Aktienrecht

    • Ausschluss von Minderheitsaktionären – und die Angemessenheit der Barabfindung

      Für die Angemessenheit der Barabfindung im Falle des Ausschlusses von Minderheitsaktionären ist bei Vorliegen eines (Beherrschungs- und) Gewinnabführungsvertrags der auf den Anteil des Minderheitsaktionärs entfallende Anteil des Unternehmenswerts jedenfalls dann maßgeblich, wenn dieser höher ist als der Barwert der aufgrund des (Beherrschungs- und) Gewinnabführungsvertrags dem Minderheitsaktionä.

      Rechtslupe- 36 Leser -
  • Schätzung des Unternehmenswertes im aktienrechtlichen Spruchverfahren

    … Spruchverfahren die angemessene Barabfindung zu bestimmen, wenn die vom Hauptaktionär festgelegte Barabfindung nicht angemessen ist. Zur Auslegung dieser Vorschrift gehört die rechtliche Bestimmung der Angemessenheit. Wenn die Abfindung nicht nach dem Anteilswert, der in der Regel dem Börsenwert der gehaltenen Aktien zu entnehmen ist, bestimmt wird, ist…

    Rechtslupe- 36 Leser -


  • Aktienrechtliches Spruchverfahren – und die Beschwerdebefugnis der Aktiengesellschaft

    … Im Spruchverfahren ist die Aktiengesellschaft grundsätzlich nicht beschwerdebefugt. Die Beschwerde der Aktiengesellschaft ist unzulässig, weil sie durch die Festsetzung der Abfindung nicht beschwert ist. Nach § 327a AktG schuldet der Hauptaktionär die Abfindung, nicht die Gesellschaft, deren Aktien auf den Hauptaktionär übertragen werden. Das…

    Rechtslupe- 31 Leser -
  • Zahl der AG-Aufsichtsräte muss nicht mehr durch drei teilbar sein

    … Am 30. Dezember 2015 ist die Aktienrechtsnovelle 2016 im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Bisher musste die Zahl der Aufsichtsräte in Aktiengesellschaften durch drei teilbar sein (§ 95 Satz 3 AktG alte Fassung). Den häufigen kleineren AGen, die aus verschiedenen Gründen keinen großen Aufsichtsrat bilden möchten, bereitete dies oft…

    Philippe Rollin/ beck-blog- 70 Leser -
  • Bundesrat: Grundsatzentscheide für ein neues Aktienrecht

    … Gemäss einer Medienmitteilung vom 4. Dezember 2015 hat der Bundesrat (BR) erste Grundsatzentscheide für die Revision des Aktienrechts gefällt. Im Zentrum des Vorentwurfs stehen dabei die Stärkung der Aktionärsrechte, eine Flexibilisierung der Gründungs- und Kapitalvorschriften sowie Geschlechter-Richtwerte für grosse börsenkotierte Gesellschaften…

    Lawblogswitzerland.ch- 28 Leser -
  • Zurückdrängung der Inhaberaktie

    … Aktiengesellschaften können ihre Aktien entweder als auf den Namen oder auf den Inhaber lautende Aktien ausgestalten (§ 10 Abs. 1 AktG). Über Namensaktionäre führt die AG ein Verzeichnis, das Aktienregister (§ 67 AktG). Das Aktienregister ist – anders als GmbH-Gesellschafterliste oder Handelsregister – nicht öffentlich zugänglich, gibt der AG…

    Philippe Rollin/ beck-blog- 22 Leser -
  • Shareholder Activism: Einflussnahme auch an der Börse

    … 25. August 2015 Aktienrecht und Corporate Governance Wir zeigen auf, was Shareholder Activism ist und welche Erscheinungsformen es gibt. Denn auch in Deutschland nimmt das in den USA verbreitete Phänomen zu. Shareholder Activism bezeichnet die aktive Einflussnahme von Aktionären auf börsennotierte Unternehmen. Dabei gibt es ganz…

    Richard Mayer Uellner/ CMS Hasche Sigle- 41 Leser -
  • Beratungsvertrag statt Vorstandsvergütung – und die Zuständigkeit des Aufsichtsrats

    … Der Abschluss des die Vergütung eines Vorstandsmitglieds betreffenden Vertrags fällt auch dann in die Zuständigkeit des Aufsichtsrats, wenn er von der Gesellschaft nicht mit dem Vorstandsmitglied selbst, sondern einem Dritten abgeschlossen wird und mit dem Dritten eine Vergütung für die Vorstandstätigkeit vereinbart wird. Das gilt auch, wenn ein…

    Rechtslupe- 132 Leser -
  • Pflichtverletzung – und die Entlastung aufgrund eines Rechtsirrtums

    …. Mangelnde Fähigkeiten und Kenntnisse, die dem verlangten Standard nicht genügen, stellen keinen Entschuldigungsgrund dar. Das gilt erst recht für einen Rechtsirrtum. Grundsätzlich trifft den Schuldner das Risiko, die Rechtslage zu verkennen. Ein Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft kann sich nur ausnahmsweise wegen eines Rechtsirrtums…

    Rechtslupe- 135 Leser -
  • Mehrere gleichzeitige Satzungsänderungen bei einer Aktiengesellschaft

    … Beschlussgegenstände zusammengefasst werden, beurteilt sich die Gesamtnichtigkeit des Beschlusses bei der Nichtigkeit eines Teils entsprechend § 139 BGB1. Danach ist der ganze Beschluss nichtig, wenn nicht anzunehmen ist, dass er auch ohne den nichtigen Teil gefasst worden wäre. Insoweit kommt es auf den mutmaßlichen Willen der Hauptversammlung an, der…

    Rechtslupe- 98 Leser -


  • Beurkundungserfordernisse in der Hauptversammlung einer AG

    … Wenn auf einer Hauptversammlung ein Beschluss gefasst wird, für den das Gesetz eine Dreiviertel- oder größere Mehrheit bestimmt und der damit stets durch eine notariell aufgenommene Niederschrift zu beurkunden ist, muss ein anderer, nicht diesen Mehrheitserfordernissen unterliegender Beschluss nicht in der vom Notar aufgenommenen Niederschrift…

    Rechtslupe- 96 Leser -
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