Top-Meldungen der letzten 30 Tage - Seite 3

  • Flotte Nummern

    Kollege Hertweck berichtet in seinem Blog von einem Fall, in dem seiner Mandantin eine Vielzahl von gleichartigen Straftaten vorgeworfen wurde und die Staatsanwaltschaft ihm 27 Ermittlungsakten übersandt hatte. Die Verfahren waren nicht miteinander verbunden worden. Wenig glücklich war die Staatskasse dann später, als er zu 27 Verfahren seine Gebühren in Rechnung stellte.

    Carl Christian Müller/ Kanzlei und Recht- 358 Leser -
  • Die Revisions-Hauptverhandlung

    Neulich stand in einem strafrechtlichen Revisionsverfahren eine Hauptverhandlung vor dem zuständigen OLG an. Es sollte über das von mir eingelegte Rechtsmittel verhandelt werden. Da über das Gros der Revisionen ohne Hauptverhandlung entschieden wird, sah ich dem Termin durchaus mit Spannung entgegen.

    Carl Christian Müller/ Kanzlei und Recht- 346 Leser -
  • Frau verkauft Haus an ihren Anwalt, um Hartz IV zu bekommen

    Die Klägerin, eine alleinstehende Arbeitslose aus dem Westerwald, bemüht sich seit Jahren um Hartz IV Leistungen. Das zuständige Jobcenter lehnte eine entsprechende Leistungsgewährung ab, weil die Frau über Vermögen verfüge, und zwar in Gestalt eines von ihr selbst bewohnten Eigenheims. Zur Überbrückung sind ihr lediglich Darlehen gewährt worden.

    Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 338 Leser -
  • Der Charakter der Commerzbank Hannover

    In Banken arbeiten in der Regel Menschen, auf die man sich verlassen kann. Die Commerzbank publiziert ein entsprechendes Leitbild: Soweit der Grundsatz, aber auch von diesem scheint es – vielleicht nur regionale – Ausnahmen zu geben. Für eine Mandantin mache ich eine Forderung gegen die Commerzbank Hannover geltend.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 337 Leser -
  • Präsidentielle Touristen

    Der Verhandlungstag begann heute mit gut 90-minütiger Verspätung. Zwei Schlafmützen hatten die Terminsplanung des Gerichts mistverstanden und sind schlicht liegen geblieben. Es warteten: Ungefähr ein Dutzend Verteidiger, fünf von sieben Angeklagten, eine Vertreterin der Nebenklage, zwei Mitarbeiterinnen der Jugendgerichtshilfe, eine Staatsanwältin, eine Protokollführerin und d ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 335 Leser -
  • Die 25-Euro-Grenze

    Wer zu Unrecht „Opfer“ einer Ermittlungsmaßnahme wird, hat Anspruch auf Entschädigung. Dafür gibt es ein eigenes Gesetz. Mit dem Kleinvieh wollte sich der Staat aber anscheinend nicht beschäftigen, denn in § 7 StrEG heißt es: Entschädigung für Vermögensschaden wird nur geleistet, wenn der nachgewiesene Schaden den Betrag von fünfundzwanzig Euro übersteigt.

    Udo Vetter/ LawBlog- 321 Leser -
  • Sonja W. und keine Nußschokolade

    Das wird jeder Anwalt kennen, der per eMail erreichbar ist: Diese Mal-eben-zwischendurch-ein-kleine-Frage-Steller. Wir gehen unterschiedlich mit solchen Anfragen um. Heute habe ich mich für eine neue Variante entschieden und ich dachte, ich könnte mir damit eine Tafel Schokolade „verdienen“. Sehr geehrte Damen und Herren, ich nehme Bezug auf Ihre Website bzw.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 310 Leser -
  • Ein Fall nimmt Fahrt auf – vorübergehend

    Viele Strafprozesse dauern lange. Aber dann gibt es noch welche, die irgendwie zeitlich völlig außer Kontrolle geraten. Wo sich so lange rein gar nichts tut, dass dir als Anwalt der Name auf der Akte erst mal nichts sagt, wenn du die Unterlagen aus irgendeinem Grund dann doch mal wieder auf den Tisch bekommst.

    Udo Vetter/ LawBlog- 304 Leser -
  • Strafbefehl mit Kostenkeule und eine schlaue Idee

    Manchmal ist eine Strafe, die für ein regelwidriges Verhalten verhängt wird, das geringere Übel. Es sind die Kosten, die einen Kleinkriminellen aus den Schuhen werfen können. Das kann man in vielen Fällen jedoch recht gut vermeiden. Dem Delinquenten wird eine relative Kleinigkeit zu Last gelegt. Die ansonsten unausgelastete Staatsanwaltschaft kommt ihrem Ermittlungsauftrag pflichtgemäß nach.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 298 Leser -
  • Beim Plädoyer hören die anderen zu

    Anwälte fordern einen Maulkorb für andere Anwälte. Und werben damit indirekt für die Beschränkung eigener Rechte. Das gibt es selten. Aber der NSU-Prozess war schon immer für Überraschungen gut, warum auch für eine in diese unerfreuliche Richtung? Gestern versuchte Wolfgang Stahl, ein Pflichtverteidiger der Angeklagten Beate Zschäpe, einen Nebenklägeranwalt zum Schweigen zu bringen.

    Udo Vetter/ LawBlog- 288 Leser -
  • Anwaltspostfach beA: Überlisten Sie die Technik

    Das Anwaltspostfach beA: Überlisten Sie die Technik Bisher haben zwar mehr als 110.000 Anwälte ihre beA-Karte erhalten, aber nur knapp 32.000 haben ihr Postfach bereits registriert. Danke an RA Christoph Sandkühler, BRAK. Registrieren Sie Ihr Postfach jetzt. Erstregistrierung: Bei der Erstregistrierung (Registrierung für Benutzer mit eigenem Postfach) von Anwälten kann beim er ...

    Ilona Cosack/ beA-ABC - Info zum ERV und beA von ABC ANWALT- 286 Leser -
  • Wunderwaffe Prädikatsjurist?

    (von Ass. Iur. Thoe Eggert) Wunderwaffe Prädikatsjurist? Warum auch eine 3 eine Nummer 1 sein kann „Sie sollten Ihre Examen mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossen haben… Sie verfügen über zwei mindestens vollbefriedigende Examina … Wenn Sie ihre Examina jeweils mit Prädikat abgeschlossen haben, dann…“ – so lesen sich meist Stellenanzeigen unter der Rubrik „Volljurist/in gesucht“.

    iurratio Online- 263 Leser -
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