Arbeitsrecht

    • Schämen Sie sich, Herr Kollege!

      Jul 22 Kündigt ein Arbeitgeber wiederholt einer schwangeren Mitarbeiterin ohne Zustimmung der Arbeitsschutzbehörde, muss er der Frau eine Entschädigung wegen Diskriminierung zahlen. Dies hat das Arbeitsgericht Berlin in einem am Dienstag, 21.07.2015, bekanntgegebenen Urteil entschieden und damit einen Rechtsanwalt zu einer Entschädigung in Höhe von 1.500,00 € verurteilt (AZ: 28 Ca 18485/14).

      Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelderin Arbeitsrecht- 704 Leser -
    • Auch wer in Haft sitzt, muss nach der Post gucken

      Das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein hat am 19.03.2014 – 6 Sa 297/13 – entschieden, dass einem Arbeitnehmer, der in Haft sitzt, eine Kündigung auch dann rechtswirksam zugeht, wenn diese in den Hausbriefkasten eingeworfen wird und nicht in das Gefängnis geschickt wird. Das Landesarbeitsgericht wies damit eine Kündigungsschutzklage zurück, die der Arbeitnehmer erst nach En ...

      Stephan Felsmann/ anwalt-kiel.comin Arbeitsrecht- 240 Leser -
  • Aufforderung an Rechtsanwalt zum Lügen?

    …Ein Arbeitsrecht – Prozess endete. Nachdem das Urteil da war, folgten auch die entsprechenden Zahlungen. Es gab noch etwas Schriftwechsel. Schließlich erklärte der Mandant dem Rechtsanwalt, für ihn sei alles erledigt und abgeschlossen. Das Gericht setzt den Streitwert fest. Es wird gegenüber der Rechtschutzversicherung abgerechnet. Die Versicherung schreibt plötzlich an den Rechtsanwalt: „Der Streitwert ist unrichtig. Wir beauftragen30…

    R24 Kooperation/ Kanzleien im Internet- 8 Leser -


  • Alkoholtherapie vor Kündigung

    … Haben Sie schon mal etwas von „Mediation“ gehört? Nein? Dieses kurze Video stellt den Ablauf einer Mediation sowie die Rolle des Mediators anschaulich und leicht verständlich vor und räumt mit häufigen Missverständnissen auf: Arbeitsrecht Urteile und Gesetze …

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelderin Arbeitsrecht- 170 Leser -
  • Überstundenvergütung für Kraftfahrer

    … Behauptet ein Kraftfahrer die Ableistung von Überstunden, indem er für jeden Tag eine vom Arbeitgeber zugewiesene Tour benennt und auch konkret vorträgt, wann jeweils die Tour begann und wann sie endete, wobei diese Zeiten unstreitig der Fahrerkarte entnommen sind, er zudem mit nachvollziehbaren Gründen darstellt, dass Pausen nicht möglich waren…

    Rechtslupein Arbeitsrecht- 65 Leser -


  • Arbeitsrecht: Ausschlussfrist

    Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis können verjähren. In der Regel nach Ablauf von 3 Jahren. Sei es Gehalt, Urlaub, Überstunden usw. In Verträgen kann man Ausschlussfristen vereinbaren. Die Ansprüche sind beispielsweise schriftlich in 3 Monaten geltend zu machen, bei Ablehnung dann innerhalb von drei weiteren Monaten bei Gericht. Somit können Ansprüche im Arbeitsrecht recht schnell verfallen.

    R24 Kooperation/ Kanzleien im Internet- 32 Leser -
  • Kündigungsschutz trotz Kleinbetrieb?

    … Kündigungsschutz trotz Kleinbetrieb? Ist bei einer Kündigung gegenüber einer Arbeitnehmerin aufgrund von ihr vorgetragener Indizien eine unmittelbare Benachteiligung wegen des Lebensalters nach § 22 AGG zu vermuten und gelingt es dem Arbeitgeber nicht, diese Vermutung zu widerlegen, ist die Kündigung auch im Kleinbetrieb unwirksam. Die am 20…

    Anja Gotsche/ Kanzlei Samnée & Gotschein Arbeitsrecht- 100 Leser -
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