Erpresserischer Menschenraub

  • BGH: Tätige Reue beim erpresserischen Menschenraub

    … das Wohl des Opfers zu einer Erpressung (§ 253 StGB) auszunutzen, oder wer die von ihm durch eine solche Handlung geschaffene Lage eines Menschen zu einer solchen Erpressung ausnutzt. Hierbei sieht § 239a Abs. 4 StGB vor, dass das Gericht die Strafe nach § 49 Abs. 1 mildern kann, wenn der Täter das Opfer unter Verzicht auf die erstrebte Leistung…

    examensrelevantin Strafrecht- 31 Leser -
  • Erpresserischer Menschenraub – und die tätige Reue

    …Tätige Reue gemäß § 239a Abs. 4 Satz 1 StGB liegt erst dann vor, wenn der Täter das Opfer in seinen Lebensbereich zurückgelangen lässt und zudem auf die erstrebte Leistung verzichtet; dazu muss er vollständig von der erhobenen Forderung Abstand nehmen. Eine Strafmilderung auf der Grundlage von § 239a Abs. ……

    Rechtslupe- 29 Leser -


  • Erpresserischer Menschenraub

    … Des erpresserischen Menschenraubes macht sich schuldig, wer einen Menschen entführt oder sich eines Menschen bemächtigt, um die Sorge des Opfers um sein Wohl oder die Sorge eines Dritten um das Wohl des Opfers zu einer Erpressung gemäß § 253 StGB auszunutzen, oder wer die durch eine solche Handlung geschaffene Lage eines Menschen zu einer solchen…

    Rechtslupein Strafrecht- 159 Leser -
  • Fehlgeschlagener Suizid kostet ganze Familie das Leben

    …, kann die Entführung hier eine Freiheitsberaubung gem. § 239 StGB, einen Erpresserischen Menschenraub gem. § 239a StGB, eine Geiselnahme gem. § 239b StGB oder (lediglich) eine Nötigung gem. § 240 StGB darstellen. Doch werden die Mädchen recht bald von Kommissar Brix gefunden – eingesperrt in einem Keller auf dem Bauernhof des verstorbenen Großvaters…

    Tobias Kreher/ strafrechtsbloggerin Strafrecht- 222 Leser -
  • Geiselnahme: Geiselnehmer fordert zwei Flaschen Bier

    Erneut kam es in Berlin zu einer Geiselnahme in einer Berliner Bank. Der 68-jährige mutmaßliche Täter bedrohte einen 49-jährigen Bankangestellten mit einer Schusswaffe. Als die Polizei eintraf, forderte der Mann neben einem Gespräch mit den Medien auch zwei Flaschen Bier. Bereits rund eine Stunde nach der Geiselnahme wurde der Mann von einem Spezialeinsatzkommando überwältigt.

    Anwalt & Strafverteidiger Blog- 77 Leser -
  • BGH: Vorgetäuschtes Alibi ist zulässiges Verteidigungsverhalten

    … Täuscht ein Angeklagter ein Alibi vor, darf dies nicht strafschärfend gewertet werden Das Landgericht Bremen hat den Angeklagten wegen besonders schweren Raubes in Tateinheit mit erpresserischem Menschenraubs und Diebstahls verurteilt. Dabei wertete das Gericht strafschärfend, dass der Angeklagte eine Beschäftigung zur Tatzeit als Alibi…

    RA Dr. Böttnerin Strafrecht- 219 Leser -
  • BGH: Aachener Gefängnisausbrecher und Fluchthelfer verurteilt

    … Besonders schwere Verbrechen führten bei den hier betroffenen beiden Personen zu einer Verordnung der Sicherungsverwahrung vor Gericht. Laut BGH-Pressemitteilung waren sie frustriert über ihre Situation und wollten daher aus der Justizvollzugsanstalt Aachen ausbrechen. Vollzugsbeamter verhilft Häftlingen zur Flucht Ihnen gelang es, einen…

    rechtsanwalt.comin Strafrecht- 24 Leser -


  • Hamburg: Keine weiteren Zeugen im Piraten-Prozess

    … Strafverteidiger / Jugendpsychologen / Vollzugsanstalt / Zeugen / Angriff auf den Seeverkehr / erpresserischer Menschenraub / Geständnis / Freiheitsstrafe Im sogenannten Piraten-Prozess vor dem Hamburger Landgericht haben die Strafverteidiger von zwei Angeklagten beantragt, einen Jugendpsychologen und Mitarbeiter der Jugendvollzugsanstalt…

    Anwalt & Strafverteidiger Blogin Strafrecht- 27 Leser -
  • Aufhebung mit ggf. weitreichenden Folgen

    … § 316a StGB mit einer Mindestfreiheitsstrafe von 5 Jahren. Bei gleichbleibenden Feststellungen hat die Verurteilung nach dem Tatbestand zu entfallen, ebenso die Verurteilung wegen erpresserischen Menschenraubs. Da eine Geiselnahme erkennbar ebenfalls nicht gegeben ist, muss der Angeklagte lediglich mit einer Bestrafung wegen versuchter Nötigung hinsichtlich der erstrebten Überweisung sowie Freiheitsberaubung rechnen. Ende gut, alles gut? Na ja, aber m.E. ein Ergebnis, dass dem Sachverhalt gerechter wird.…

    Burhoff online Blog- 68 Leser -
Täglich juristische Top-Meldunden
Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK