Raub

    • Schwerer Raub – und die fehlende Tatprovokation in der Strafzumessung

      Das Gericht darf bei der Prüfung, ob für die Strafzumessung vom Regelstrafrahmen des § 250 Abs. 2 StGB oder von demjenigen für einen minder schweren Fall nach § 250 Abs. 3 StGB auszugehen ist, nicht zu Lasten des Angeklagten darauf abstellen, dass dieser nicht durch eine Provokation des Geschädigten zur Ta ...

      Rechtslupe- 75 Leser -
  • Die fremde, bewegliche Marihuana-Portion

    … Nicht verkehrsfähige Betäubungsmittel wie das in Anlage – I zu § 1 Abs. 1 BtMG aufgeführte Marihuana können nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs fremde bewegliche Sachen und damit Tatobjekt eines Raubes oder eines Diebstahls sein1. An dieser Rechtsauffassung hält auch der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs – trotz der von…

    Rechtslupe- 70 Leser -
  • Täuschung oder Wegnahme?

    … auf Grund freier, nur durch Irrtum beeinflusster Entschließung Gewahrsam übertragen will und überträgt. In diesem Fall wirkt sich der Gewahrsamsübergang unmittelbar vermögensmindernd aus. Diebstahl ist gegeben, wenn die Täuschung lediglich dazu dienen soll, einen gegen den Willen des Berechtigten gerichteten eigenmächtigen Gewahrsamsbruch des…

    Rechtslupe- 37 Leser -


  • Raub – mit der Schreckschusspistole

    … Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unterfällt eine geladene Schreckschusspistole nur dann dem Waffenbegriff des § 250 StGB, wenn feststeht, dass beim Abfeuern der Waffe der Explosionsdruck nach vorne aus dem Lauf austritt und die Waffe deshalb nach ihrer Beschaffenheit geeignet ist, erhebliche Verletzungen hervorzurufen. Dies…

    Rechtslupe- 84 Leser -
  • Schwere räuberische Erpressung – und die Zahlungsfrist bis zum Jahresende

    … Zwischen dem Nötigungsmittel der Gewalt und der beabsichtigten Vermögensverfügung dürfte es am erforderlichen Finalzusammenhang fehlen, wenn die Forderung nach Zahlung (hier: von 2.500 €) erst nach dem Gewalteinsatz (hier: Gummihammer, Schläge) erhoben wurde und das Opfer die Summe auch nicht unmittelbar im zeitlichen Zusammenhang mit der…

    Rechtslupe- 60 Leser -
  • Raub – und die Zueignungsabsicht

    … § 249 Abs. 1 StGB setzt voraus, dass die Zueignungsabsicht im Zeitpunkt der Wegnahme besteht1. Im vorliegenden Fall war die Wegnahme der Gegenstände bereits mit dem Ausbreiten der Gegenstände des Zeugen H. auf der Motorhaube des Fahrzeugs der Angeklagten vollendet. Da der gefesselte Zeuge H. nicht mehr in der Lage war, die Sachherrschaft über die…

    Rechtslupe- 76 Leser -
  • Raub – und die fortwirkende Gewalt

    … § 249 StGB setzt voraus, dass die eingesetzte Gewalt oder Drohung Mittel gerade zur Ermöglichung der Wegnahme ist. Folgt die Wegnahme der Anwendung der Nötigungsmittel zu anderen Zwecken nur zeitlich nach, ohne dass diese finale Verknüpfung besteht, so scheidet ein Schuldspruch wegen Raubes aus. Zwar genügt es, wenn die zunächst zu…

    Rechtslupe- 68 Leser -
  • Raub mit Reizgas

    …CS-Reizgasspray ist ein “anderes gefährliches Werkzeug” im Sinne des § 250 Abs. 2 Nr. 1 Alt. 2 StGB. Wer seinem Opfer die Brille herunterschlägt, ihr dann Reizgas aus der mitgeführten CS-Reizgasspraydose aus kurzer Entfernung direkt in die Augen sprüht und ihre Handtasche und ihr Smart-Phone an sich nimmt, macht sich…

    Rechtslupe- 54 Leser -
  • „Reifenpanne“ vereitelt Raubüberfall

    … Verbrechen zahlen sich nicht aus. Ein 60-jähriger Deutscher ist am Sonntagnachmittag nach einem versuchten schweren Raub auf eine Tankstelle in Hamburg-Bramfeld vorläufig festgenommen worden. Der Täter wurde einem Haftrichter vorgeführt. Der Täter betrat den Verkaufsraum der Tankstelle und ging mit einem Gegenstand in der Hand auf den hinter dem…

    Justillon - kuriose Rechtsnachrichtenin Strafrecht- 100 Leser -
  • Schema: Raub, § 249 StGB

    … Schema: Raub, § 249 StGB? I. Tatbestandsmäßigkeit 1. Objektiver Tatbestand a) Tathandlung: Wegnahme einer fremden beweglichen Sache – Begriff der ……

    Juraexamen.info- 45 Leser -
  • Warum man besser unbewaffnet zum Einkaufen geht

    … lautet: Mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren wird bestraft, wer einen Diebstahl begeht, bei dem er oder ein anderer Beteiligter eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug bei sich führt. Diese Strafandrohung wird zwar bei minder schweren Fällen noch einmal halbiert, aber nun befinden wir uns auf einmal im Bereich der…

    Sie hören von meinem Anwalt!- 759 Leser -


  • Versuchter Wohnungsdiebstahl – und das Betreten des Hausflurs

    …Für eine Versuchsstrafbarkeit ist es nicht erforderlich, dass der Täter bereits ein Tatbestandsmerkmal verwirklicht hat. Es genügt, dass er Handlungen vornimmt, die nach seinem Tatplan der Erfüllung eines Tatbestandsmerkmals vorgelagert sind und in die Tatbestandshandlung unmittelbar einmünden, die mithin – aus der Sicht des Täters das geschützte…

    Rechtslupe- 88 Leser -
  • Der erpresste Dealer

    …Wer einen Rauschgifthändler oder kurier mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zur Herausgabe von Drogen nötigt, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern, macht sich der räuberischen Erpressung schuldig. Die Rechtsordnung kennt im Bereich der Vermögensdelikte kein wegen seiner Herkunft, Entstehung oder Verwendung schlechthin schutzunwürdiges ……

    Rechtslupe- 79 Leser -
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