Landwirtschaft

  • Wegfall der Besteuerung nach Durchschnittssätzen – und der Hinweis des Finanzamtes

    … der landwirtschaftlichen Nutzung (§ 34 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a BewG) ohne Sonderkulturen (§ 52 BewG) 20 ha nicht überschreitet. In dem hier vom Bundesfinanzhof entschiedenen Fall lagen im Streitjahr die Voraussetzungen des § 13a Abs. 1 Satz 1 EStG nicht vor, da die Winzerin keine landwirtschaftlichen Flächen selbst bewirtschaftete. Nach der…

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  • Umsatzsteuerliche Pauschalregelung für Landwirte – und ihre Grenzen

    … erfasst “die im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs ausgeführten Umsätze”. Unionsrechtlich ist bei der Auslegung dieser Vorschrift im Streitfall Art. 295 Abs. 1 Nr. 5 MwStSystRL (zuvor Art. 25 Abs. 2 fünfter Gedankenstrich der Richtlinie 77/388/EWG) zu berücksichtigen. Danach handelt es sich bei den landwirtschaftlichen Dienstleistungen…

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  • Organschaft bei landwirtschaftlichen Betrieben – und die Umsatzbesteuerung

    …Ist der Inhaber eines landwirtschaftlichen Betriebs Organträger, so unterliegen auch die Lieferungen der Erzeugnisse dieses Betriebs durch die Organgesellschaft der Besteuerung nach Durchschnittssätzen (§ 24 UStG). § 24 Abs. 1 Satz 1 UStG gilt für die im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs ausgeführten Umsätze. Als derartiger Betrieb gilt gemäß ……

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  • Langfristig verpachteten Flächen – und die vorzeitige Kündigung

    … Ein in einem Pachtvertrag enthaltenes Vorkaufsrecht kann zu einer Teilnichtigkeit dieser Klausel führen, wenn anzunehmen ist, dass der Vertrag im Übrigen auch ohne diese Klausel geschlossen worden wäre. Findet die Bewirtschaftung einer verpachteten Fläche mit Kenntnis des Verpächters seit einigen Jahren nicht mehr durch den eigentlichen…

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  • Forstwirtschaft als steuerliche Liebhaberei

    …Bei einem Forstbetrieb, insbesondere einem sog. aussetzenden Betrieb, ist die Totalgewinnprognose objektbezogen, d.h. generationenübergreifend über den Zeitraum der durchschnittlichen oder bei Erwerb bereits hergestellter Baumbestände verbleibenden Umtriebszeit des darin vorherrschenden Baumbestands zu ermitteln. Ein Steuerpflichtiger, der durch…

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  • Forstwirtschaft ist keine Liebhaberei

    … Betriebs nicht hindern16. Entsprechend hat der Bundesfinanzhof in seinem Urteil in BFH/NV 1997, 749 eine Höchstgrenze von 40 km unter Rückgriff auf die Regelung in § 51a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 des Bewertungsgesetzes abgelehnt. Allerdings hat der Bundesfinanzhof auch betont, dass ein landwirtschaftliches Grundstück, das mehr als 100 km von der Hofstelle…

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  • Betriebsaufgabe bei einem landwirtschaftlichen Betrieb

    …Es entsprich ständiger Rechtsprechung, dass ein Betrieb der Land- und Forstwirtschaft nicht durch die bloße Einstellung der Eigenbewirtschaftung aufgegeben wird. Wenn die wesentlichen Betriebsgrundlagen erhalten bleiben, so dass die Möglichkeit besteht, den Betrieb selbst oder durch die Erben wiederaufzunehmen1, hängt die Annahme einer Betriebsaufgabe, insbesondere in Verpachtungsfällen, letztlich von den ……

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  • Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft – und die Betriebsaufgabe

    … Betriebsaufgabe, insbesondere in Verpachtungsfällen, letztlich von den Absichten des Steuerpflichtigen ab2. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs liegt insbesondere im Falle der unentgeltlichen Übertragung eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs weder eine Entnahme noch eine Betriebsaufgabe vor. Der Betrieb wird vielmehr steuerrechtlich…

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  • Feststellung eines höheren nachversteuerungspflichtigen Betrags

    …Sind in dem zu versteuernden Einkommen nicht entnommene Gewinne aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 EStG) i.S. des § 34a Abs. 2 EStG enthalten, ist die Einkommensteuer für diese Gewinne gemäß § 34a Abs. 1 Satz 1 Halbsatz…

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  • Feststellung eines höheren nachversteuerungspflichtigen Betrags in der Landwirtschaft

    … EStG eine Nachversteuerung durchzuführen, soweit zum Ende des vorangegangenen Veranlagungszeitraums ein nachversteuerungspflichtiger Betrag nach § 34a Abs. 3 EStG festgestellt worden ist. Das Verfahren ist mehrstufig aufgebaut. Im Fall einer Mitunternehmerschaft ist der Feststellungsbescheid nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 AO (sog. Stufe 1) nach § 182…

    Rechtslupe- 28 Leser -
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