Wirtschaftsstrafrecht

  • Das Vertrauen ins aktive Nichtstun

    … Die Mandantin wurde beschuldigt, sich bei der Finanzierung eines Immobilienkaufs unredlich verhalten zu haben. Erst von den Käufern – zwei Polizeibeamte – und dann von der Staatsanwaltschaft. Das Ermittlungsverfahren ging los im Jahr 2011, der Finanzierungsvertrag mit einem Volumen von knapp 300.000 Euro wurde in 2009 geschlossen. Das Szenario…

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 471 Leser -


  • Von Vorschußzahlungen und Amputationen

    … Pflichtverteidiger unterwegs bin. Das Verfahren hat im Januar begonnen und das Gericht hat Termine bis hinein in den Frühsommer festgelegt. Weil die Reisekosten doch ziemlich zu Buche schlagen, habe ich einen Antrag auf Festsetzung eines Auslagenvorschusses beantragt: Damit habe ich wohl für Irritation gesorgt. Der Rechtspfleger (gut ausgebildet…

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 457 Leser -
  • Das erste Mal: Kreditkarten-Glückspiel

    … Seit ewigen Zeiten schon gehört die Kreditkarte zu meinen üblichen Zahlungsmitteln. Bisher hatte ich auch noch nie Probleme damit. Aber irgendwann ist es immer das erste Mal. Diese Abrechnung beinhaltet drei Lastbuchungen von STARS GROSSBRITANNIEN, die irgendwoher an meine Kreditkartendaten gekommen sind. Von mir haben die sie jedenfalls nicht…

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 439 Leser -
  • Rote Linien bei der Rechtsschutzversicherung

    … Vor vielen Jahren gab es vermehrt Fälle, in denen sich Falschparker kolussiv mit Rechtsanwälten zusammenschlossen, um Rechtsschutzversicherer zu betrügen. Und das ging so. Geschäftsidee Wilhelm Brause stellt sein Auto absichtlich in ein Parkverbot. Das Knöllchen hinterm Scheibenwischer bezahlt er nicht. Bulli Bullmann, seines Zeichens robuster…

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 406 Leser -
  • Selbstnichtlesenkönnenverfahren

    … Ein wesentlicher Grundsatz in unserem Strafprozeß ist die Mündlichkeit. Das ist gerade in umfangreichen Wirtschaftsstrafsachen oftmals mehr als lästig. Weil unsere Prozessordnung nicht von Kafka geschrieben wurde, soll und muß die Öffentlichkeit die Möglichkeit haben, die Verfahren zu beobachten. Der Öffentlichkeitsgrundsatz und die daraus…

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 361 Leser -
  • Neues Pferd, neues Glück

    … Nachdem auch die schneidiger Reiterei der Justiz den Mausetod ihrer Schindmähre nicht mehr leugnen konnte, hat sie die Beschwerde gegen Aussetzung des Verfahrens zurück genommen. In der Folge konnten sich alle Beteiligten ein wenig locker machen und neu sortieren. Jetzt hat die Strafkammer frische Schlachtrösser eingespannt und die Wieder…

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 351 Leser -
  • Wo sind die Ressourcen hin, wo sind sie geblieben?

    … Drei Angeklagte, sieben Verteidiger und neun Hauptverhandlungstage. Dann wurde das Verfahren ausgesetzt. Bei dem „Hauptangeklagten“ konnte (plötzlich) nicht mehr festgestellt werden, ob er verhandlungsfähig ist oder nicht. Zwei Gutachterinnen hatten in einer ad-hoc-Untersuchung reklamiert, man brauche mehr Zeit und auch den Einsatz von…

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  • Normativ geschädigt

    … Wenn über Wirtschaftstrafsachen berichtet wird, geht es meist um einen Schaden. Damit sich das gemeine Volk auch dafür interessiert, handelt es regelmäßig sich um ein solchen in großer Höhe. Und geschädigt ist sehr oft die Solidargemeinschaft, also vermeintlich der Volksangehörige und seine -genossen. Abrechnungsbetrug? Ende März konnte man…

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  • Kafkas vorbefaßte Krähen und der verständige Angeklagte

    … Zu welchem Gemurkse das deutsche Strafprozeßrecht und deren Hüter fähig sind, zeigt ein Detail aus dem Kafka-Verfahren. Gottfried Gluffke wurde verurteilt. Die fünf Richter – drei Berufsrichter und zwei Schöffen – befanden Gluffke einer Beihilfe schuldig. Er sei der Gehilfe mehrerer Haupttäter gewesen. Einer dieser Haupttäter soll Wilhelm Brause…

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 223 Leser -
  • Ge- und Befangen in der Verfahrensbeschleunigung

    … Ein Umsatzsteuerkarussell im XXL-Format beschäftigt zur Zeit eine Wirtschaftsstrafkammer. Der in der Anklageschrift behauptete Steuerschaden soll im sehr hohen zweistelligen Millionenbereich liegen. Beteiligt sind – neben den drei Angeklagten – von kleinen Rechnungsschreibern über Mittelständler bis hin zu Großindustriellen eine Vielzahl von…

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 206 Leser -
  • Keine Langeweile für Wirtschaftsstrafrechtler

    … Die bekannten und in bestimmten Kreisen der Bevölkerung beliebten Umsatzsteuer-Karussells – Insider sprechen auch von Missing trader fraud – sind eigentlich out. Zuviele Steuerfahnder haben das System mittlerweile verstanden. Deswegen haben sich findige Sparfüchse neue Steuertricks einfallen lassen: Die Cum-Cum- oder Cum-Ex-Tricks. Hört sich fast…

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 195 Leser -


  • Droht Anwaltsbranche der Uber-Effekt?

    … Lukas Feiler Baker & McKenzie diskutierte bei 1. MeetUp zu Legal Tech Auswirkungen der Digitalisierung. „Droht der Anwaltsbranche der Uber-Effekt?“ Diese Frage stellte Hariolf Wenzler den rund 50 Teilnehmern des ersten MeetUp-Events zum Thema „Legal Tech“ in Wien. Der Chief Strategy Officer von Baker & McKenzie in Deutschland und…

    Wirtschaftsanwaelte.atin Arbeitsrecht Strafrecht- 180 Leser -
  • Familie Schlecker ab heute vor Gericht - Strafverfahren beginnt

    … sowie die Kinder sollen Beihilfe zum Bankrott geleistet haben, wobei sich die Kinder auch wegen Insolvenzverschleppung (§ 15a InsO) sowie Untreue (§ 266 StGB) vor dem Landgericht Stuttgart verantworten müssen. Wegen Bankrotts wird bestraft, wer bei Überschuldung oder (drohender) Zahlungsunfähigkeit Bestandteile seines Vermögens beiseite schafft…

    Mirko Laudon/ Strafaktein Strafrecht- 154 Leser -
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