Spekulationsverluste

  • Verluste aus Wertpapiergeschäften – und die vertikale Verlustausgleichsbeschränkung

    … Der Wortlaut des § 23 Abs. 3 Satz 8 EStG a.F. schließt einen sog. vertikalen Verlustausgleich zwischen privaten Veräußerungsverlusten (i.S. des § 23 Abs. 1 EStG) und positiven Einkünften aus anderen Einkunftsarten ausdrücklich aus1. Danach sind Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften nur bis zur Höhe des Gewinns, den der Steuerpflichtige im…

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  • Überzogene Bankenspekulationen – und die Verlustbeteiligung der Genussscheininhaber

    … Mindert sich nach den Genussscheinbedingungen der Rückzahlungsanspruch jedes Genussscheininhabers, wenn ein Bilanzverlust ausgewiesen wird, umfasst der Bilanzverlust auch Verluste, die auf einer Tätigkeit der Gesellschaft außerhalb ihres Unternehmens­gegenstands beruhen, die schlechterdings kein seriöser Kaufmann durchführen würde. Die in § 10…

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  • Verrechnungsmöglichkeit von Verlusten aus Termingeschäften

    … Alt-Verluste aus Termingeschäften, die im zeitlichen Anwendungsbereich des mittlerweile ausgelaufenen Gesetzes über die Kapitalanlagegesellschaften (KAGG) entstanden sind, können nach einer Entscheidung des Hessischen Finanzgerichts nicht ohne weiteres mit Erträgen verrechnet werden, die im zeitlichen Anwendungsbereich des nunmehr gültigen…

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  • Erwerbsaufwendungen für verfallene Termingeschäfte

    … Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Knock-Out-Zertifikats sind steuerrechtlich ohne Bedeutung, wenn der Erwerber das darin verbriefte Recht auf Differenzausgleich nicht innerhalb eines Jahres ausübt oder veräußert, sondern es –aus welchen Gründen auch immer– verfallen lässt. Die Steuerbarkeit des Verlusts ergibt sich nicht schon aus…

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  • Ausgleichsfähigkeit der Gewinne und Verluste aus Börsentermingeschäften

    … Die Einnahmen aus Optionsgeschäften sind gemäß § 22 Nr. 2 i. V. mit § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. b EStG (bis 1998) bzw. § 23 Abs. 1 Nr. 4 EStG (ab 1999) als Spekulationsgeschäfte steuerpflichtig, soweit der Zeitpunkt zwischen dem Erwerb und der Veräußerung der Optionsscheine nicht mehr als sechs Monate (bis 1998) bzw. ein Jahr (ab 1999…

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  • Rückabwicklung eines Zinsswap-Geschäftes

    … Haftung der Bank oder des Finanzberaters. Dass dies aber nicht immer funktioniert und der Anleger sein Risiko grundsätzlich selbst zu tragen hat, zeigt wieder einmal eine aktuelle Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main. Die dortigen Richter haben jetzt in der Berufung die Klage eines mittelständischen Unternehmens abgewiesen, mit der…

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  • Kein Verlust ohne Verlust-Feststellungsbescheid

    … erst am 31. Dezember 2008 ab. Die Auffassung, eine Verlustfeststellung der Spekulationsverluste komme nach der Rechtsprechung des BFH nicht mehr in Betracht, da der Einkommensteuerbescheid 2001 nicht mehr änderbar sei, verkennt, so das Finanzgericht, dass einerseits dieses Hindernis nicht die Feststellungsfrist berührt und andererseits diese…

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  • Verlustvortrag bei privaten Veräußerungsgeschäften

    … Ein verbleibender Verlustvortrag für Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften ist auch dann erstmals gemäß § 10d Abs. 4 Satz 1, § 23 Abs. 3 Satz 9 zweiter Halbsatz EStG 2007 gesondert festzustellen, wenn im Einkommensteuerbescheid für das Verlustentstehungsjahr Veräußerungsverluste in geringerer Höhe als tatsächlich erzielt ausgewiesen sind…

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