Auch wenn das Urteil gegen den Betreiber des Online-Drogen-Shops „Shiny Flakes“ seit mehr als einem Jahr gesprochen ist, werden noch immer Ermittlungsverfahren gegen die Besteller eingeleitet …
Amtsgericht Halle/ Saale. Anklage wegen mehrjährigen Verletzung der Unterhaltspflicht (§ 170 StGB). Unserem Mandanten wurde vorgeworfen, über insgesamt sechs Jahre hinweg keinen Unterha …
Es ist eigentlich eine tolle Sache: Die Umwelt profitiert. Der Fahrer kann sich einen Teil der Fahrtkosten refinanzieren. Die Mitfahrer kommen schnell und prei …
Kann eine Crowdfunding-Kampagne einen Betrug darstellen? Natürlich kann sie das! Werden die gesammelten Gelder beispielsweise einfach für ein neues Auto oder den Urlaub auf den B …
Immer wenn eine medienwirksame Straftat aufgedeckt wird – gerne auch im Sommerloch – erklingt er, der unverkennbare Ruf nach härteren und höheren Strafen. Vielleicht erinnern Sie …
Es ist tatsächlich möglich, wegen „Schwarzfahrens“ – oder wie es im Juristen-Deutsch heißt: „Erschleichen von Leistungen“ – im Gefängnis zu landen. Und nicht wenige Inhaftierte in den Justizvollzug …
Immer, wenn man denkt, ein Thema ist ausdiskutiert, kommt immer eine Staatsanwaltschaft und handelt frei nach dem Motto: „Das haben wir schon immer so gemacht.“ oder …
Es ist immer schön zu sehen, wenn die Staatsanwaltschaft partout eine Tat verfolgen möchte, und das Verfahren trotzdem zwingend einzustellen ist, weil ein Verfahrenshindernis vorliegt. Mein …
Die ermittelnden Polizeibeamten hatten wieder einen sehr motivierten Tag. Während einer Verkehrskontrolle stellten POM Eilig und POM Wichtig einen äußerst verdächtigen Geruch im Fahrzeug meines Mandanten fest. Der durchgeführte Schnelltest („DrugWipe-Test“) bestätigte: Mein Mandant ist bekifft Auto gefahren.
Die Staatsanwaltschaft hatte meinem Mandanten vorgeworfen, er hätte mehrfach betrogen. Genauer: Er soll als Bauunternehmer Verträge mit Handwerkern abgeschlossen haben, obwohl er wusste, dass er die fälligen Rechnungen nicht würde bezahlen können. Fakt war, dass die Rechnungen tatsächlich nicht bezahlt worden sind. Inzwischen sind offene Rechnungen in Höhe von ca. 10.000 € aufgelaufen.
Eieiei, da hat die Polizei versucht und versucht, meinem Mandanten den Diebstahl eines Handys nachzuweisen. Nur: so richtig was Greifbares ist nicht bei rausgekommen. Klar war nur, dass das Handy des Geschädigten später bei meinem Mandanten gefunden wurde. Also ging die Polizei davon aus, dass mein Mandant das Handy schließlich auch gestohlen haben muss.
Der eine oder andere Jugendliche hat im Laden schon einmal etwas mitgehen lassen. Ob als Mutprobe, wegen des Adrenalinkicks oder aus anderen Gründen: Ladendiebstahl ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Rund zwei Milliarden Euro pro Jahr: So hoch sind die Schäden, die den Händlern in Deutschland durch Ladendiebstahl entstehen. Das zeigen Zahlen des Kölner Handelsforschungsinstituts.
Strafbarkeit von Tattoos Auch wenn bereits beachtliche Teile der Bevölkerung tätowiert sind, stellt das Tattoo eine Körperverletzung nach §§ 223, 224 StGB dar. Eine strafrechtliche Ahndung des Tätowierers „scheitert“ nur regelmäßig daran, dass der Kunde in die Tätowierung (also in die Körperverletzung) eingewilligt ha …
Inverview zur falschen Verdächtigung Das Delikt der „Falschen Verdächtigung“ nach § 164 StGB sorgt bei Laien oftmals zu Verwirrungen. Dabei sind weit weniger Handlungen strafbar, als gemeinhin geglaubt wird. Ü …
In eigener Sache: Gefälschte Schreiben im Umlauf! Wie heute bekannt wurde, hat sich eine noch unbekannte Person erlaubt, eine Vielzahl von gefälschten Schreiben wahllos an eine noch nicht bekannte Anzahl an Personen zu verschicken. Als Absender wird die Anschrift meiner Kanzlei benannt. Diese Schreiben sind vollständig gefälscht.
Wer während der Fahrt auf seinem Handy eine sog. „Blitzer-App“ (hier: Blitzer.de) betriebsbereit aufgerufen hat, erfüllt den Verbotstatbestand nach § 23 …
Das OLG Hamm hat mit Beschluss vom 10.11.2015 (Az.: 1 Vollz (Ws) 458/15) entschieden, dass ein Strafgefangener, der nicht körperlich arbeitet und keinen Spo …
Die „Verkehrsanwälte“ haben einen Beschluss des LG Landshut vom 01.12.2015 (Az. 12 S 2603/15) veröffentlicht, in welchem es um die Frage ging, ob Videos sogenan …
Wer zu einer Geldstrafe verurteilt wird, muss diese auch irgendwann bezahlen. Einige Wochen nach Rechtskraft des Urteils und Abschluss des Verfahrens sendet die Staatsanwaltschaft als zuständige Vollstreckungsbehörde eine Zahlungsaufforderung über die verhängte Geldstrafe zu. Auf diese Aufforderung sollte man unbedingt reagieren.
Nach § 241 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft, wer einen Menschen mit der Begehung eines gegen ihn oder eine ihm nahestehende Person gerichteten Verbrechens bedroht. Gerade Streitigkeiten unter ehemaligen Freunden wird gegenüber der Polizei häufig vorgebracht, der jeweils andere habe während der Auseinandersetzung Sätze wie „Ich brin …