Tenor

Als Tenor (Betonung auf der zweiten Silbe, Pl. Tenöre) wird sowohl die hohe männliche Gesangs-Stimmlage als auch ein Sänger (früher auch: Tenorist) mit dieser Stimmlage bezeichnet. Die Bezeichnung bildete sich mit der beginnenden Mehrstimmigkeit heraus, als man die Stimme, die den Cantus firmus hielt, Tenor (lat. tenere „halten“) nannte, während die umspielenden Gegenstimmen Contratenor hießen. Die Notation der Tenorstimme erfolgt im Normalfall oktavierend im Violinschlüssel.
Artikel zum Thema Tenor
  • Ein Urteil in einem Satz

    … Die Besonderheit einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichts Chemnitz besteht darin, dass diese, abgesehen von Rubrum und Tenor, wirklich nur aus einem Satz besteht, nämlich aus Tatbestand und Entscheidungsgründen. Die Redaktion des Betriebsberaters (BB 1993, 941 f.) erläuterte den Hintergrund: „Damit hat sich der zum 30.4.1993 erneut in den…

    Justillon/ Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 730 Leser -
  • Tenorierung einer Ausgleichssperre im Versorgungsausgleich

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  • Kostenentscheidung für Folgesachen im Beschwerdeverfahren

    … § 150 FamFG gilt auch dann für Folgesachen im Beschwerdeverfahren, wenn die Scheidungssache nicht angegriffen ist1. Dies ergibt sich für das Oberlandesgericht Karlsruhe aus dem Wortlaut und den Regelungen in deren Abs.05. Zwar enthält § 84 FamFG eine Regelung für erfolglose Rechtsmittel, nach der in einem solchen Fall das Gericht die Kosten dem…

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  • Zur Strafbarkeit des Einlösens fremder Online-Gutscheine

    …. ..., um die zu der genannten Email-Adresse gehörenden weiteren Daten zu erlangen, mit denen eine Identifizierung der den Gutschein einlösenden Person erfolgen sollte. Das Amtsgericht wies den Antrag zurück, da eine Strafbarkeit der unbekannten Person nicht in Betracht komme. Hiergegen wendet sich die Staatsanwaltschaft mit ihrer Beschwerde, der das…

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  • Keine Irreführung bei eingeschränkter Preisgarantie

    … 2014 Az.: 3 U 164/13 Tenor 1. Die Berufung der Klägerin gegen das Endurteil des Landgerichts Bayreuth vom 08.08.2013, Az. 13 HKO 3/13, wird zurückgewiesen. 2. Die Klägerin hat die Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen. 3. Dieses Urteil und das in Ziffer 1 genannte Urteil des Landgerichts Bayreuth sind ohne Sicherheitsleistung vorläufig…

    kanzlei.bizin Wettbewerbsrecht- 45 Leser -
  • Unbegründeter Marken-Dispute auf einer Domain stellt Rechtsverletzung dar

    …. dieser Domain gestellt, um die Übertragung der Domain auf den Markeninhaber zu veranlassen, so ist ein Gegenantrag auf Löschung dieses Eintrags begründet, wenn die Nutzung der Domain auch ohne Verletzung von Kennzeichenrechten möglich ist. Landgericht Köln Urteil vom 05.03.2013 Az.: 33 O 144/12 Tenor: Der Beklagte wird verurteilt, es bei Meidung…

    kanzlei.biz- 30 Leser -
  • Keine Verurteilung "wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz"

    … Wenn man versucht das Waffengesetz zu verstehen und eine Waffe dort einzusortieren kann man schon verzweifeln...und wie soll man dann bloß tenorieren???? Konkret, so meint der BGH, dem die Formulierung wie oben in der Überschrift nicht reicht: Sollte das neu entscheidende Tatgericht den Angeklagten wiederum wegen eines Verstoßes gegen das WaffG…

    beck-blogin Verkehrsrecht- 175 Leser -
  • Scannen von Kunstwerken als Privatkopie zulässig

    …Eigener Leitsatz: Das Scannen von urheberrechtlich geschützten Bildnisarbeiten ist zulässig, wenn die Vervielfältigung nur zu privatem Gebrauch ohne Erwerbszwecke erfolgt. Die Tatsache, dass die Werke zum Zeitpunkt der Vervielfältigung noch nicht veröffentlicht waren, lässt die Anwendbarkeit der Schrankenregelung auch nicht im Wege…

    kanzlei.bizin Medienrecht- 50 Leser -
  • Nachzahlungsklausel bei Prepaid-Verträgen unwirksam

    …Eigener Leitsatz: Kunden eines Prepaid-Vertrages können davon ausgehen, dass mit Verbrauch ihres Guthabens keine weiteren Kosten mehr entstehen. Eine Klausel, die dem Anbieter eine verzögerte Abbuchung mit der Folge erlaubt, dass durch die Entstehung eines Negativsaldos der Kunde zur Nachzahlung verpflichtet wird, enthält eine von der…

    kanzlei.biz- 43 Leser -
  • Der BGH kann ein Urteil mit 38 Worten aufheben…..

    … © Gina Sanders – Fotolia.com Inzwischen ist die Frage der Notwendigkeit der Belehrung nach einer Verständigung/Absprache – geregelt in § 257c Abs. 5 StPO – bereits so in der Rechtsprechung des BGH verankert, dass der BGH Urteile, die auf einer Verständigung beruhen, nach/bei der der Angeklagte aber nicht nach § 257c Abs. 5 StPO belehrt worden…

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  • Veröffentlichung des Bildes einer Person ohne deren Einwilligung

    … Informationsinteresse der Öffentlichkeit ergibt. Landgericht Köln Urteil vom 14. August 2013 Az.: 28 O 144/13 Tenor 1. Die Beklagten werden verurteilt, es bei Vermeidung eines Ordnungsgeldes bis zu 250.000,- Euro, ersatzweise Ordnungshaft oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, im Wiederholungsfall bis zu zwei Jahren, zu unterlassen, das in Anlage K1…

    kanzlei.bizin Medienrecht- 30 Leser -
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