Top-Meldungen der letzten 7 Tage

  • Wie ein Arbeitszeugnis definitiv nicht aussehen sollte…

    Wenn Arbeitgeber Arbeitszeugnisse mit polemischem Inhalt verfassen, riskieren sie die Verhängung von Zwangsgeld und Zwangshaft. Zu dieser Einschätzung ist das Landesarbeitsgericht (LAG) Köln in seiner Entscheidung vom 14.02.2017 (AZ: 12 Ta 17/17) gelangt. Die Parteien schlossen in einem Kündigungsrechtsstreit einen Vergleich, wonach der beklagte Arbeitgeber der Arbeitnehmerin ...

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelderin Arbeitsrecht- 1824 Leser -
  • Horst Mahler - Die Angst geht um

    Trotzdem Horst Mahler wohl der bekannteste deutsche Rechtsanwalt war und es heute jedenfalls deshalb nicht mehr ist, weil ihm die Rechtsanwaltskammer Berlin im Jahre 2009 nach rechtsextremen Straftaten die Zulassung als Rechtsanwalt entzogen hat, mag sich nach ersten Recherchen kein bloggender Kollege mit den aktuellen Geschehnissen um Horst Mahler befassen.

    Fachanwalt für IT-Recht- 725 Leser -
  • Wenn nichts mehr geht - geh´ ich zum Fernsehen

    Gelegentlich höre auch ich jedoch von (potentiellen) Mandanten, sie würden sich ans Fernsehen wenden, damit ihr Fall - nachdem die Justiz auf ganzer Linie versagt habe - das ihm gebührende Gehör finden werde. Meist werden in solchen Fällen Privatsender genannt, die allerlei lustige Formate zu Tage fördern, die dem Zuschauer fernab von Sendezeiten, die auf einen Berufsalltag zu ...

    Strafverfahren - in Koblenz und anderswo- 602 Leser -
  • Mandant abgetaucht und Rechnung noch offen

    Wenn Mandanten abtauchen, kann das – über das wortwörtliche Verständnis hinaus – zwei Gründe haben. 1. Sie sind im Urlaub oder beruflich in einem Projekt gebunden, so dass sie kurzfristig nur schwer zu erreichen sind. 2. Sie ignorieren bewusst Anrufe, E-Mails oder Briefe, weil sie schlicht nicht erreichbar sein wollen. Problematisch wird das letztgenannte Verhalten bei offenen Honorarforderungen.

    AnwVS - Anwaltliche Verrechnungsstelle- 534 Leser -
  • Angriff auf Kanzleihomepage

    Ungefähr alle 6 Sekunden versucht jemand, in die Kanzleihomepage einzubrechen. Festgestellt habe ich das bei der routinemäßigen Kontrolle des mehr → " >Logfiles eines meiner Kunden. Mit einem entsprechenden Plugin lasse ich alle Login-Versuche registrieren. Protokollierte Login-Versuche im Logfile einer Kanzleihomepage Das ist kein Einzelfall, ich sehe sowas ständig.

    Ralf Zosel/ ralfzosel.de- 480 Leser -
  • Erkennungsdienstliche Strategien der Ermittler

    Wer freiwillig an seiner eigenen Überführung mitwirken möchte, findet bei der erkennungsdienstlichen Behandlung eine gute Gelegenheit dazu. Noch besser gelingt den Ermittlungsbehörden der Tatnachweis, wenn man obendrein auch noch bei einem DNA-Test mitwirkt; freiwillig, selbstverständlich. Wie das funktionieren kann, zeigt dieser Fall. Wilhelm Brause war jugendlicher Intensivtäter.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 477 Leser -
  • Öffentlichkeitsarbeit: So bitte nicht!

    In den Anfängen meiner Tätigkeit als Strafverteidiger habe ich die Medienvertreter grundsätzlich vom Hof gejagt. Erst nachdem ich die eine oder andere gute Erfahrung mit Journalisten machen konnte, habe ich mich nach und nach umorientiert. Nicht ohne ein- oder zweimal in ein offenes Messer der Journaille gelaufen zu sein – glücklicherweise ohne damit meinen Mandanten geschadte zu haben.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 463 Leser -
  • Anwalt verlangt 600 EUR Schmerzensgeld pro Stunde als Honorar

    Es gibt doch immer wieder mal sehr kuriose Fälle. Erwähnenswert ist nicht unbedingt der Tenor der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 10.01.2017 (AZ: 10 AZN 938/16(A)), sondern vielmehr der darin geschilderte Sachverhalt. Ein Arbeitnehmer begehrt von Arbeitgeber die Zahlung eines Bonus 2012/2013 sowie eine Gehaltserhöhung für den Zeitraum Oktober 2013 bis Januar 2014.

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelder- 420 Leser -
  • Jedem Nazi das Seine

    Der NPD-Politiker Marcel Zech fand es gut, sich ein Arschgeweih der besonderen Art auf die Fettpolster seines unteren Rückens tätowieren zu lassen. Dieses Tattoo mit der Silhouette des KZ Auschwitz samt Spruch „Jedem das Seine“ führte er im November 2015 öffentlich in einem Hallenbad spazieren. Dafür hat er sich vor dem Amtsgericht Oranienburg eine Freiheitsstrafe von 6 Mon ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 384 Leser -
  • Das muss man den Leuten doch sagen!

    Vom paar Tagen musste ich einer über 80 Jahre alten Dame erklären, dass sie nach dem Tod des Sohnes nicht nur dessen geringes Vermögen, sondern auch dessen Verbindlichkeiten geerbt hatte. Das Erbe hatte sie bereits angenommen. Sie hatte selbst verständlich auch die Kosten der Beerdigung getragen. Dass sich Schulden ebenfalls vererben, das war ihr nicht bekannt.

    RAin Hildebrand-Blume- 323 Leser -
  • Null Toleranz für Verwaltung und Urlaub

    Wer wissen will, warum kleinere Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) in Berlin so elend lang dauern, kann sich anhand von Aktenvermerken, wie zB. der eines renitenten Richters, informieren: Ich fasse das mal zusammen: Es gibt ein erhöhtes Fallaufkommen im Bereich der Betäubungsmitteldelikte beim Amtsgericht.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 251 Leser -
  • Wehrhafter Wildpinkler

    Jeder kennt den Streit zwischen Stehpinklern und Sitzpinklern. Relativ neu dagegen ist der Streit zwischen Toilettenpinklern und Wildpinklern. Natürlich gibt es dabei fließende Übergänge und kritisch wird es erst dann, wenn der orthodoxe Toilettenpinkler ein übertriebenes Sendungsbewusstsein entwickelt und einen radikalen oder auch nur gelegentlichen Wildpinkler missionieren möchte.

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