jurastudenten versuchen sich im fiktiven Prozess an einem Strafrechtsfall, der aus der Praxis stammt. Die Kammer ist dagegen mit Profis besetzt – sogar ein Richter vom Bundesgerichtshof ist dabei.
Kenntnisse in der StPO können im ersten juristischen Staatsexamen Gold wert sein. Durch die kompetente Beantwortung einer StPO-Zusatzfrage kann aus einer ausreichenden eine befriedigende und aus einer befriedigenden eine vollbefriedigende Klausur werden. Im zweiten juristischen Examen dreht sich das Verhältnis zwischen materiellem Recht und Prozessrecht sogar um.
Grundlagenfächer wie Rechtsgeschichte, Rechtstheorie oder auch Rechtsphilosophie werden in der juristischen Ausbildung zumeist nur stiefmütterlich behandelt. Regelmäßig gilt es zwar in den ersten Semestern ein Grundlagenschein zu erwerben, eine vertiefte Auseinandersetzung findet jedoch selten statt.
Mea culpa – ich weiss, es war lange Zeit zu ruhig hier auf dem Blog. Allerdings waren die letzten Wochen recht turbulent – und um ehrlich zu sein, sie sind es immer noch. Nachdem das erste juristische Staatsexamen schriftlich bestanden wurde und es galt die mündliche Prüfung zu absolvieren, habe ich des Weiteren auch das Jobangebot einer Wirtschaftskanzlei angenommen.
Als Jurastudent an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, sollte der Name Katja Langenbucher ein Begriff sein. Erst Recht, wenn man seinen Schwerpunkt im Bereich „Law and Finance“ absolviert. Sofern man keine Veranstaltung bei Prof. Dr. Katja Langenbucher besucht, wird man doch früher oder später auf ihr Werk „Aktien- und Kapitalmarktrecht“ stoßen, welches mittlerweile vo …
Marc rezensiert: Joecks – Studienkommentar StGB Als Student der Rechtswissenschaften wird man im Verlaufe seines Studiums mit einer Vielzahl von Literaturempfehlungen konfrontiert. Sei es durch Kommilitonen, Tutoren oder gar den lehrenden Professoren selbst. Gerade in den Anfangssemestern entsteht schnell ein unübersichtlicher „Dschungel“ von Empfehlungen juristischer Fachliteratur.
#Heldin Aus aktuellem traurigen Anlass… Samstag, 15. November 2014: Zwei junge Frauen werden auf der Toilette von McDonald’s in Offenbach von mehreren Männern bedrängt. Die Lehramtsstudentin Tugce A. (22) aus Gelnhausen leistet Zivilcourage und auf den ersten Augenblick scheint sich die Lage zu beruhigen. Auf dem Parkplatz kommt es später jedoch zur Eskalation. Sanel M.
Recht Interessant In den letzten Tagen und Wochen sind (nicht nur) aus der Sicht eines Jurastudenten einige interessante juristische Sachverhalte entschieden worden. Die Luftverkehrssteuer wurde vom Bundesverfassungsgericht (Entscheidung vom 05.11.2014, Az.: 1 BvF 3/11) für verfassungsgemäß erklärt und der unter anderem für das Kaufrecht zuständige VIII. Zivilsenat des BGH (Urteil vom 12.11.
Nachdem der Europäische Gerichtshof (Beschluss vom 21.10.2014, Az. C-348/13) nun entschieden hat, dass das Einbetten von frei zugänglic …