Top-Meldungen der letzten 7 Tage

  • Anja’s Stütze

    Der einzige wirklich sichere Tipp, den man einem Beschuldigten im Strafverfahren geben kann, ohne Details über den Fall zu kennen, ist: Keine Aussage machen. Schweigen. Gar nicht erst zur Polizei gehen. Sicherlich mag es Fälle geben, in denen man den Tatverdacht durch eine kurze Stellungnahme blitzschnell und ohne Anwalt zerstreuen kann.

    RECHT deutlichin Strafrecht- 749 Leser -
  • Möge die Gerechtigkeit siegen

    Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame zum Sonntag wieder etwas Spannendes: Das ist der alles entscheidende Termin, in dem über Wohl und Wehe entschieden wird. Ich muß mit dem Schlimmsten rechnen, nachdem die Dame (in einem nicht veröffentlichten Kommentar) angekündigt hatte: Angesichts Ihres erbärmlcihen Verhaltens mir gegenüber haben Sie sicher Verständnis dafür, das ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 601 Leser -
  • Schön, dass ich zuverlässig bin

    Einer meiner Mandanten hatte mich Anfang letzter Woche aus der JVA angerufen. Er würde nun seit kurzem seine Strafhaft verbüßen und habe nun ein Schreiben bekommen, dass eine Bewährungsstrafe widerrufen werden solle. Der Mandant ist nicht einer der Zuverlässigsten, begründet oder zumindest verstärkt durch seine Drogenabhängigkeit.

    Thomas Will/ STRAFSACHEN- 536 Leser -
  • Machtwort sui generis des BGH, oder: „Hör auf, du nervst.“

    © stockWERK – Fotolia.com Wie geht man als Gericht mit sog. „Querulanten“ oder solchen Verfahrensbeteiligten um, die offenbar nicht einsehen wollen, dass es bestimmte Rechtsmittel nicht gibt bzw. sie nicht zulässig/statthaft sind. Das BVerfG hat immerhin die Möglichkeit ggf. eine Missbrauchsgebühr zu verhängen (§ 34 BVerfGG). Das Mittel haben die Instanzgerichte nicht.

    Detlef Burhoff/ Burhoff online Blog- 519 Leser -
  • Strafnorm aufgehoben – Freispruch nach 11 Jahren

    Es gibt Ereignisse, die sind so singulär, dass man sich fragt, ob es sie überhaupt schon gegeben hat. Dazu gehört die jetzt erfolgte Beendigung eines acht Jahre währenden Strafverfahrens mit einem Freispruch, der auf einem Fortfall der Strafbarkeit beruht. Zum Hintergrund: Im Jahre 2009 wurde im Anschluss an einen verwaltungsrechtlichen Vorgang aus dem Jahre 2006 ausnahmswe ...

    Thorsten Koch/ Wir haben unsere Vorschriften ...- 488 Leser -
  • Ehrverletzende Anwaltspost

    Das Bundesgericht bestätigt die Verurteilung eines Anwaltskollegen wegen übler Nachrede, der im Jahr 2010 ein Mail mit ehrverletzendem Inhalt verschickt hatte (BGer 6B_584/2016 vom 06.02.2017). Der verurteilte Anwalt trug nebst formellen Rügen auch materielle vor, stiess damit aber nicht auf Gehör. HIer die inkriminierte Nachricht: „Die Ausführungen des Journalisten haben Frau Y.

    strafprozess- 465 Leser -
  • Reichsbürger und Kettensäge

    Das sind zwei Schlagworte, deren gemeinsame Nennung die Fantasie ungemein beflügelt und vor dem geistigen Auge des Lesers mag ein mit einer Kettensäge bewaffneter Reichsbürger die Treppen eines Amtsgerichts erstürmen. Die Realität sieht allerdings anders aus, denn am Donnerstag vergangener Woche wurden einem Reichsbürger, der sich selbst als König von Preußen und Angehöriger de ...

    Fachanwalt für IT-Recht- 414 Leser -
  • „Verkaufen“

    Jemand fragt an, ob ich Informationen über einen bestimmten Richter habe und diese Informationen „verkaufen“ möchte. Das Wort verkaufen ist für eine Anfrage per E-Mail jetzt vielleicht etwas unglücklich gewählt. Man könnte so was eventuell besser eine Beratung nennen, damit kennen wir Anwälte uns besser aus. Aber ich komme ...

    Udo Vetter/ LawBlog- 412 Leser -
  • „Ethik“-Unterricht an bayerischen Grundschulen

    Praxisbericht eines Vaters (im Nebenberuf Anwalt für Schulrecht) Als Enkel einer Mesnerin, Neffe eines Domvikars und langjähriger Ministrant in einer katholischen Landkreisgemeinde bei Regensburg bin ich vergleichsweise bibelfest. Mit handfesten Zitaten alttestamentarischer Propheten kann man so manche Gerichtsverhandlung auflockern und Gegneranwalt wie Richter beeindrucken.

    Michael Gleiten/ Rechthaber- 398 Leser -
  • Mord durch Rasen (LG Berlin)

    Das Landgericht Berlin hat zwei so genannte "Autoraser" wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Bei deren Rennen war ein Unbeteiligter zu Tode gekommen. Das Strafmaß dürfte vielen ungewöhnlich hoch erscheinen, denn mit Mord verbinden die meisten andere Verhaltensweisen. Man kann sich fragen, ob zu Recht.

    Christoph Nebgen/ NEBGEN- 286 Leser -
  • Geheim heißt auch wirklich geheim

    Einfach den Wahlzettel für eine Betriebsratswahl offen auf einen Tisch legen und sein Kreuz machen geht nicht. Denn erfüllt eine Betriebsratswahl nicht die Anforderungen an eine geheime Wahl, ist sie unwirksam und muss grundsätzlich wiederholt werden, entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf in einem kürzlich veröffentlichten Beschluss vom 13.12.2016 (AZ: 9 TaBV 85/16).

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelder- 214 Leser -
  • Vorsicht, Humor!

    Vorsicht, Humor! von Prof. Dr. Claus Koss, veröffentlicht am 23.02.2017 Was haben Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer gemeinsam?Sie lösen Probleme, von denen der normale Mensch nicht einmal wusste, dass er sie hat. Warum sind Abschlussprüfer immer so ruhig und methodisch?Sie haben ein funktionierendes IKS.

    Claus Koss/ beck-blog- 209 Leser -
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