Testament



  • Kein Widerruf bei Aufhebung einer wechselbezüglichen Verfügung nach Erbausschlagung

    …). Durchgreifende Bedenken bestehen allerdings gegen die Annahme, dass es sich bei der Aufhebung einer wechselbezüglichen Verfügung nach Erbausschlagung nicht um einen Widerruf i. S. des § 2270 Abs. 1 BGB handeln kann. Die Entscheidung wird aber von der im Wege ergänzender Testamentsauslegung gewonnenen Feststellung getragen, dass nach dem maßgeblichen Willen des E vom Fortbestand seiner Erbfolgeregelung zugunsten seiner Kinder auszugehen ist (vgl. Reimann/Bengel/J. Mayer, Testament u. Erbvertrag, 5. Aufl., § 2271 Rn. 47).” …

    Erbrecht- 58 Leser -
  • Ergänzungen auf Fotokopie eines Originaltestaments

    … Die handschriftlichen Ergänzungen auf einer Fotokopie eines formwirksamen eigenhändigen Testaments bedürfen der Formerfordernisse des § 2247 BGB. Demnach werden Änderungen innerhalb der Fotokopie und somit die letzte Verfügung erst wirksam, wenn der Erblasser am Schluss des Textes unterschreibt, um sicherzustellen, dass es sich hierbei um eine…

    Erbrecht- 34 Leser -
  • Feststellung der Testierunfähigkeit des Erblassers

    … Besteht Zweifel daran, dass der Erblasser, bei Errichtung des Testaments, die Bedeutung und Folgen seiner Erklärung aufgrund einer Geisteskrankheit oder Bewusstseinsstörung nicht erkennen konnte, so ist er gem. § 2229 Abs. 4 BGB testierunfähig. Die Beweislast trägt derjenige, der sich auf die Testierunfähigkeit des Erblassers beruft. Die…

    Erbrecht- 30 Leser -
  • Die erforderliche Todesgefahr beim Drei-Zeugen-Testament

    … Das Oberlandesgericht Hamm hat aktuell entschieden, dass eine durch ein sog. Drei-Zeugen-Testament angeordnete Testamentsvollstreckung unwirksam sein kann, wenn nicht festgestellt werden kann, dass sich der Erblasser bei der Errichtung dieses Nottestaments tatsächlich in akuter Todesgefahr befand oder die drei anwesenden Zeugen von einer akuten…

    Schlosser Aktuell- 76 Leser -
  • Zu unbestimmte Erbeinsetzung für den Pflegefall

    Zu unbestimmte Erbeinsetzung für den Pflegefall 28. Februar 2017 von Rechtsanwältin Birgit Witt-Rafati, Fachanwältin für Versicherungsrecht Mit Beschluss vom 14.11.2016 – Aktenzeichen 2 Wx 536/16 hat das OLG Köln entschieden, dass die Formulierung: “derjenige, der den zuletzt verstorbenen Ehegatten begleitet und gepflegt hat, soll der Alleinerbe sein.

    Kanzlei Potthast Rechtsanwälte- 50 Leser -
  • Wirksamkeit eines nicht auffindbaren Testaments

    Ein Ehepaar errichtete mehrere gemeinschaftliche Testamente. bzw. Erbverträge. In dem letzten gemeinsamen Testament erklärten die Eheleute vor einem Notar, ein gemeinschaftliches und wechselbezügliches Testament errichten zu wollen. Äußerst vorsorglich wurde auch jede eventuelle andere früher errichtete letztwillige Verfügung gleich welcher Art widerrufen.

    T. Rommelspacher/ rofast.de- 212 Leser -
  • Formvorschriften im Zivilrecht

    … Abfassung des gesamten Textes einschließlich einer Unterschrift ist dagegen beim Testament erforderlich (§ 2247). Hier soll wohl über die normale Schriftform hinaus sichergestellt werden, dass niemand aus eigenem Interesse ein Testament für den Erblasser aufsetzt und ihn zur Unterschrift überredet. Die handschriftliche Abfassung kann man einem…

    Sie hören von meinem Anwalt!- 92 Leser -
  • Erben kraft verlorenen Testaments

    … derjenige beweisen, der sich auf dieses Testament berufen will, also der testamentarische Erbe oder Vermächtnisnehmer. Der Beweisbelastete muss nachweisen, dass der Erbe das Testament errichtete, dass die Formvorschriften eingehalten wurden – der Erbe also das Testament handschriftlich schrieb und unterschrieb – und welchen Inhalt das Testament hat…

    Tobias Goldkamp/ Breuer Blog- 6 Leser -


  • Das formunwirksame Testament und die unechte Urkunde

    … Mutter der Parteien ein notarielles Testament in dem sie u.a. folgendes verfügte: „Ich … setze hiermit … [den Beklagten] … zu meinem alleinigen Erben ein. Meine übrigen Kinder, N, … und [die Klägerin] … sollen lediglich ihren Pflichtteil erhalten.“ Mit Beschluss des Amtsgerichts Dortmund vom 15.05.2009 wurde für die Erblasserin ein Betreuer bestellt…

    Schlosser Aktuellin Erbrecht- 33 Leser -
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