Stpo 319

    • Nichtanhandnahme oder Einstellung?

      Das Bundesgericht wirft dem Obergericht des Kantons Zürich im Zusammenhang mit einer Nichtanhandnahmeverfügung (was für ein Wort!) Willkür vor (BGer 6B_264/2017 vom 26.10.2017). Um die Verfügung begründen zu können, schloss die Vorinstanz zu Unrecht, der zu untersuchende Fall sei sachverhaltsmässig und rechtlich klar.

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  • Aussichtslose Beschwerde führt zu Grundsatzentscheid

    … duriore“ richtig erfasst hat und vom korrekten rechtlichen Begriff des „hinreichenden Tatverdachts“ im Sinne von Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO ausging. Der Grundsatz „in dubio pro duriore“ als Rechtsregel ist beispielsweise verletzt, wenn die Vorinstanz in ihren Erwägungen einen hinreichenden Tatverdacht bejaht, aber aus sachfremden Gründen…

    strafprozess- 61 Leser -
  • Grosszügiges Eintreten

    … der Beschwerdeführer überhaupt nicht beachtet. Ähnliche Beiträge Dieser Beitrag wurde am 13/06/2017 von kj in Bundesgericht BGer, Rechtsmittel veröffentlicht. Schlagworte: BGG 81, StPO 319, StPO 324.…

    strafprozess- 81 Leser -


  • Polizeigewalt im Kanton Schwyz

    … Das Bundesgericht heisst die Laienbeschwerde eines Mannes teilweise gut. der behauptet, Opfer unverhältnismässiger Polizeigewalt geworden zu sein (BGer 6B_979/2016 vom 20.02.2017). Anlass des Polizeieinsatzes war die Zuführung zum Betreibungsamt in einer Betreibung über CHF 66.00. Das Bundesgericht weist die Einstellungsbegründung des…

    strafprozess- 109 Leser -
  • Was ist ein Rechtsnachteil?

    … Rechtsnachteil dar im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. Der blosse Umstand, dass das Bezirksgericht nochmals zu entscheiden hat, wie das gerichtliche Verfahren weiterzuführen und abzuschliessen ist, führt zu keinem Rechtsnachteil, der durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Endentscheid nicht mehr korrigiert werden könnte. Der angefochtene…

    strafprozess- 59 Leser -
  • Zwingende Anwendung von Art. 52 StGB

    … Gericht oder einer Bestrafung ab, wenn Schuld und Tatfolgen geringfügig sind. Die Bestimmung erfasst relativ unbedeutende Verhaltensweisen, welche die Schwere und Härte einer Strafe nicht verdienen. Die Regelung von Art. 52 StGB ist zwingender Natur. Sind die Voraussetzungen erfüllt, muss die Behörde das Strafverfahren einstellen bzw. von einer…

    strafprozess- 34 Leser -
  • Amtsmissbrauch in Freiburg

    … Amtsmissbrauch in Freiburg Die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg hat im Zusammenhang mit einer polizeilichen Zuführung gegen zwei Polizisten Strafbefehle wegen Amtsmissbrauchs ausgestellt. Die Verfahren wegen einfacher Körperverletzung wurden demgegenüber eingestellt. Dagegen beschwerte sich die Verletzte, vor Bundesgericht schliesslich…

    strafprozess- 129 Leser -
  • FINMA: korrupte Liquidatoren?

    … Wenn die FINMA Gesellschaften in Liquidation versetzt, ernennt sie oft – Verfahren mir unbekannt – freiberufliche Anwälte oder Treuhänder als Konkursliquidatoren, die bisweilen recht hemmungslos Aufwand zu generieren und teilweise über recht überschaubare fachliche Kompetenzen zu verfügen scheinen. Über ein solches Liquidationsverfahren, einen…

    strafprozess- 59 Leser -
  • Wer hat zu richten?

    … Das Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer, erinnert die Bundesanwaltschaft an den Grundsatz “in dubio pro duriore” und kassiert eine Einstellungsverfügung mit einem ungewöhnlich scharfen Appell (BStGer, BB.2014.8 vom 12.08.2014): Die [Bundesanwaltschaft] ist als Untersuchungsbehörde nicht dazu berufen, über Recht oder Unrecht zu richten, und…

    strafprozess- 65 Leser -
  • Sperrwirkung einer falschen Teileinstellung

    … Das Bundesgericht legt dar, dass ein fehlerhafter Teileinstellungsentscheid zur Sperrwirkung von “ne bis in idem” führen kann (BGer 6B_653/2013 vom 20.03.2014). Es erinnert daran, dass Gegenstand auch einer Einstellung nur ein Lebenssachverhalt und nicht die rechtliche Würdigung sein kann: Eine solche Teileinstellung kommt grundsätzlich nur…

    strafprozess- 52 Leser -
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