Breite Auswertung von Gehirndaten durch technischen Fortschritt möglich

von Dr. Datenschutz

Die stetige Weiterentwicklung der Neurotechnologie und millionenschwere Investitionen zeigen neue Wege der Sammlung von Daten über Hirnaktivitäten. Mit Blick in die Zukunft sollte bereits jetzt darüber nachgedacht werden, wie mit diesen sensiblen Daten umgegangen werden soll.

Enorme Fortschritte in der Neurotechnologie

Es ist erstaunlich, welche weitreichenden Erkenntnisse über Krankheiten, Störungen, allgemeine Verhaltensweisen oder weitere menschliche Eigenschaften bereits heute durch die Messung und Bewertung von Hirnaktivitäten in der Neurotechnologie gewonnen werden können. Auch die nahe Zukunft verspricht, durch Datensammlungen über unsere Gehirne, Möglichkeiten, die man bisher nur aus Science-Fiction-Filmen kannte. Doch damit gehen Erhebungen von höchst sensiblen Daten einher.

„Wir brauchen dringend eine gesellschaftliche Debatte, wie Hirndaten genutzt werden dürfen, bevor die Konzerne Fakten schaffen. Die Unternehmen kommen viel schneller voran als ursprünglich gedacht“,

so Dr. Philipp Kellmeyer, Wissenschaftler an der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Freiburg.

Nach Angaben von Forschern, soll es bereits heute Geräte für den Konsumenten geben, die wie ein Kopfhörer aufgesetzt werden und dem Nutzer zu höherer Konzentrationsfähigkeit und den Abbau von Stress verhelfen sollen.

„Ein großflächiger Einsatz könnte in den nächsten drei bis fünf Jahren erfolgen“,

prognostiziert Dr. Kellmeyer.

Verschiedene Bereiche der Neurotechnologie haben erhebliche wissenschaftliche Fortschritte gemacht. Verbesserte EEG-Systeme können mittlerweile eine wesentlich umfangreichere Datenbank von Gehirnaktivitäten gewinnen und so Kenntnisse über Depressionen, Manien oder bipolare Störungen erlangen, die bei der entsprechenden Therapie von großem Wert sein können ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK