Zentrale Vergabestellen – eine Lösung für rechtssichere Vergaben


Viele Sachgebiete innerhalb einer Behörde bzw. verschiedene Dienststellen in der gleichen Behördenhierarchie beschäftigen sich mit dem öffentlichen Auftragswesen. Es gibt dabei häufig keine intensive und umfassende Fachkompetenz. Das liegt sicher auch daran, dass sich das Vergaberecht ständig im Wandel befindet und von Neuerungen betroffenen ist.

Um eine effiziente Beschaffung und rechtssichere Vergabe öffentlicher Bau-, Dienst- und Lieferleistungen und die Bündelung von entsprechendem „Know-how“ zu erreichen, sollten Beschaffungs- und Vergabestellen zentralisiert werden. Das hat aber auch noch weitere zahlreiche Vorteile. Neben der Bündelung von Sachverstand und der Vermeidung von mehrgleisigen Verfahren innerhalb einer Behörde oder innerhalb der gleichen Behördenstruktur sind auch klare Abgrenzungen der Zuständigkeiten, einer Forderung der Richtlinien zur Vermeidung von Manipulation im öffentlichen Auftragswesen, möglich.

Rechtssichere Vergabe, wirtschaftlicher Einsatz des Personals und eine breite Marktkenntnis sprechen für die Einrichtung von sog. zentralen Vergabestellen. Ein wichtiges Thema ist dabei u.a. auch die Erstellung von öffentlich-rechtlichen Vereinbarungen und von Dienstanweisungen bzw. Verfahrensanweisungen ...

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