Häusliche Pflege: 125 € Entlastungsbetrag auch noch rückwirkend möglich!

Das SGB XI sieht für Pflegebedürftige in häuslicher Pflege einen Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € monatlich vor. Dies ist in § 45b SGB XI geregelt. Der Anspruch entsteht von Gesetzes wegen, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Das Geld erhält der Pflegebedürftige, indem er Nachweise über die entstandenen Kosten bei der Pflegekasse einreicht. Die Folge ist dann eine Kostenerstattung, indem der Pflegekasse seine Ausgaben bis zu 125 € monatlich erstattet bekommt.

Normalerweise sieht § 45b SGB XI vor, dass die Aufwendungen im jeweiligen Kalenderjahr erstattet werden können. Nicht verbrauchte Beträge können auch in das nächste Kalenderhalbjahr übertragen werden.

Verlängerung der Frist durch das PSG III

Durch das 3. Pflegestärkungsgesetz (PSG III) ist nun ganz versteckt eine Regelung eingefügt worden, die es ermöglicht, bisher nicht verbrauchte Entlastungsbeträge seit 01.01.2015 auch noch nachträglich zur Kostenerstattung zu nutzen ...

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