Aktionär



  • Kapitalerhöhungsschwindel – und der handelnde Aktionär

    … Eine Strafbarkeit wegen täterschaftlich begangenen Kapitalerhöhungsschwindels scheidet aus, sofern der handelnde Aktionär weder Mitglied des Vorstands noch des Aufsichtsrats der Gesellschaft war1. Möglich ist jedoch die Anstiftung zum Kapitalerhöhungsschwindel (§ 399 Abs. 1 Nr. 4 AktG, § 27 StGB). Bei § 399 Abs.1 Nr. 4 AktG handelt es sich um ein…

    Rechtslupein Strafrecht- 41 Leser -
  • Standard Life Aktiengesellschaft sucht eigene Aktionäre

    … Standard Life Aktiengesellschaft sucht eigene Aktionäre „Gehen Sie auf Los und ziehen Sie 1.000 Euro ein.“ Manchmal muss man sein Geld einfach nur abholen, aber wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. So verhält es sich in vorliegendem Fall einer Umwandlung der englischen Standard Life Assurance Company für immerhin 19.000 potentielle…

    RA Andreas Fischer- 99 Leser -
  • Der räuberische Kleinaktionär – und die Umsatzsteuer

    … Die Zahlung einer Aktiengesellschaft (AG) an einen Kleinstaktionär für dessen Rücknahme einer Klage gegen eine Unternehmensentscheidung unterliegt beim Empfänger der Einkommensteuer und bei Wiederholungsabsicht auch der Umsatzsteuer. Dies gilt insbesondere für räuberische Aktionäre, die ktienrechtliche Anfechtungsklagen anstrengen und dadurch…

    Rechtslupe- 109 Leser -
  • Unterbliebene Einladung zur Hauptversammlung einer AG kann ausnahmsweise unschädlich sein

    … Grundregel des § 58 Abs. 4 AktG, der die Ausschüttung des Bilanzgewinns an die Aktionäre vorsieht, abzuweichen. Dies gelte auch für eine AG, die durch formwechselnde Umwandlung einer Anstalt öffentlichen Rechts entstanden ist. Der in diesem Fall maßgebliche § 121 Abs. 6 AktG wertet die Vollversammlung, bei der alle Aktionäre erschienen oder vertreten sind und kein Aktionär der Beschlussfassung widerspricht, als „vollwertige“ Hauptversammlung. Er schafft so Rechtssicherheit und fördert Akzeptanz. …

    Katharina Haneke/ CMS Hasche Sigle- 77 Leser -
  • Drei Fragen zur Berufungsentscheidung in Sachen Postbankübernahme

    … über den Erwerb eines Aktienpakets (in der diese sich ja, wie Sie so schön bemerken, auf einen bestimmten Wert gegenüber Dritten festlegen) nur noch sechs Monate warten müssen, bis sie die Aktien dinglich erwerben, um von jeder Preiswirkung des Vorerwerbs gem. § 4 Abs. 1 AngVO frei zu sein, auch und gerade für etwaige nachfolgende Pflichtangebote…

    Corporate BLawG- 96 Leser -
  • BGH: Die Eigennützigkeit bei der Steuerhinterziehung

    … Zur Schadensfeststellung und Strafzumessung bei der Steuerhinterziehung gemäß § 370 AO Der Angeklagte war als Finanzvorstand für eine AG tätig, an der er auch rund 10% der Aktien hielt. Diese AG produzierte im Ausland Filme und ließ diese durch Fonds finanzieren. Dabei stellte die AG ungerechtfertigter Weise Rechnungen über die Produktionskosten…

    RA Dr. Böttnerin Strafrecht- 33 Leser -
  • Entlastungsbeschlüsse der Fresenius SE nicht anfechtbar

    … Der Bundesgerichtshof musste entscheiden, ob es einem Aktionär gestattet ist, Beschlüsse einer Aktiengesellschaft auf der Hauptversammlung in Bezug auf die Entlastung des Aufsichtsrats und des Vorstands anzufechten, da der Vorsitzende ein Honorar für die Beratung an ein Aufsichtsratsmitglied entrichtet hat, bevor es seitens des Aufsichtsrats zu…

    rechtsanwalt.com- 16 Leser -
  • Eigenkapitalersetzende Darlehn vom Aktionär

    … Mit der Beurteilung des eigenkapitalersetzenden Charakters von Darlehen eines unternehmerisch beteiligten Aktionärs (Anteilsbesitz von über 25%) in der Insolvenz hatte sich jetzt das Niedersächsische Finanzgericht im Rahmen der Gewinnermittlung nach § 17 EStG zu befassen: Nach § 17 Abs. 1 und Abs. 4 EStG gehört zu den Einkünften aus…

    Rechtslupe- 35 Leser -
  • Postbankübernahme oder: Reformbedarf nach 10 Jahren WpÜG?

    … ist es dem Bieter sicher unzumutbar, sich auf lange gerichtliche Auseinandersetzungen mit den (ehemaligen) Aktionären über den Unternehmenswert der Zielgesellschaft einzulassen. Es ist ja gerade der „Clou“ am Übernahmeangebot, dass die Aktionäre entscheiden können sollen, ob ihnen der angebotene Preis reicht oder nicht. Ob aber der für bestimmte…

    Corporate BLawG- 20 Leser -


  • Klage gegen Deutsche Post AG (“Einkauf Aktuell”) abgewiesen

    … Im zugrunde liegenden Fall wurde die Deutsche Post AG angeklagt, da sie über ihre jeweiligen Zusteller insbesondere in Großstädten und Ballungsräumen jede Woche an alle Haushalte das Werbeprospekt ”Einkauf Aktuell” aushändigen lässt. In diesem Prospekt sind sowohl das Fernsehprogramm als auch verschiedene journalistische Artikel zu finden. Der…

    rechtsanwalt.comin Wettbewerbsrecht- 51 Leser -
  • Zur Erforderlichkeit einer konkret bezifferten Schadensfeststellung

    … jeweiligen Zeichnungszeitpunkt zweifelsfrei wertlos ist. Dafür ist erforderlich, dass das Gericht eine konkrete Ermittlung vornimmt, um die Schadenshöhe genau beziffern zu können. Dabei hätte das Landgericht sich die verschiedenen Zeitpunkte angucken und differenziert betrachten müssen. Da dies im vorliegenden Fall nicht geschehen ist, sondern das…

    RA Dr. Böttnerin Strafrecht- 28 Leser -
  • Sommertheater in der Corporate Governance!

    … Jahr 50% der Anteile gehalten hat und also Anspruch auf 50% des in diesem Jahr erwirtschafteten Gewinns hat, nur 30% zu zahlen (und den anderen Aktionären entsprechend mehr)? Wer langfristig seine Aktien hält, bekommt doch schon automatisch mehr vom Gewinn, weil er — im Gegensatz zum kurzfristigen Aktionär — jedes Jahr eine Dividende erhält. Der…

    Corporate BLawG- 22 Leser -
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