Versetzung

  • Zuweisung eines behinderungsgerechten Arbeitsplatzes

    … Geht es nicht um die Zuweisung eines anderen Arbeitsplatzes, sondern darum, die Arbeitsplätze der anderen Beschäftigten insgesamt anders zuzuschneiden, um für die krankheitsbedingt eingeschränkte Arbeitnehmerin einen Arbeitsplatz zu schaffen, ist der Arbeitnehmer hierzu aus § 241 Abs. 2 BGB nicht verpflichtet. Der Arbeitgeber muss zwar bei einer…

    Rechtslupe- 34 Leser -


  • Die Versetzung als unbillige Weisung des Arbeitgebers

    … eines anderen Arbeitsorts im Rahmen billigen Ermessens erlaubt. Auf die Wirksamkeit eines arbeitsvertraglichen Versetzungsvorbehalts kommt es in diesem Fall nicht an, auch wenn vieles dafür spricht, dass die verwendete Klausel einer Kontrolle am Maßstab der §§ 305 ff. BGB standhält3. Der Arbeitsort des Arbeitnehmers hatte sich im vorliegenden Fall…

    Rechtslupe- 33 Leser -
  • Versetzung von Nachtschicht in Wechselschicht

    …Die Durchführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements iSv. § 84 Abs. 2 SGB IX* ist keine formelle Voraussetzung für die Wirksamkeit einer Versetzung. Dies gilt auch in den Fällen, in denen die Anordnung des Arbeitgebers (auch) auf Gründe gestützt wird, die im Zusammenhang mit dem Gesundheitszustand des Arbeitnehmers stehen. Der Kläger ist bei der Beklagten als Maschinenbediener […]…

    Olaf Moegelin/ Rechtsanwalt Olaf Moegelin- 75 Leser -
  • Neues zum Versetzungsrecht: Es bleibt beim Alten

    … Wenn der Arbeitsort oder die Arbeitsaufgabe im Arbeitsvertrag nicht verbindlich festgelegt sind, dann hat der Arbeitgeber ein entsprechendes Weisungsrecht (Direktionsrecht). Er kann Ort und Inhalt der Leistungspflicht des Arbeitnehmers einseitig bestimmen. Dabei muss er sich allerdings in den Grenzen billigen Ermessens halten, also eine…

    Reinhold Brandt/ Arbeitsrecht Brandtin Arbeitsrecht- 66 Leser -
  • Versetzung – und die Verbindlichkeit der Weisung des Arbeitgebers

    … Beim Bundesarbeitsgericht zeichnet sich eine Rechtsprechungsänderung ab: So hält der Fünfte Senat des Bundesarbeitsgerichts auf eine entsprechende Anfrage des Zehnten Senats1 an seiner im Urteil vom 22.02.20122 vertretenen Auffassung, wonach sich ein Arbeitnehmer über eine unbillige Ausübung des Weisungsrechts – sofern sie nicht aus…

    Rechtslupe- 60 Leser -
  • Versetzung – und die Verbindlichkeit einer unbilligen Weisung des Arbeitgebers

    … des Weisungsrechts – sofern sie nicht aus anderen Gründen unwirksam sei – nicht hinwegsetzen dürfe, sondern entsprechend § 315 Abs. 3 Satz 2 BGB die Gerichte für Arbeitssachen anrufen müsse. Wegen der das Arbeitsverhältnis prägenden Weisungsgebundenheit sei der Arbeitnehmer an die durch die Ausübung des Weisungsrechts erfolgte Konkretisierung ua…

    Rechtslupe- 31 Leser -
  • Versetzung – und das Schriftformerfordernis

    … Auch wenn Nebenabreden und Vertragsänderungen aufgrund arbeitsvertraglicher oder tarifvertraglicher Bestimmungen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform, gilt dies daher nicht für Versetzungen. Eine Versetzung ist keine Nebenabrede oder Vertragsänderung, sondern Ausübung des arbeitgeberischen Weisungsrechts nach § 106 GewO. Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 14. Juni 2017 – 10 AZR 308/15 …

    Rechtslupe- 47 Leser -


  • Versetzung – und die unbillige Weisung des Arbeitgebers

    … bisherigen zuzuweisen. Bei der Prüfung der Wirksamkeit einer Versetzung, die auf Regelungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen gemäß §§ 305 ff. BGB beruht, ist zunächst durch Auslegung der Inhalt der vertraglichen Regelungen unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls zu ermitteln2. Festzustellen ist, ob ein bestimmter Tätigkeitsinhalt und…

    Rechtslupe- 75 Leser -
Täglich juristische Top-Meldunden
Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK