Top-Meldungen der letzten 7 Tage

  • Krasse Panne beim Jura-Examen

    Heute morgen hätten die Studenten des zweiten Jahrgangs an der Université du Luxembourg eigentlich ihr Jura-Examen im Europarecht schreiben sollen. Doch es kam anders! Als den Studenten die Aufgabenbögen verteilt wurden, trauten sie ihren Augen nicht. Neben den Examensaufgaben hatte ihnen der Professor auch gleich die Ergebnisse mit ausgeteilt.

    Jannina Schäffer/ iurratio Online- 838 Leser -
  • Der hinterhältige Amtsrichter

    Vor einem heimeligen deutschen Amtsgericht hatten wir, nichts Böses ahnend, die Gewährung von Prozesskostenhilfe beantragt und wie üblich darum gebeten, erst nach Gewährung von Prozesskostenhilfe über den Klageantrag zu entscheiden. Ein umtriebiger Amtsrichter lud dennoch flugs zum frühen ersten Termin, setzte dem Gegner eine Frist zur Erwiderung auf die Klageschrift und teilte ...

    Fachanwalt für IT-Recht- 775 Leser -
  • Gesocks verteidigt Gesocks

    Da ging es mal hoch her beim Amtsgericht in einem eigentlich nicht sonderlich spektakulären Verfahren. Angeklagt war ein Vorfall im Rahmen einer Auseinandersetzung zwischen einem Schalkefan und der Polizei. Das Geschehene war relativ eindeutig. Außerdem war Aktenbestandteil ein Video von Tatvorgeschehen.

    Thomas Wings/ Höchststrafe?- 703 Leser -
  • Schlimmer als gerecht

    Unter dem Titel "Ich versuche, wirklich gerecht zu sein" erschien gestern bei Süddeutsche.de der Bericht eines - Lars M. genannten - Amtsrichters. Die Lektüre ist lehrreich, aber quälend. Wer bis dato geglaubt hatte, Richter wären latent rechtsstaatsfeindlich eingestellt und hätten von Straf- und Prozessrecht keine Ahnung, der erfährt hier: Das stimmt. Und es ist alles noch viel schlimmer.

    Christoph Nebgen/ NEBGEN- 689 Leser -
  • Die Turboquerulantin im freien Fall

    Als treue Begleiterin meines beruflichen Wirkens habe ich die Turboquerulantin schätzen gelernt und bei aller Routine angesichts der Masse an gewonnenen Verfahren gibt es wenigstens ab und an ein kleines Schmankerl, das es Wert ist, der Gemeinde zu berichten. Dass gegen eine einstweilige Verfügung ein Widerspruch gem.

    Fachanwalt für IT-Recht- 663 Leser -
  • 10 Typen von Anwälten

    Wir haben bereits über 12 typische Mandanten berichtet. Doch auch unsere Reihen sind nicht frei von Klischees und Anwälten, die sich diesen Klischees entsprechend verhalten. Wir haben zwar alle individuelle Stärken und Schwächen, aber hin und wieder gibt es doch große Überschneidungen, wie wir beobachten konnten.

    Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 577 Leser -
  • Die Handtasche Luise – vom Student zum Geschäftsführer

    Wer sich auf das erste juristische Examen vorbereitet, kommt an Handels- und Gesellschaftsrecht nicht vorbei. Ob Sachen- und Deliktsrecht nicht vielleicht mehr Examensrelevanz hat – darüber lässt sich streiten. Fakt ist aber, dass das Handels- und Gesellschaftsrecht einen Grundstein für mögliche unternehmerische Tätigkeiten legen kann. So auch im Fall von Luise.

    iurratio Online- 494 Leser -
  • Kein NDP-Verbot: die Begründung des BVerfG

    Heute hat das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe entschieden, dass die „Nationaldemokratische Partei Deutschlands“ (NPD) nicht verboten wird. Damit haben die Richter in Karlsruhe dem Antrag des Bundesrats aus dem Jahr 2013 nicht stattgegeben. Historisch betrachtete ist es schon das zweite Verbotsverfahren gegen die NPD.

