Wohnungseigentümergemeinschaft

    • Das Schwimmbad in Wohnanlage – sanieren oder stilllegen?

      Befindet sich ein Schwimmbad im Gemeinschaftseigentum einer Wohnanlage, haben die Eigentümer einen Anspruch auf Nutzung des Schwimmbades, weshalb notwendige Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden müssen. Die Instandsetzung von Gemeinschaftseigentum entfällt nicht, weil der sanierungsbedürftige Teil des Gemeinschaftseigentums als überflüssig oder übermäßig luxuriös angesehen wird.

      Rechtslupe- 33 Leser -
  • Wer im Glashaus sitzen will – ohne Zustimmung der Eigentümergemeinschaft

    … Wohnungseigentümergemeinschaft stattgegeben, die auf die Entfernung eines Glashauses bestanden hat. Dieses Glashaus hat ein Ehepaar, dem eine Eigentumswohnung gehört, auf ihrer Dachterrasse als sogenanntes Anlehngewächshaus aufgestellt. Es besteht aus Aluminiumprofilen sowie seitlichen Glaselementen und einem Kunststoffdach. Das Glashaus wiegt circa 265…

    Rechtslupe- 108 Leser -
  • Wenn der Wohnungseigentümer zwei Herren dient

    …Mit dem Erwerb einer Eigentumswohnung erwirbt man eine Eigentumswohnung… Eigentumswohnungen im Geschosswohnungsneubau boomen. In den Jahren 2006 bis 2015 ist der Anteil von Eigentumswohnungen bei Neubauten auf 48,5 % gestiegen. 44 % dieser Wohnungen werden von den Eigentümern selbst bewohnt. Im Jahr 2011, dem Jahr der letzten Erhebung der…

    KÜMMERLEIN 360°- 60 Leser -


  • Instandhaltung und Instandsetzung – beim Gemeinschaftseigentum

    …Unterscheidet die Gemeinschaftsordnung begrifflich zwischen Instandhaltung und Instandsetzung von Bauteilen, die zum Gemeinschaftseigentum gehören, und weist sie nur die Pflicht zu deren Instandhaltung einem Sondereigentümer zu, ist die Instandsetzung im Zweifel Sache der Gemeinschaft. Nach der gesetzlichen Kompetenzzuweisung ist die Gemeinschaft…

    Rechtslupe- 38 Leser -
  • Nachträgliche Einbau eines Personenaufzugs durch einen Wohnungseigentümer

    …Der nachträgliche Einbau eines Personenaufzugs durch einen Wohnungseigentümer auf eigene Kosten kann grundsätzlich nur mit Zustimmung der übrigen Wohnungseigentümer erfolgen; er begründet in aller Regel – anders als etwa der Einbau eines Treppenlifts oder einer Rollstuhlrampe – auch dann einen Nachteil im Sinne von § 22 Abs. 1 i.V.m…

    Rechtslupe- 72 Leser -
  • Wohnungseigentum oder Teileigentum?

    …Die Zweckbestimmung einer Sondereigentumseinheit richtet sich im Ausgangspunkt nach der Grundbucheintragung, und zwar nach dem Teilungsvertrag (bzw. der Teilungserklärung) und dem dort in Bezug genommenen Aufteilungsplan. Bei der Auslegung von Grundbucheintragungen ist vorrangig auf den Wortlaut und den Sinn der Eintragung sowie der darin in Bezug…

    Rechtslupe- 71 Leser -
  • Der Streit um einen Rückbau – und der Streitwert

    …Wird mit der gegen einen Wohnungseigentümer gerichteten Klage die Beseitigung einer baulichen Veränderung verlangt, bemisst sich der Streitwert gemäß § 49a Abs. 1 Satz 1 GKG nach dem (hälftigen) klägerischen Interesse an der Beseitigung und dem (hälftigen) Interesse der Beklagen, keinen Rückbau vornehmen zu müssen; daneben sind die Grenzen des…

    Rechtslupe- 43 Leser -
  • WEG-Verfahren – Streitwert und Beschwer

    …Der in wohnungseigentumsrechtlichen Verfahren gemäß § 49a GKG bestimmte Streitwert entspricht in der Regel nicht der für die Zulässigkeit eines Rechtsmittels maßgeblichen Beschwer des Rechtsmittelführers. Der Wert der Beschwer bemisst sich nach dem Interesse des Rechtsmittelführers an der Abänderung der angefochtenen Entscheidung. Dieses Interesse…

    Rechtslupe- 38 Leser -
  • Wohnungseigentumsanlagen – und das barrierefreie Treppenhaus

    …Ein einzelner Wohnungseigentümer darf in dem gemeinschaftlichen Treppenhaus grundsätzlich nur dann einen Personenaufzug auf eigene Kosten einbauen, wenn alle übrigen Wohnungseigentümer ihre Zustimmung hierzu erteilen. Dies gilt nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs auch dann, wenn der bauwillige Wohnungseigentümer aufgrund einer Gehbehinderung auf den Aufzug angewiesen ist, um seine Wohnung zu ……

    Rechtslupe- 68 Leser -
  • Erledigung in WEG-Sachen – und die Kostenentscheidung zulasten des Verwalters

    …Auch nach einer übereinstimmenden Erledigungserklärung kann die Kostenentscheidung grundsätzlich auf § 49 Abs. 2 WEG gestützt werden.Eine Kostenentscheidung gemäß § 49 Abs. 2 WEG setzt das Bestehen eines gegen den Verwalter gerichteten materiellrechtlichen Schadensersatzanspruchs des unterlegenen Wohnungseigentümers wegen der (grob verschuldeten…

    Rechtslupe- 76 Leser -
  • WEG-Streitigkeiten – und die Kostenentscheidung zulasten des Verwalters

    …Gegen eine im ersten Rechtszug erfolgte Kostenentscheidung, mit der die Kosten des Rechtsstreits gemäß § 49 Abs. 2 WEG dem Verwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft auferlegt worden sind, kann sich der Verwalter mit der sofortigen Beschwerde wenden; wird erstmals im Berufungsrechtszug eine solche Kostenentscheidung getroffen, ist die Rechtsbeschwerde statthaft, sofern diese zugelassen ……

    Rechtslupe- 47 Leser -


  • Unterbrechung einer Wohnungseigentümerversammlung – für ein Mandantengespräch?

    …Die Unterbrechung einer Wohnungseigentümerversammlung für ein Mandantengespräch zwischen den von einem Beschlussanfechtungsverfahren betroffenen Wohnungseigentümer und ihrem Prozessbevollmächtigten entspricht nur bei Vorliegen besonderer Umstände ordnungsmäßiger Durchführung der Versammlung. Die während der Dauer der Unterbrechung der…

    Rechtslupe- 78 Leser -
  • Die Jahresabrechnung der Wohnungseigentümergemeinschaft – und die Beschlussanfechtung

    …Gegenstand der Beschlussanfechtungsklage ist stets der Beschluss über die Jahresrechnung einschließlich aller Einzelabrechnungen; es ist ausgeschlossen, nur eine Einzelabrechnung anzufechten. Bei einem Erfolg der Klage wären zwangsläufig alle Einzelabrechnungen insoweit für ungültig zu erklären, weil sich ein Fehler bei einem Eigentümer auch auf…

    Rechtslupe- 62 Leser -
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