Die bevorzugte Tochter

Arnim Buck

Der wegen einer innerfamiliären Benachteiligung frustrierte Sohn verklagte seine Schwester auf € 60.000,–.Was war passiert

Die Eltern hatten in ihrem Testament u.a. ihre beiden Kinder als Schlusserben des Längstlebenden eingesetzt. Nach dem Tod der Mutter übertrug der Vater seiner Tochter “sein” Haus. Die Tochter als Erwerberin musste jedoch Gegenleistungen akzeptieren: den Vater “Zeit seines Lebens in gesunden und kranken Tagen … zu pflegen und zu betreuen bzw. ihn kostenlos pflegen und betreuen zu lassen”. Ferner behielt der Senior sich einen Nießbrauch und ein Rücktrittsrecht vor.

13 Jahre später verstarb der Vater, ohne jemals pflegebedürftig zu werden. Die Tochter verkaufte nur wenige Monate nach dem Tod den Grundbesitz für € 120.000,– ...

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