Aktienrecht

    • Short Attack: Angriff der Leerverkäufer

      In diesem Jahr sind mehrere börsennotierte Unternehmen zum Ziel heftiger Attacken von Leerverkäufern ("Short Seller") geworden. Wie können Unternehmen sich wehren? Short Seller setzen auf einen fallenden Aktienkurs, indem sie sich zum Beispiel Aktien leihen, diese verkaufen und anschließend zu einem günstigeren Kurs zurückkaufen.

      Richard Mayer Uellner/ CMS Hasche Sigle- 70 Leser -
    • Modernisierung des Aktienrechts

      Gemäss einer Medienmitteilung vom 23. November 2016 des Bundesamts für Justiz will der Bundesrat das Aktienrecht modernisieren, wozu er die entsprechende Botschaft zuhanden des Parlaments verabschiedet hat. Zentrale Punkte sind die Flexibilisierung der Gründungs- und Kapitalvorschriften und die Stärkung der Aktionärsrechte sowie eine massvolle Regulierung der Vergütungsvorschriften.

      Lawblogswitzerland.ch- 66 Leser -
    • Deutsche Börse schafft den Entry Standard ab

      30. November 2016 Aktienrecht Gesellschaftsrecht / M&A Die Deutsche Börse schafft ein neues Marktsegment für kleinere und mittlere Unternehmen. Es soll im März 2017 an den Start gehen und den Entry Standard ablösen. Es wird zwar kein „Neuer Markt 2.0″, dennoch reformiert die Deutsche Börse das Qualitätssegment Entry Standard grundlegend.

      CMS Hasche Sigle- 22 Leser -
  • Gewinnausschüttungen einer Aktiengesellschaft – und ihre Rückforderung

    …Voraussetzungen eines Rückzahlungsanspruchs der Gesellschaft aus § 62 I Satz 1 und 2 AktG sind, dass der Aktionär die Gewinnanteile entgegen den Vorschriften des Aktiengesetzes bezogen hat und im Zeitpunkt des Bezugs wusste oder infolge von Fahrlässigkeit nicht wusste, dass er zum Bezug nicht berechtigt war. In dem hier vom…

    Rechtslupe- 63 Leser -
  • Ausschluss von Minderheitsaktionären – und die Angemessenheit der Barabfindung

    … Für die Angemessenheit der Barabfindung im Falle des Ausschlusses von Minderheitsaktionären ist bei Vorliegen eines (Beherrschungs- und) Gewinnabführungsvertrags der auf den Anteil des Minderheitsaktionärs entfallende Anteil des Unternehmenswerts jedenfalls dann maßgeblich, wenn dieser höher ist als der Barwert der aufgrund des (Beherrschungs…

    Rechtslupe- 42 Leser -


  • Schätzung des Unternehmenswertes im aktienrechtlichen Spruchverfahren

    … Der Schätzung des Unternehmenswertes im Spruchverfahren können auch fachliche Berechnungsweisen zugrunde gelegt werden, die erst nach der Strukturmaßnahme, die den Anlass für die Bewertung gibt, und dem dafür bestimmten Bewertungsstichtag entwickelt wurden. Dem stehen weder der Gedanke der Rechtssicherheit noch der Vertrauensschutz entgegen. Das…

    Rechtslupe- 39 Leser -
  • Aktienrechtliches Spruchverfahren – und die Beschwerdebefugnis der Aktiengesellschaft

    … Im Spruchverfahren ist die Aktiengesellschaft grundsätzlich nicht beschwerdebefugt. Die Beschwerde der Aktiengesellschaft ist unzulässig, weil sie durch die Festsetzung der Abfindung nicht beschwert ist. Nach § 327a AktG schuldet der Hauptaktionär die Abfindung, nicht die Gesellschaft, deren Aktien auf den Hauptaktionär übertragen werden. Das…

    Rechtslupe- 31 Leser -
  • Zahl der AG-Aufsichtsräte muss nicht mehr durch drei teilbar sein

    … Am 30. Dezember 2015 ist die Aktienrechtsnovelle 2016 im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Bisher musste die Zahl der Aufsichtsräte in Aktiengesellschaften durch drei teilbar sein (§ 95 Satz 3 AktG alte Fassung). Den häufigen kleineren AGen, die aus verschiedenen Gründen keinen großen Aufsichtsrat bilden möchten, bereitete dies oft…

    Philippe Rollin/ beck-blog- 77 Leser -
  • Bundesrat: Grundsatzentscheide für ein neues Aktienrecht

    … Gemäss einer Medienmitteilung vom 4. Dezember 2015 hat der Bundesrat (BR) erste Grundsatzentscheide für die Revision des Aktienrechts gefällt. Im Zentrum des Vorentwurfs stehen dabei die Stärkung der Aktionärsrechte, eine Flexibilisierung der Gründungs- und Kapitalvorschriften sowie Geschlechter-Richtwerte für grosse börsenkotierte Gesellschaften…

    Lawblogswitzerland.ch- 31 Leser -
  • Zurückdrängung der Inhaberaktie

    … er Geldwäsche fürchtet. Als Teil der Aktienrechtsnovelle (Gesetzentwurf BT-Drucksache 18/4349; Beschlussempfehlung und Bericht des Rechtsausschusses BT-Drucksache 18/6681) drängt er die Inhaberaktie deutlich zurück. So sind Inhaberaktien für nichtbörsennotierte Gesellschaften nur noch zulässig, wenn sie bei einer Wertpapiersammelbank (§ 10 Abs. 1…

    Philippe Rollin/ beck-blog- 24 Leser -
  • Shareholder Activism: Einflussnahme auch an der Börse

    … 25. August 2015 Aktienrecht und Corporate Governance Wir zeigen auf, was Shareholder Activism ist und welche Erscheinungsformen es gibt. Denn auch in Deutschland nimmt das in den USA verbreitete Phänomen zu. Shareholder Activism bezeichnet die aktive Einflussnahme von Aktionären auf börsennotierte Unternehmen. Dabei gibt es ganz…

    Richard Mayer Uellner/ CMS Hasche Sigle- 45 Leser -
  • Beratungsvertrag statt Vorstandsvergütung – und die Zuständigkeit des Aufsichtsrats

    … Der Abschluss des die Vergütung eines Vorstandsmitglieds betreffenden Vertrags fällt auch dann in die Zuständigkeit des Aufsichtsrats, wenn er von der Gesellschaft nicht mit dem Vorstandsmitglied selbst, sondern einem Dritten abgeschlossen wird und mit dem Dritten eine Vergütung für die Vorstandstätigkeit vereinbart wird. Das gilt auch, wenn ein…

    Rechtslupe- 133 Leser -


  • Pflichtverletzung – und die Entlastung aufgrund eines Rechtsirrtums

    … Eine Entlastung aufgrund eines Rechtsirrtums verlangt nicht, dass ein Prüfauftrag ausdrücklich für eine bestimmte Rechtsfrage erteilt wird, sondern nur, dass die Prüfung aus der Sicht des nicht fachkundigen Organs die zweifelhafte Frage umfasst. Von einem Verschulden ist bei Vorliegen einer objektiven Pflichtverletzung grundsätzlich auszugehen…

    Rechtslupe- 136 Leser -
  • Mehrere gleichzeitige Satzungsänderungen bei einer Aktiengesellschaft

    … Beschlussgegenstände zusammengefasst werden, beurteilt sich die Gesamtnichtigkeit des Beschlusses bei der Nichtigkeit eines Teils entsprechend § 139 BGB1. Danach ist der ganze Beschluss nichtig, wenn nicht anzunehmen ist, dass er auch ohne den nichtigen Teil gefasst worden wäre. Insoweit kommt es auf den mutmaßlichen Willen der Hauptversammlung an, der…

    Rechtslupe- 98 Leser -
  • Beurkundungserfordernisse in der Hauptversammlung einer AG

    … Wenn auf einer Hauptversammlung ein Beschluss gefasst wird, für den das Gesetz eine Dreiviertel- oder größere Mehrheit bestimmt und der damit stets durch eine notariell aufgenommene Niederschrift zu beurkunden ist, muss ein anderer, nicht diesen Mehrheitserfordernissen unterliegender Beschluss nicht in der vom Notar aufgenommenen Niederschrift…

    Rechtslupe- 100 Leser -
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