Aktienrecht

  • Ausschluss von Minderheitsaktionären – und die Angemessenheit der Barabfindung

    … gesellschaftsrechtliche Mitgliedschaft ist und er regelmäßig keinen relevanten Einfluss auf die Unternehmenspolitik nehmen kann, geht seine Beteiligung aber über den rein schuldrechtlichen Anspruch auf Ausgleichszahlungen hinaus. Auch dem Kleinaktionär stehen Rechte zu, deren Wahrnehmung im Einzelfall in einer Art und Weise möglich ist, die den…

    Rechtslupe- 41 Leser -


  • Schätzung des Unternehmenswertes im aktienrechtlichen Spruchverfahren

    … Der Schätzung des Unternehmenswertes im Spruchverfahren können auch fachliche Berechnungsweisen zugrunde gelegt werden, die erst nach der Strukturmaßnahme, die den Anlass für die Bewertung gibt, und dem dafür bestimmten Bewertungsstichtag entwickelt wurden. Dem stehen weder der Gedanke der Rechtssicherheit noch der Vertrauensschutz entgegen. Das…

    Rechtslupe- 37 Leser -
  • Aktienrechtliches Spruchverfahren – und die Beschwerdebefugnis der Aktiengesellschaft

    … Im Spruchverfahren ist die Aktiengesellschaft grundsätzlich nicht beschwerdebefugt. Die Beschwerde der Aktiengesellschaft ist unzulässig, weil sie durch die Festsetzung der Abfindung nicht beschwert ist. Nach § 327a AktG schuldet der Hauptaktionär die Abfindung, nicht die Gesellschaft, deren Aktien auf den Hauptaktionär übertragen werden. Das…

    Rechtslupe- 31 Leser -
  • Zahl der AG-Aufsichtsräte muss nicht mehr durch drei teilbar sein

    … Am 30. Dezember 2015 ist die Aktienrechtsnovelle 2016 im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Bisher musste die Zahl der Aufsichtsräte in Aktiengesellschaften durch drei teilbar sein (§ 95 Satz 3 AktG alte Fassung). Den häufigen kleineren AGen, die aus verschiedenen Gründen keinen großen Aufsichtsrat bilden möchten, bereitete dies oft…

    Philippe Rollin/ beck-blog- 74 Leser -
  • Bundesrat: Grundsatzentscheide für ein neues Aktienrecht

    … Gemäss einer Medienmitteilung vom 4. Dezember 2015 hat der Bundesrat (BR) erste Grundsatzentscheide für die Revision des Aktienrechts gefällt. Im Zentrum des Vorentwurfs stehen dabei die Stärkung der Aktionärsrechte, eine Flexibilisierung der Gründungs- und Kapitalvorschriften sowie Geschlechter-Richtwerte für grosse börsenkotierte Gesellschaften…

    Lawblogswitzerland.ch- 29 Leser -
  • Zurückdrängung der Inhaberaktie

    … er Geldwäsche fürchtet. Als Teil der Aktienrechtsnovelle (Gesetzentwurf BT-Drucksache 18/4349; Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses BT-Drucksache 18/6681) drängt er die Inhaberaktie deutlich zurück. So sind Inhaberaktien für nichtbörsennotierte Gesellschaften nur noch zulässig, wenn sie bei einer Wertpapiersammelbank (§ 10 Abs. 1…

    Philippe Rollin/ beck-blog- 24 Leser -
  • Shareholder Activism: Einflussnahme auch an der Börse

    … 25. August 2015 Aktienrecht und Corporate Governance Wir zeigen auf, was Shareholder Activism ist und welche Erscheinungsformen es gibt. Denn auch in Deutschland nimmt das in den USA verbreitete Phänomen zu. Shareholder Activism bezeichnet die aktive Einflussnahme von Aktionären auf börsennotierte Unternehmen. Dabei gibt es ganz…

    Richard Mayer Uellner/ CMS Hasche Sigle- 44 Leser -
  • Pflichtverletzung – und die Entlastung aufgrund eines Rechtsirrtums

    …. Mangelnde Fähigkeiten und Kenntnisse, die dem verlangten Standard nicht genügen, stellen keinen Entschuldigungsgrund dar. Das gilt erst recht für einen Rechtsirrtum. Grundsätzlich trifft den Schuldner das Risiko, die Rechtslage zu verkennen. Ein Vorstandsmitglied einer Aktiengesellschaft kann sich nur ausnahmsweise wegen eines Rechtsirrtums…

    Rechtslupe- 136 Leser -


  • Mehrere gleichzeitige Satzungsänderungen bei einer Aktiengesellschaft

    … Werden in einem Beschluss mehrere Satzungsänderungen zusammengefasst und ist eine der Satzungsänderungen nichtig, sind die weiteren Satzungsänderungen ebenfalls nichtig, wenn ein innerer Zusammenhang zwischen den Änderungen gegeben ist. Wenn in einem Antrag zu einem Tagesordnungspunkt wie bei verschiedenen Änderungen der Satzung mehrere…

    Rechtslupe- 98 Leser -
  • Beurkundungserfordernisse in der Hauptversammlung einer AG

    … Wenn auf einer Hauptversammlung ein Beschluss gefasst wird, für den das Gesetz eine Dreiviertel- oder größere Mehrheit bestimmt und der damit stets durch eine notariell aufgenommene Niederschrift zu beurkunden ist, muss ein anderer, nicht diesen Mehrheitserfordernissen unterliegender Beschluss nicht in der vom Notar aufgenommenen Niederschrift…

    Rechtslupe- 98 Leser -
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