Bernhard Schmeilzl

  • Schnell, was ist die Hauptstadt Kaliforniens?

    Nein, weder Los Angeles, noch San Francisco. Sondern das mit 500.000 Einwohnern vergleichsweise beschauliche Sacramento, gelegen knapp 100 km nordöstlich von San Francisco, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Kalifornien. Unseren deutschen Mandanten, die Verträge mit US-Partnern an der Westküste abschließen, empfehlen wir häufig, als Gerichtsstand (wenn Deutschland nicht durc

    Bernhard Schmeilzl/ Cross Channel Lawyers – 183 Leser –
  • „Chef, wir haben heute einen Betriebsrat gegründet!“

    Das 1×1 des Betriebsratsrechts für Firmeninhaber und Geschäftsführer, die zum ersten Mal mit dem Thema Betriebsrat konfrontiert sind Ein Betriebsrat ist doch nur für große Unternehmen relevant, so eine oft gehörte Ansicht. Irrtum! In jedem Betrieb, der fünf volljährige Mitarbeiter oder mehr beschäftigt, kann die Belegschaft einen Betriebsrat wählen (§1 BetrVG).

    Bernhard Schmeilzl/ Cross Channel Lawyersin Arbeitsrecht– 175 Leser –
  • Grafik zur gesetzlichen Erbfolge in England & Wales

    Ein Ehegatte erbt in England nur, wenn er seinen vorverstorbenen Ehepartner um mindestens 28 Tage überlebt. Diese und andere Besonderheiten des englischen Erbrechts in einem Schaubild auf einen Blick In zwei früheren Beiträgen (hier und hier) haben wir bereits gezeigt, dass sich die englischen Regeln der gesetzlichen Erbfolge (Rules of Intestacy) zum Teil deutlich von den Reg

    Bernhard Schmeilzl/ Cross Channel Lawyers – 107 Leser –
  • Achtung: Neue Freibeträge für Schenkungen und Erbfälle nach dem 24.6.2017

    Änderung der persönlichen Steuerfreibeträge in internationalen Erbfällen Für Erbfälle und Schenkungen bei denen entweder der Erblasser oder Schenker (Geberseite) oder aber der Erbe, Vermächtnisnehmer oder der Beschenkte (Empfängerseite) ein “Inländer” im Sinn des § 2 Abs. 1 Ziff. 1 Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes ist (unbeschränkte Steuerpflicht), bleibt alles wie gehabt.

    Bernhard Schmeilzl/ Cross Channel Lawyers – 138 Leser –
  • Halt, stehen bleiben! Wie verhindert man die Erteilung eines Erbscheins in England?

    Verstirbt ein Verwandter mit Vermögen in Großbritannien, benötigen die Erben ein britisches Nachlasszeugnis (sog. Grant), weil Banken und Versicherungen die Assets sonst nicht freigeben. Eine Ausnahme machen die Geldinstitute manchmal bei Kleinbeträgen bis ca. 10.000 Pfund (Small Claims Release), da genügt eine eidesstattliche Versicherung (Affidavit) des Antragstellers.

    Bernhard Schmeilzl/ Cross Channel Lawyers – 111 Leser –
  • Wer haftet für multi-resistente Keime im Krankenhaus?

    Soll man sich als Patient überhaupt noch in die Klinik trauen? Wirken Antibiotika noch? Haftet jemand, wenn sich der Patient einen MRK einfängt und es ihm nachher dauerhaft schlechter geht als vor dem Klinikaufenthalt? Am Mittwoch, den 25. Oktober 2017 um 18 Uhr , bietet das Caritas Krankenhaus St. Josef in Regensburg eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema.

    Bernhard Schmeilzl/ Rechthaber – 167 Leser –
  • Halbbrüder haben leider Pech gehabt

    Erstaunliche Unterschiede bei der gesetzlichen Erbfolge Verstirbt jemand ohne einen Ehepartner oder Abkömmlinge zu hinterlassen, so erben nach deutscher gesetzlicher Erbfolge dessen Eltern (§ 1925 Abs. 2 BGB). Soweit die Eltern des Erblassers bereits vorverstorben sind, treten deren Abkömmlinge jeweils an deren Stelle (§ 1925 Abs. 3 BGB).

    Bernhard Schmeilzl/ Cross Channel Lawyers – 224 Leser –
  • Mandant hat wieder mal die vertragliche Kündigungsfrist versäumt?

