Berechtigte Panikmache vor einer Abmahnwelle wegen negativer Bewertungen bei Google Maps?

Bewertungen auf Internetplattformen sind heute allgegenwärtig. Sie können ein hilfreiches Werkzeug sein, um zum Beispiel das beste Restaurant in der Nähe zu finden. Negative Bewertungen können aber für den Inhaber auch geschäftsschädigend sein. Die Bewertungen haben mitunter großen Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg eines Geschäfts.

Wie wichtig solche Bewertungen heutzutage für Unternehmen sind zeigt auch ein Fall aus Österreich. Das Online Magazin Chip fragte daraufhin, ob hierdurch die nächste Abmahnwelle ausgelöst werden wird.

In dem zu Grunde liegenden Fall hatte der Kunde eines Sportgeschäfts dieses auf Google-Maps schlecht bewertet, da er mit der Beratung unzufrieden war. Daraufhin machte der Geschäftsinhaber den Kunden ausfindig und bat ihn die schlechte Bewertung zu löschen. Als der Kunde darauf nicht reagierte, beauftragte der Geschäftsinhaber einen Anwalt, der dem Kunden eine Forderung in Höhe von 1200 Euro zukommen ließ und ihn dazu aufforderte die negative Bewertung zu löschen und keine weitere mehr zu verfassen. Der Fall landete zwar letztendlich nicht vor Gericht, er zeigt aber den Konflikt, der sich häufig infolge negativer Bewertungen ergibt. Der Kunde einerseits möchte offen seine Meinung äußern und seine schlechten Erfahrungen an andere weitergeben. Der Geschäftsinhaber hingegen versucht sich gegen negative Bewertungen und vor allem möglichen Missbrauch zu schützen um wirtschaftlich nachteilige Folgen für sein Unternehmen anzuwenden. Im folgenden Beitrag soll deshalb dargestellt werden was bei Bewertungen auf Google-Maps und anderen Bewertungsplattformen zulässig ist und was nicht. Zum anderen soll aufgezeigt werden, wie man sich gegen eine schlechte Bewertung wehren kann und unter welchen Umständen für den Unternehmer ein Anspruch auf Löschung besteht.

Muss man sich bewerten lassen?

Dabei stellt sich zunächst die Frage, ob sich jedes Unternehmen auf solchen Portalen bewerten lassen muss ...

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