Sozialsphäre

  • Handyvideo eines Nachbarschaftsstreits verletzt das Persönlichkeitsrecht

    … Urteil des LG Duisburg vom 17.10.2016, Az.: 3 O 381/15 Bereits die Herstellung von Filmaufnahmen einer Person ohne Verbreitungsabsicht und innerhalb eines öffentlich zugänglichen Bereichs kann einen unzulässigen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht begründen. Wenngleich sich der Abgebildete bei Aufzeichnung außerhalb seiner besonders…

    kanzlei.biz- 113 Leser -


  • Identifizierende Berichterstattung über Sozialsphäre nach TV-Interview zulässig

    … Urteil des LG Köln vom 20.07.2016, Az.: 28 O 67/16 Wer sich selbst in der Öffentlichkeit als Angehöriger einer bestimmten Szene ausgibt und sich damit in einem TV-Interview wie auch auf einer Facebook-Seite präsentiert, kann sich gegenüber einer personalisierten Medienberichterstattung nur im Ausnahmefall auf sein Allgemeines Persönlichkeitsrecht…

    kanzlei.biz- 121 Leser -
  • Kritische wahre Online-Bewertungen von Firmen sind durch Meinungsfreiheit geschützt

    … Beschluss des BVerfG vom 29.06.2016, Az.: 1 BvR 3487/14 Eine negative Bewertung eines Unternehmens auf einem Online-Bewertungsportal verletzt nicht das allgemeine Persönlichkeitsrecht, wenn es sich um eine wahre Tatsachenbehauptung über Vorgänge aus der Sozialsphäre handelt, die keinen Persönlichkeitsschaden erwarten lässt, der außer Verhältnis…

    kanzlei.biz- 116 Leser -
  • Fotorecht für (Sport-) Journalisten

    … Persönlichkeit und Privatsphäre überwiegt. Dies hängt letztlich davon ab, wie sich die Person allgemein gibt, in welcher Sphäre sich das Geschehen abspielt (Privat- oder Sozialsphäre), dessen Aktualität, dem Informationsgehalt etc. Dass Mesut Özil privat einkaufen war, erfüllt diese Anforderungen nicht – außer er schwänzt gerade das Training…

    Dr. Markus Wekwerth/ Kurz Pfitzer Wolf & Partner- 53 Leser -


  • „Gekaufte“ Facebook-Fans: OLG Frankfurt verbietet Behauptung

    … rechtswidrig in seinem als Sozialsphäre geschützten Persönlichkeitsrecht, so das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt. Der Äußernde habe für Teilnehmer des Facebook-Forums unmissverständlich die Behauptung aufgestellt, der Konkurrent habe einen erheblichen Teil seiner 22.000 Facebook-Fans gekauft und nicht durch sein positives Image erworben. Da der…

    DOPATKAin Medienrecht- 33 Leser -
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