    Unternehmen haben in aller Regel Hunterte von aktiven Verträgen, die meisten entweder mit unbegrenzter Laufzeit oder mit automatischer Verlängerung (zum Beispiel „… die Vertragsdauer verlängert sich um weitere 2 Jahre, wenn keine der Parteien bis spätestens … des Jahres schriftlich kündigt“). Erstaunlich viele unserer kleinen aber auch mittelständischen Mandanten verpassen re

    Bernhard Schmeilzl/ Rechthaber – 363 Leser –
  • “Herr Rechtsanwalt, Sie haben mich getäuscht!”

    Moralische Zwickmühle für Rechtsanwälte: Darf man als Anwalt den Gegner in einem krassen Rechtsirrtum belassen oder muss man den Gegner auf seinen Irrtum hinweisen? Auch wenn ein solcher Hinweis den eigenen Mandanten 100.000 Euro kostet? Oder darf ich es als Rechtsanwalt gnadenlos ausnutzen, wenn die Gegenseite zum Beispiel ein Anfechtungsrecht übersieht? Muss ich dem anwaltli

    Bernhard Schmeilzl/ Cross Channel Lawyers – 699 Leser –
  • Die English Law Society befand uns heute als würdig …

    … und nahm zwei unserer aktuellen Blog-Posts zu Themen des deutsch-englischen Rechts in ihre Liste relevanter Beiträge auf. Zum einen den Artikel “Pitfalls of German Contract Law (Part 3)“, in dem wir ausländischen Anwälten wenig bekannte und daher haftungsträchtige Paragrafen des deutschen Zivil und Handelsrechts erläutern.

    Bernhard Schmeilzl/ Cross Channel Lawyers – 136 Leser –
  • Der Mandant überweist 9.000 Euro ins Nirvana …

    … aber wir sind jetzt die frechen Anwälte, weil wir einen Honorarvorschuss verlangen. Ein potentieller Neumandant frägt per eMail an: Er habe 9.000 Euro an Coinbase nach England überwiesen, dann habe es bei denen aber wohl technische Probleme gegeben. Die hätten zugesichert, den Betrag zurück zu überweisen, seit drei Monaten sei aber nix passiert und er hätte nun doch ganz g

    Bernhard Schmeilzl/ Rechthaber – 827 Leser –
  • “Mirror Will” und “Mutual Will”: Was ist der Unterschied?

    Testamente (Wills) im anglo-amerikanischen Rechtskreis folgen bekanntlich ganz anderen Regeln als deutsche oder französische Testamente. Im Vordergrund steht der Nachlassabwickler (Administrator oder Executor), da das britische und amerikanische Erbrecht keinen Direkterwerb (Vonselbsterwerb) der Begünstigten kennt.

    Bernhard Schmeilzl/ Cross Channel Lawyers – 111 Leser –
  • Noch ein Grund für Manchester

    Kürzlich pries ich hier den Gerichtsstandort Manchester in hohen Tönen, insbesondere das dortige Ziviljustizzentrum (Civil Justice Centre), das erst 2008 eröffnet wurde, also für britische Verhältnisse brandneu ist. Dieses Lob kann ich nun sogar noch einmal unterstreichen, denn bereits vorgestern lag in einem deutsch-britischen Erbfall das Nachlasszeugnis in unserem Briefkasten.

    Bernhard Schmeilzl/ Cross Channel Lawyers – 143 Leser –
  • Testamentsgestaltung: Checkliste und Mandantenfragebogen

    Die Erstellung eines Testaments ist für den Anwalt haftungsträchtig, zumal Rechtsanwälte – anders als Notare – auch für eine steuerlich ungünstige Gestaltung des Testaments haften. Die wichtigste Grundvoraussetzung, um gröbere Beratungsfehler bei der Testamentserstellung zu vermeiden, ist die vollständige Abfrage aller relevanten Informationen.

    Bernhard Schmeilzl/ Cross Channel Lawyers – 73 Leser –
  • Als Kanzlei-Azubi für ein Praktikum nach London und Manchester?

    Bei uns ganz normal. Denn alle unsere Mitarbeiter und Auszubildenden müssen ja die Partnerkanzleien in London, Manchester und Dublin kennen lernen. Wir, die deutsch-britische Anwaltskanzlei Graf & Partner mit der internationalen Prozessrechtsabteilung GP Chambers sucht am Standort Regensburg laufend Rechtsanwaltsfachangestellte, Fremdsprachensekretärinnen und Auszubilden

    Bernhard Schmeilzl/ Cross Channel Lawyers – 120 Leser –