Verhaltensbedingte Kündigung

    • Fristlose Kündigung – und die vorweggenommene Abmahnung

      Eine vorweggenommene Abmahnung kann nur dann eine konkrete Abmahnung nach vorheriger Tatbegehung entbehrlich machen, wenn der Arbeitgeber diese bereits in Ansehung einer möglicherweise bevorstehenden Pflichtverletzung ausspricht, sodass die dann tatsächlich zeitnah folgende Pflichtverletzung des Arbeitnehmers aus Sicht eines besonnenen Arbeitgebers als beharrliche Arbeitsverweigerung angesehen w.

      Rechtslupe- 39 Leser -
  • Außerordentliche Kündigung – aufgrund der Überwachung durch einen Detektiv

    … außerordentliche Kündigung zu rechtfertigen2. Dabei ist dem Arbeitnehmer aufgrund des Wettbewerbsverbots nicht nur eine Konkurrenztätigkeit im eigenen Namen und Interesse untersagt. Es ist ihm ebenso wenig gestattet, einen Wettbewerber des Arbeitgebers zu unterstützen3. Das Erschleichen von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen kann ebenfalls einen wichtigen Grund…

    Rechtslupe- 82 Leser -
  • Verstoß gegen Arbeitsschutzvorschriften – und die Erforderlichkeit einer Abmahnung

    … Auch bei einem leichtsinnigen wiederholten Verstoß gegen die Pflicht zur Sicherung durch Anlegen eines Gurtes bei Begehung eines Krans ist vor Ausspruch einer fristlosen Kündigung regelmäßig eine einschlägige Abmahnung des Arbeitnehmers erforderlich. Gemäß § 626 Abs. 1 BGB kann das Arbeitsverhältnis aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer…

    Rechtslupe- 67 Leser -


  • Strafantrag gegen Arbeitgeber reicht nicht für eine Kündigung

    … Verhaltensbedingte Kündigungen sind ein weites und schwieriges Feld im Arbeitsrecht. Das Bundesarbeitsgericht hatte nun über die Frage zu entscheiden, ob eine ordentliche verhaltensbedingte Kündigung wegen Stellung eines Strafantrags gegen den Arbeitgeber gerechtfertigt ist. In dem konkreten Fall ist die beklagte Arbeitgeberin Trägerin des Fachbereichs Sozialversicherung der Fachhochschule des... Quelle …

    Schlosser Aktuell- 67 Leser -
  • Strafantrag? Verhaltensbedingte Kündigung!

    … Kündigungsgrundes längere Zeit untätig bleibt, dh. die Kündigung nicht erklärt, obwohl ihm dies möglich und zumutbar gewesen wäre (Zeitmoment), und er dadurch beim Arbeitnehmer das berechtigte Vertrauen erweckt, die Kündigung werde auch künftig unterbleiben (Umstandsmoment11). Danach fehlt es schon am für eine Verwirkung erforderlichen Zeitmoment. Es ist nicht…

    Rechtslupe- 109 Leser -
  • Kündigung eines Lehrers – wegen sexuellen Missbrauchs einer Schülerin

    … Hat sich ein Lehrer wegen sexuellen Missbrauchs einer minderjährigen Schülerin strafbar gemacht (§ 176 StGB), ist eine Abmahnung vor Ausspruch einer Kündigung grundsätzlich entbehrlich, da die Pflichtverletzung so schwerwiegend ist, dass selbst deren erstmalige Hinnahme durch den Arbeitgeber nach objektiven Maßstäben unzumutbar und offensichtlich…

    Rechtslupe- 74 Leser -
  • Arbeitnehmer mit Alkoholproblem – Kündigung problematisch

    … Arbeitnehmer mit Alkoholproblem – Kündigung problematisch Fachanwalt + Arbeitsrecht Hat der Arbeitnehmer ein Problem mit dem Alkohol und schlägt das auch auf das Arbeitsverhältnis durch, wird der Arbeitgeber über eine Kündigung nachdenken. Wegen des Alkoholkonsums eines Arbeitnehmers zu kündigen, ist aber alles andere als unproblematisch. Je…

    Fernsehanwaltin Arbeitsrecht- 107 Leser -
  • Unwirksamkeitsgründe bei verhaltensbedingter Kündigung

    … Unwirksamkeitsgründe bei verhaltensbedingter Kündigung Fachanwalt + Arbeitsrecht + Kündigung Ich empfehle Abeitnehmern grundsätzlich immer, sich gegen eine Kündigung mit einer Kündigungsschutzklage zu wehren. Auf diesem Weg kommen sie in der Regel jedenfalls an eine hohe Abfindung. Besonders erfolgsversprechend ist dieses Vorgehen bei einer…

    Fernsehanwaltin Arbeitsrecht- 88 Leser -
  • Kündigung wegen des Tragens eines Kopftuchs

    …Eine unternehmensinterne Regel, die das sichtbare Tragen jedes politischen, philosophischen oder religiösen Zeichens verbietet, stellt nach einem Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union keine unmittelbare Diskriminierung dar. Ohne eine solche Regel kann der Wille eines Arbeitgebers, den Wünschen eines Kunden zu entsprechen, wonach seine…

    Rechtslupe- 67 Leser -
  • Außerordentliche Kündigung – und der Zufallsfund bei der Videoüberwachung

    …Die Verwertung eines “Zufallsfundes” aus einer gem. § 32 Abs. 1 Satz 2 BDSG gerechtfertigten verdeckten Videoüberwachung kann nach § 32 Abs. 1 Satz 1 BDSG zulässig sein. In dem hier vom Bundesarbeitsgericht entschiedenen Fall ging es um die Kündigung einer zuletzt als stellvertretende Filialleiterin beschäftigten, überwiegend als Kassiererin…

    Rechtslupe- 139 Leser -
  • Der beharrliche Verstoß gegen Gleitzeitgrundsätze

    …Das beharrliche Überschreiten der zulässigen Zahl von Minusstunden kann ein wichtiger Grund an sich für eine fristlose Kündigung eines ordentlich nicht mehr kündbaren Angestellten sein. Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses wird dann auch im Rahmen der Interessenabwägung nicht mehr verhindert, wenn sich dieser Vertragsverstoß als Glied in einer Reihe weiterer Vertragsverstöße ……

    Rechtslupe- 94 Leser -


  • Fristlose Kündigung eines Mietvertrages – und die 97jährige demente Mieterin

    …§ 543 Abs. 1 Satz 2 BGB verlangt eine Abwägung der beiderseitigen Interessen der Mietvertragsparteien und eine Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles; hierzu gehören auch etwaige Härtegründe auf Seiten des Mieters1 (hier: Besorgnis einer ernsthaften Verschlechterung des Gesundheitszustands einer 97jährigen, bettlägerigen Mieterin infolge…

    Rechtslupe- 35 Leser -
  • Das Password der Kollegin

    …Erfolgt die Nutzung des betrieblichen IT-Systems durch Anmeldung im Netz mit Nutzernamen und Passwort, kann allein aus der Verwendung des Computers eines anderen Mitarbeiters für das Einloggen im System noch nicht geschlossen werden, dass der Arbeitnehmer damit versucht haben müsse, auf fremde ihm an sich nicht zugängliche Daten zugreifen zu…

    Rechtslupe- 142 Leser -
  • Außerordentliche Kündigung wegen hartnäckiger Arbeitsverweigerung

    …Weist der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz zu und erscheint der Arbeitnehmer ohne Grund nicht zur Arbeit, so kann dies jedenfalls nach Abmahnung eine außerordentliche Kündigung wegen hartnäckiger Arbeitsverweigerung rechtfertigen. Der Arbeitnehmer unterliegt insoweit nicht einen unverschuldeten Rechtsirrtum, wenn er sich für sein Verhalten lediglich auf seine eigene Prüfung und ……

    Rechtslupe- 99 Leser -
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