    Jannina Schäffer/ iurratio Online- 474 Leser -
  • Richter bewerten Arbeit eines Kollegen als „Frechheit“

    Ein Kölner Amtsrichter hat sich von der übergeordneten Instanz die Höchststrafe eingehandelt. Die Richter der zuständigen Berufungskammer am Landgericht schreiben in ihrer Entscheidung, das Urteil des Amtsrichters sei „schlicht eine Frechheit“. Wegen gravierender Mängel liege gar kein Urteil vor, sondern allenfalls ein unwirksames „Scheinurteil“.

    Udo Vetter/ LawBlog- 444 Leser -
  • Justiz non calculat

    Wenn die Justiz rechnen würde, gäbe es einen solchen Blödsinn sicher nicht: Wer als Unternehmer in der freien Wirtschaft auf ehrliche Weise sein Geld verdient, käme mit Sicherheit nicht auf das schmale Brett, eine qualifizierte und langjährige [lies: teuer bezahlte] Mitarbeiterin Briefe schreiben zu lassen, Porto zu investieren, Sollstellungen, Zahlungs- und Wiedervorlagefristen zu no.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 424 Leser -
  • So viel Edelmut

    Hat jemand was ins Trinkwasser geschüttet? Oder warum ist die Welt auf einmal so gut? In diese Richtung dachte ich, als vorhin ein ehemaliger Mandant anrief. Er erzählte mir von den strafrechtlichen Problemen eines guten Freundes. Dabei beließ er es jedoch nicht. Sondern er sagte auch zu, die Kosten für die Verteidigung seines Freundes zu übernehmen, weil der die Kosten defi ...

    Udo Vetter/ LawBlog- 397 Leser -
  • „… soll Ihnen eine Speichelprobe entnommen werden“

    Die Polizei lädt meinen Mandanten zu einer Vernehmung vor. Im Schreiben heißt es unter „Bemerkung/Konkretisierung“: Im Rahmen der Vernehmung soll Ihnen eine Speichelprobe entnommen werden. Ja, so beiläufig wird heute eine weitgehende Maßnahme auf den Weg gebracht, die tief in die Grundrechte jedes Betroffenen eingreift.

    Udo Vetter/ LawBlog- 368 Leser -
  • Sich mal einen kurzen Urlaub gönnen

    Anfang Dezember einigt man sich mit einem Kollegen auf einen außergerichtlichen Vergleich. Mitte Dezember fragt man zaghaft an, ob man denn das Geld aus dem Vergleich schon erhalten habe, damit wir und der Mandant die Akte zumachen können. Mitte Januar erinnert man mal an das Schreiben von Mitte Dezember. Daraufhin kom ...

    Alessandro Fuschi/ SoWhy Not?- 349 Leser -
  • Hirnlose Technokraten bei der Staatsanwaltschaft

    Ich muß einfach mal Luft ablassen. Da gibt es einen psychiatrisch kranken, HIV-positiven Mandanten. Der im Jahr 2008(!) aus seiner Not heraus ein paar strafrechtlich relevante Fehler gemacht hat, als er das illegale, aber lukrative Angebot eines Apothekers annahm. Seit dieser Zeit hat sich der Mandant stabilisiert, ist nicht noch einmal straffällig geworden und verarbeitet mü ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 283 Leser -
  • NPD: bedeutungslos

    Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) vertritt ein auf die Beseitigung der bestehenden freiheitlichen demokratischen Grundordnung gerichtetes politisches Konzept. Die NPD will die bestehende Ve ...

    Rechtslupe- 248 Leser -
  • Widerspruch gegen Mahnbescheid–und dann?

    In den letzten Tagen haben zahlreiche Inhaber von Internetanschlüssen einen Mahnbescheid des Amtsgerichts Wedding erhalten. In der Regel wird die Zahlung von ca. 2.300 EUR gerichtlich von der Softwarefirma Koch Media GmbH über die Hamburger Rechtsanwälte rka geltend gemacht. Die Empfänger eines Mahnbescheides haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten: 1.

    Andreas Schwartmann/ Rheinrecht- 239 Leser -
×Unterstützen Sie JuraBlogs mit einer Spende

Täglich juristische Top-Meldunden
Aktuelles aus der Online-Presse
Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK