In dem einen oder anderen Beitrag haben wir uns schon damit befasst, welche Informationen ein Arbeitgeber im Bewerbungs- und Einstellungsverfahren einholen darf, bzw. nicht einholen darf (siehe z.B. hier und hier). Hinsichtlich bestehender Vorstrafen gilt, dass nur nach solchen Vorstrafen gefragt werden darf, die für das konkrete Arbeitsverhältnis eine besondere Relevanz haben (z.B.
Jeder kennt sie, die ärztliche Schweigepflicht und jeder weiß, dass ein Verstoß hiergegen strafbar ist. Die Sicherheit, dass Informationen über den eigenen Gesundheitszustand nicht weitergegeben werden dürfen, schafft Vertrauen und nimmt dem Patienten die Hemmung, auch mit unangenehmen Beschwerden zum Arzt zu gehen und sich fachgerecht behandeln zu lassen.
Heute setzt sich unsere Serie „TOM und der Datenschutz“ fort. Über die Zutrittskontrolle und die Zugangskontrolle konnten Sie bereits in unseren ersten beiden Teilen lesen. Heute informieren wir Sie über Maßnahmen, die im Rahmen der Zugriffskontrolle getroffen werden müssen. Was regelt die Zugriffskontrolle? Dem Gesetzeswortlaut der Anlage zu § 9 Satz 1 zufolge soll die Zugrif …
…und das live ins Internet übertragen. – Kann das zulässig sein? Unpraktisch ist es jedenfalls nicht, vor einem Partybesuch mit nur einem kurzen Blick aufs Smartphone zu sehen, wieviel in der Diskothek schon los ist oder ob in der Lieblingsbar gerade das Fußballspiel übertragen wird und noch Sitzplätze frei sind. Dennoch müssten hier die Alarmglocken läuten.
In Unternehmen wie auch in öffentlichen Stellen spielt die Verwendung von Personenbildern stets eine große Rolle. Das können zum Beispiel Bilder von Mitarbeitern sein, aber auch von Kunden, Mitgliedern oder Teilnehmern bestimmter Angebote. Es gibt mehrere Gründe, die eine Nutzung von Bildern interessant machen, wie eine attraktive Außendarstellung, eine freundliche Kundenakqui …
Es ist nicht neu, dass biometrische Daten als Authentisierungsschlüssel eingesetzt werden. Längst bekannt sind beispielsweise der elektronische Fingerabdruck, die Gesichts- oder Iriserkennung, die Stimmerkennung oder auch die Handgeometrie. Neu ist nun der „kardiologische Fingerabdruck“, mit dem die britische Bank Halifax ihren Kunden künftig den Zugang zu ihrem Onlinekonto ermöglichen möchte.
Ein britisches Geldhaus setzt auf den „kardiologischen Fingerabdruck“: Herzschlag statt Pin-Nummer. Auch deutschen Banken gefallen solche Konzepte. Datenschützer jedoch sind entsetzt.
Ein Computerprogramm hilft den Medizinern, Elektrokardiogramme zuverlässiger auszuwerten
Im Dezember letzten Jahres berichteten wir über das Krankenversicherungsmodell der Generali, bei dem die Versicherten mithilfe von sog. Wearables erfasste Fitnessziele gegen Geschenkgutscheine und Prämiennachlässe preisgeben können. Dieses Gesundheitsprogramm soll voraussichtlich Ende 2015/Anfang 2016 in Deutschland gestartet werden.
Eine US-Krankenkasse zeichnet Fitnessdaten der Versicherten Kunden auf und zahlt allen einen Bonus, die sich gesund halten. In der EU gibt es ähnliche Pläne. Ist das auch hierzulande die Zukunft?
Single Sign On – Was ist das? Single Sign On (SSO) beschreibt ein Verfahren, das Nutzern die Möglichkeit bietet, sich über eine zentrale Stelle Zugang zu diversen Online-Diensten zu verschaffen. Dies hat für die Nutzer den großen Vorteil, dass sie nicht für jeden registrierungspflichtigen Webdienst eine neue Nutzer-Identität mit Nutzername und neuem Passwort erstellen müssen, …