Raub

    • Verkäuferin schlägt Räuber mit Barcodescanner in die Flucht

      Am 31.01.2018 gegen 21:00 Uhr wurde ein Kiosk in Langenfeld auf der Kaiserstraße überfallen. Die Kioskinhaberin, eine 37 -jährige Leichlingerin, zählte gegen 21:00 Uhr die Tageseinnahmen, als zwei unbekannte, männliche, mit Tüchern maskierte Täter den Verkaufsraum betraten. Sie legten eine Plastiktüte auf den Tresen und forderten die Leichlingerin auf, die soeben gezählten Tage ...

      Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 92 Leser -
    • Besonders schwerer Raub – und das Brecheisen als Waffe

      Das Tatbestandsmerkmal des Verwendens im Sinne des § 250 Abs. 2 Nr. 1 Var. 2 StGB umfasst jeden zweckgerichteten Gebrauch eines objektiv gefährlichen Tatmittels. Nach der Konzeption der Raubdelikte bezieht sich das Verwenden auf den Einsatz des Nötigungsmittels bezogen auf den Grundtatbestand des Raubes; es liegt sonach vor, wenn der Täter eine Waffe oder ein gefährliches Werk ...

      Rechtslupe- 33 Leser -
  • Einstellung des Strafverfahrens: Möglichkeiten und Voraussetzungen

    … Verfahren ein. Voraussetzungen Kommt die Staatsanwaltschaft nach den Ermittlungen der Polizei zu dem Ergebnis, dass entweder aus rechtlichen Gründen keine Straftat vorliegt oder aber ein strafbares Handeln nicht nachgewiesen werden kann, muss sie das Verfahren einstellen. Die Einstellung nach § 170 Abs. 2 StPO ist praktisch der „Freispruch im…

    KUJUS Strafverteidigung- 9 Leser -
  • Weggestoßen vom Geldautomaten

    … Stößt jemand einen Bankkunde, der seine Bankkarte in den Geldausgabeautomaten eingeschoben und seine Geheimnummer eingegeben hatte; vom Automaten weg, wählt einen Auszahlungsbetrag (hier: von 500 €) und entnimmt das vom Geldautomaten ausgegebene Bargeld, um sich zu Unrecht zu bereichern, so liegt hierin Raub gemäß § 249 Abs. 1 StGB liegt nicht…

    Rechtslupe- 167 Leser -


  • Kammergericht entscheidet über abwegige Begründungen der Fluchtgefahr

    …Will die Staatsanwaltschaft den Erlass eines Haftbefehls durch das Gericht herbeiführen, so beruft sie sich in den meisten Fällen auf den Haftgrund der Fluchtgefahr. Immer wieder wird der Haftgrund allerdings zu vorschnell und mit völlig fehlerhaften Erwägungen angenommen. Gerichtliche Entscheidungen, in denen die Annahme der Fluchtgefahr…

    strafrechtsblogger- 122 Leser -
  • Nötigung zur Herausgabe von Betäubungsmitteln

    … Die Nötigung zur Herausgabe von Betäubungsmitteln kann eine strafbare (räuberische) Erpressung darstellen. Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshof hatte zunäcsht beabsichtigt abweichend von der bisherigen Rechtsprechung – zu entscheiden, die Nötigung zur Herausgabe von Betäubungsmitteln richte sich nicht gegen das Vermögen des Genötigten und…

    Rechtslupe- 21 Leser -
  • Freiheitsberaubung – und der Raub

    … 20 Minuten an Händen und Füßen fesselte, nachdem er es mit einer Pistole bedroht, massiv körperlich misshandelt und ihm mit einem Elektroschockgerät Stromstöße versetzt hatte. Bei dieser Sachlage begegnet die Annahme von Tateinheit keinen rechtlichen Bedenken. Bundesgerichtshof, Urteil vom 28. Juni 2017 – 2 StR 92/17 BGH, Urteil vom 11.09.2014 – 2 StR 269/14, StV 2015, 113; Beschluss vom 09.07.2004 – 2 StR 150/04; BGH, Beschluss vom 30.10.2007 – 4 StR 470/07 1 …

    Rechtslupe- 67 Leser -
  • Der Schlüssel als tatbestandsqualifizierende Drohungsmittel

    … Es reicht zur Erfüllung des Qualifikationstatbestandes des § 250 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b StGB nicht aus, irgendeinen Gegenstand zur Überwindung des Widerstands eines Dritten einzusetzen. Nach dem weiten Wortlaut der Norm ist es zwar nicht erforderlich, dass das mitgeführte Werkzeug oder Mittel seiner Beschaffenheit nach objektiv geeignet ist, das…

    Rechtslupe- 35 Leser -
  • Raub mit Todesfolge – und der qualifikationsspezifische Gefahrzusammenhang

    …. Demzufolge kann der Tatbestand des § 251 StGB auch dann gegeben sein, wenn der Täter die zum Tode führende Gewalt nicht mehr zur Ermöglichung der Wegnahme, sondern zur Flucht oder Beutesicherung anwendet, sofern sich in der schweren Folge noch die spezifische Gefahr des Raubes realisiert, und der Raub bzw. die räuberische Erpressung noch nicht…

    Rechtslupe- 42 Leser -
  • Schwerer Raub – und die fehlende Tatprovokation in der Strafzumessung

    … Das Gericht darf bei der Prüfung, ob für die Strafzumessung vom Regelstrafrahmen des § 250 Abs. 2 StGB oder von demjenigen für einen minder schweren Fall nach § 250 Abs. 3 StGB auszugehen ist, nicht zu Lasten des Angeklagten darauf abstellen, dass dieser nicht durch eine Provokation des Geschädigten zur Tat gedrängt worden sei. Denn damit würde…

    Rechtslupe- 84 Leser -
  • Die fremde, bewegliche Marihuana-Portion

    … Nicht verkehrsfähige Betäubungsmittel wie das in Anlage – I zu § 1 Abs. 1 BtMG aufgeführte Marihuana können nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fremde bewegliche Sachen und damit Tatobjekt eines Raubes oder eines Diebstahls sein1. An dieser Rechtsauffassung hält auch der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs – trotz der von seinem…

    Rechtslupe- 71 Leser -


  • Täuschung oder Wegnahme?

    … Hat sich der Täter eine Sache durch Täuschung verschafft, so ist für die Abgrenzung des Tatbestandsmerkmals der Wegnahme im Sinne des § 242 StGB von der Vermögensverfügung im Sinne des § 263 StGB auch die Willensrichtung des Getäuschten und nicht nur das äußere Erscheinungsbild des Tatgeschehens maßgebend. Betrug liegt vor, wenn der Getäuschte…

    Rechtslupe- 37 Leser -
  • Raub – mit der Schreckschusspistole

    … Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unterfällt eine geladene Schreckschusspistole nur dann dem Waffenbegriff des § 250 StGB, wenn feststeht, dass beim Abfeuern der Waffe der Explosionsdruck nach vorne aus dem Lauf austritt und die Waffe deshalb nach ihrer Beschaffenheit geeignet ist, erhebliche Verletzungen hervorzurufen. Dies…

    Rechtslupe- 86 Leser -
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