Kurioses

    • Warum man besser ohne Führerschein fährt

      Ein Mandant – nennen wir ihn mal Willi Brause – war ein sehr ordentlicher Mann. Irgendwann hatte er gelernt, dass man *immer* alle seine Dokumente bei sich zu führen hatte, insbesondere den Führerschein und den Fahrzeugschein, wenn man Auto fährt. Schließlich kostet so etwas im Falle einer Polizeikontrolle ein Verwarngeld von 10 €, das Willi Brause gerne sparen würde.

      Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 2071 Leser -
    • Bewusstlos in die Ehe

      Es gibt gesetzliche Regelungen, bei denen staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Dazu gehört § 1314 Abs. 2 Nr. 1, Alt. 1 BGB. Nach dieser Norm kann eine Ehe “aufgehoben werden, wenn ein Ehegatte sich bei der Eheschließung im Zustand der Bewusstlosigkeit (…) befand“. “Welche Sachverhalte man sich unter der Bewusstlosigkeit vorstellen soll, bleibt im Dunkeln”, schreibt W ...

  • „Indigenes Volk Germaniten“ wird nicht anerkannt

    … Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat ein „Indigenes Volk Germaniten“ nicht anerkannt. Dies hat das Gericht in einer Mitteilung vom 19. Mai 2017 klargestellt. Personen, die sich selbst als Angehörige eines vermeintlich existierenden „indigenen Volkes Germaniten“ bezeichnen, versenden ein mit Dienstsiegel versehenes Anschreiben des…

    Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 108 Leser -


  • Das polemische Arbeitszeugnis

    … anderem ein qualifiziertes, wohlwollendes Arbeitszeugnis zu erteilen hatte. Dem kam der Arbeitgeber zunächst nicht nach, sodass das Arbeitsgericht auf Antrag gegen ihn ein Zwangsgeld in Höhe von 500 Euro festsetzte. Gegen diese Entscheidung legte der Arbeitgeber sofortige Beschwerde ein mit der Begründung, das Zeugnis sei unter der ihm bekannten Adresse…

  • Anwalt verlangt 600 EUR Schmerzensgeld pro Stunde als Honorar

    … Es gibt doch immer wieder mal sehr kuriose Fälle. Erwähnenswert ist nicht unbedingt der Tenor der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 10.01.2017 (AZ: 10 AZN 938/16(A)), sondern vielmehr der darin geschilderte Sachverhalt. Ein Arbeitnehmer begehrt von Arbeitgeber die Zahlung eines Bonus 2012/2013 sowie eine Gehaltserhöhung für den…

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelder- 832 Leser -
  • Einbrecher mit 20 Kilogramm Döner-Fleisch erwischt

    … Die Polizei in Krefeld berichtet über die Festnahme einen 34-jährigen Diebes. Er war in eine Dönerfabrik eingebrochen und hatte unter anderem 20 Kilo Döner-Fleisch herausgeschleppt. In der Nacht zum heutigen Dienstag (11. April 2017) nahm die Polizei einen 34-jährigen Mann fest, der zuvor in eine Dönerfabrik an der Dießemer Straße eingebrochen…

    Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 63 Leser -
  • Autsch…Gefährliches Hirschgulasch auf der Weihnachtsfeier

    … Beißt eine Polizeibeamtin während einer dienstlichen Weihnachtsfeier in ihrem Hirschgulasch auf eine Schrotkugel, kann dies ein Dienstunfall sein. Als Konsequenz muss der Dienstherr jedenfalls dann für die Behandlung abgesplitterter Zähne aufkommen, wenn das Abendessen Programmbestandteil der dienstlichen Veranstaltung war, entschied der…

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelder- 225 Leser -
  • Unbekannter bestellt Pizzas für die Mordkommission

    … Die Polizei Mönchengladbach warnt vor einem unbekannten Täter, der Pizzas oder anderes Essen ins Polizeipräsidium Mönchengladbach bestellt. In den zurückliegenden Wochen beauftragte die unbekannte Person mehrfach Lieferdienste, an die Mordkommission des Polizeipräsidiums Mönchengladbach Speisen zu liefern. Bei der Anlieferung stellte sich dann…

    Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 233 Leser -
  • Kuh darf nicht mit Waffe bedroht werden

    … Ein Schweizer Gartenbesitzer ging über drei Instanzen gegen eine Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 350 Franken (330 Euro) wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz vor. Der Mann hatte mit einem geladenen Revolver auf Kühe gezielt, die sich wiederholt am Rand seines Gartens verköstigt haben und sich vor Gericht auf eine „Notstandssituation“ berufen…

    Stephan Weinberger/ Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 124 Leser -


  • Wenn zwei sich streiten freut sich…wer eigentlich?

    … Das Landgericht Köln sollte in einem Verfahren entscheiden, ob dem Kläger oder dem Beklagten eines Rechtsstreits ein Bargeldbetrag von 15.000,- € zusteht, um den sich die beiden Männer vor einem großen Einrichtungshaus stritten. Dies stellte sich jedoch als schwierig heraus. Zwischen den beiden Männern kam es vor einem Kölner Einrichtungshaus zu…

    Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 173 Leser -
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