Gestaltungsmissbrauch

  • Bei Gericht: Interessante Steuerstreitigkeiten im September 2017

    … Bei den drei Musterverfahren dieses Monats geht es einmal um die Verlängerung der Frist für die Reinvestition nach § 6b EStG, die Frage, was denn ein Wohnsitz ist und um die Annahme eines Gestaltungsmissbrauchs beim Verkauf von geschenkten Aktien durch Kinder. Nach § 6b Abs. 3 Satz 3 EStG verlängert sich die Reinvestitionsfrist von vier Jahren…

    Christoph Iser/ NWB Experten Blog- 75 Leser -


  • Steuern sparen ist Familiensache!

    … Anstatt einem Kind aus bereits versteuerten Mitteln Unterhalt zu zahlen, kann es sinnvoll sein direkt eine ganze Einkunftsquelle auf das Kind zu verlagern. Mit Urteil vom 13.12.2016 (Az: 11 K 2951/15) hat das FG Baden-Württemberg klargestellt, dass auch ein aufgrund der Bestellung eines unentgeltlichen Zuwendungsnießbrauchs an einem Grundstück…

    Christoph Iser/ NWB Experten Blog- 86 Leser -
  • Inkongruente Gewinnausschüttungen sind ok!

    … Unter einer inkongruenten Gewinnausschüttung versteht man eine Ausschüttung, die nicht in Übereinstimmung mit den Beteiligungsverhältnissen an der GmbH erfolgt. Der Fiskus wittert dabei häufig einen Gestaltungsmissbrauch. So war es auch aktuell in einem Fall vor dem FG Köln. Hier war der Kläger (Bruder) gemeinsam mit seinen beiden Schwestern…

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  • Gestaltungsmissbrauch beim Wiederkauf von Wertpapieren?

    … oft im Steuerrecht: Es kommt darauf an! Schon 2009 hat der BFH (Az: IX R 60/07) entschieden: Werden Wertpapiere, die innerhalb der Jahresfrist des privaten Veräußerungsgeschäfts mit Verlust veräußert werden, am selben Tage in gleicher Art und Anzahl, aber zu unterschiedlichem Kurs wieder gekauft, so liegt kein Gestaltungsmissbrauch vor…

    Christoph Iser/ NWB Experten Blog- 29 Leser -
  • Steuerliche Korrektur einer vertraglichen Gesamtkaufpreisaufteilung

    … Ein Gestaltungsmissbrauch ist gegeben, wenn eine rechtliche Gestaltung gewählt wird, die gemessen an dem erstrebten Ziel unangemessen ist, der Steuerminderung dienen soll und durch wirtschaftliche oder sonst beachtliche nichtsteuerliche Gründe nicht zu rechtfertigen ist1. Die Frage, was eine den Gestaltungsmissbrauch kennzeichnende unangemessene…

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  • Das Prospekt des Medienfonds – und die Darstellung des steuerlichen Anerkennungsrisikos

    … Fassung kann das Steuergesetz durch Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten des Rechts nicht umgangen werden. Liegt ein Missbrauch vor, so entsteht der Steueranspruch so, wie er bei einer den wirtschaftlichen Vorgängen angemessenen rechtlichen Gestaltung entsteht. Ein Gestaltungsmissbrauch ist gegeben, wenn eine rechtliche Gestaltung gewählt wird…

    Rechtslupe- 22 Leser -
  • Haftung für das fehlerhafte Fondsprospekt

    … Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs haften für fehlerhafte oder unvollständige Angaben in dem Emissionsprospekt einer Kapitalanlage neben dem Herausgeber des Prospekts die Gründer, Initiatoren und Gestalter der Gesellschaft, soweit sie das Management bilden oder beherrschen1. Danach haftet auch, wer das Management des Fonds…

    Rechtslupe- 23 Leser -
  • Die Risikodarstellung im Fondsprospekt

    … Ob ein Prospekt, mit dem der Anleger über die mit der Beteiligungsform verbundenen Nachteile und Risiken aufgeklärt werden soll, unrichtig oder unvollständig ist, ist nicht allein anhand der wiedergegebenen Einzeltatsachen, sondern nach dem Gesamtbild zu beurteilen, das er von den Verhältnissen des Unternehmens vermittelt1. Dabei ist auf den…

    Rechtslupe- 21 Leser -
  • Umsatzsteuersatz und “Gestaltungsmissbrauch” beim Partyservice

    … Die Lieferung von Speisen unterliegt dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7%. Bei Mitlieferung von Tellern und Besteck unterliegt dieser partymäßige “Fullservice” insgesamt dem vollen Umsatzsteuersatz von 19%. Und wenn nun der Metzger die Gerichte und seine Ehefrau, eine Gastwirtin, Teller und Besteck liefert? Dann kann das nach Ansicht des…

    Rechtslupe- 22 Leser -


  • Rechtsmissbräuchliche wechselseitige Vermietung von Wohnungen

    … Gesamtbetrachtung zur Beurteilung der Unangemessenheit der gewählten Gestaltung mit einbeziehen. Nach den Feststellungen des Finanzgericht lässt sich die gewählte Gestaltung so verstehen, dass es den Klägern primär darauf ankam, anfallende Kosten der Wohnungen in den Obergeschossen im Rahmen der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung als Werbungskosten geltend…

    Rechtslupe- 54 Leser -
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