Top-Meldungen der letzten 30 Tage - Seite 2

  • Zum unerschrockenen Auftreten in der Hauptverhandlung

    Kürzlich ist mir die Laudatio des Kollegen Dr. Stefan König aus Berlin „in die Hände gefallen“, die er anlässlich der Verleihung des „pro reo“-Ehrenpreises an Rechtsanwalt Dr. Nobis aus Iserlohn hielt. Zur Vorgeschichte lohnt es, die Laudatio insgesamt sowie die damalige Presseerklärung zu lesen, um nachvollziehen zu können, wie unerschrocken man in einer alltäglichen Hauptverh ...

    Mirko Laudon/ Strafakte- 447 Leser -
  • E Mail Versand durch Berufsgeheimnisträger rechtswidrig

    2. November 2017 Laut dem sächsischen Datenschutzbeauftragten Andreas Schurig entsprechen unverschlüsselte E-Mails von Berufsgeheimnisträgern nicht mehr dem technischen Stand. Bei Ärzten, Apothekern, Rechtsanwälten und Sozialarbeitern reiche die unverschlüsselte E-Mail nicht mehr aus. Um ihren Pflichten nachzukommen, müssen Berufsgeheimnisträger zusätzlich ihre elektronisch ...

    Datenschutzticker.de- 441 Leser -
  • Vollstreckungsandrohung an den Autodoc

    Die Geschichte einer Abmahnung wegen eMail-Spammings und über die Uneinsichtigkeit des Spammers sowie der Support einer juristischen Laiendarstellerin kann man hier noch einmal vertiefen. Eine kurze Zusammenfassung: Der Spammer schickt mir eine unerwünschte Werbung per eMail, meckert frech herum, weil ich ihm gesagt habe, daß ich das nicht möchte. Soweit, so kostenlos.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 435 Leser -
  • „Unwürdig“ für den Anwaltsberuf?

    Die Beleidigung eines Ausbilders sowie einer Staatsanwältin, die wegen der Beleidigung ermittelte, sollten einer jungen Volljuristin dauerhaft den Zugang zum Anwaltsberuf verschließen. So zumindest die Auffassung der Anwaltsgerichtsbarkeit und der Justiz – bis hinauf zum Bundesgerichtshof. Nun greift das Bundesverfassungsgericht ein und bremst den Eifer, mit dem die Juristin ...

    Udo Vetter/ LawBlog- 434 Leser -
  • Probieren wir es mal

    „Ach, wir probieren es einfach mal mit der Verhandlung.“ Sprach die Richterin in einem Prozess, in dem sich mein Mandant wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten muss. Ich hatte am Telefon vorsichtig darauf hingewiesen, dass sich bei meinem Mandanten die Frage nach der Schuldfähigkeit stellt.

    Udo Vetter/ LawBlog- 433 Leser -
  • Polizisten und die Wanne in Moabit

    Zum zweiten Mal binnen weniger Wochen rief mich ein Polizeibeamter wegen der Kanzlei-Wanne an. Im September stand sie den Berlin-Marathonisti am Großen Stern im Weg. Deswegen wurde sie umgesetzt und am Einsteinufer geparkt. Ok, das hatte ich verbaselt. Vergangene Woche war es ein Anwohner, dem die Wanne „seinen“ Parkplatz blockierte. Und deswegen die Polizei ruft. Wir leben in Deutschland.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 430 Leser -
  • Anonymer Rassismus und feige Polizisten

    Die bisher bekannt gewordenen Mitteilungen feiger Polizeibeamter, die sich mit anonymen Denunziationen in rassistischer Art und Weise vor wem auch immer zu profilieren versuchen, stößt übel auf. Die Berichterstattung zu den von diesen dunklen Gestalten behaupteten und bislang durch nichts belegten Zuständen in der Berliner Polizeiakademie gibt die Vereinigung der Berliner Stra ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 429 Leser -
  • 😕 AUS DEUTSCHEN GERICHTSSÄLEN

    Beweisaufnahme vor dem Jugendschöffengericht Zeuge 1: Ich stand im Raucherbereich des Krankenhauses, um zu rauchen. Der Angeklagte kam vorbei und fragte mich nach einer Zigarette. Als ich ihm keine geben wollte, verprügelte er mich. Zeuge 2: Ich stand vor dem Krankenhaus, um zu rauchen. Der A ...

    de bonis vinis et maleficiis- 425 Leser -
  • Ein Heuchler bei der Vernehmung

    Es gibt Ermittlungs-Methoden, die sind in Ordnung, weil sie fair, am Gesetz orientiert und ohne Tricksereien geführt werden. Und es gibt Kriminalkommissare, die etwas umständlich in den Ermittlungsakten formulieren, daß sie für ihren Dienst ungeeignet sind. Was bisher geschah: Frollein F. zeigt über die Internetwache der Polizei einen Raub an.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 422 Leser -
  • Komplettes Entkleiden und ungerechtfertigte Leibesvisitation durch Polizei

    Hessisches Landessozialgericht, Urteil vom 17.10.2017 - L 3 U 70/14 Komplettes Entkleiden und ungerechtfertigte Leibesvisitation durch Polizei Ist ein Arbeitnehmer allein infolge seiner beruflichen Tätigkeit polizeilichen Maßnahmen ausgesetzt und erleidet dieser hierdurch einen Gesundheitsschaden, so ist ein Arbeitsunfall anzuerkennen.

    Rechtsindex- 414 Leser -
  • Anwaltstypen: Der Frustbeißer

    Es war eine unspektakuläre Sache im Wohnungseigentumsrecht am Amtsgericht Hannover. Die Entlastung für den Verwalter und den Verwaltungsbeirat sowie ein Beschluss über Zahlungsrückstände der Kläger scheiterten an formalen Voraussetzungen, Streitwert um die EUR 1.000,-. Allerdings war ein promovierter Rechtsanwalt Mitglied der beklagten Wohnungseigentümergemeinschaft und insofer ...

    Fachanwalt für IT-Recht- 408 Leser -
  • Die 18 besten Apps für Juristen und Anwälte

    Designed by Photoroyalty / Freepik Da man heutzutage meistens mit dem Smartphone aus dem Haus geht und die Nutzung nicht mehr nur aus dem Telefonieren und SMS Schreiben besteht, hier nun eine Liste von interessanten Apps für Juristen und Anwälte. Apps zum Nachschlagen von Gesetzen und für Infos rund ums Thema Recht Juris Nachrichten: Aktuelle Meldungen aus allen Rechtsgebiete ...

    Cloudsecretary Blog- 404 Leser -
  • Nach Bordellbesuch: Enttäuschter 14-Jähriger ruft Polizei

    20 Euro zahlte ein 14-Jähriger im Bordell. Er bekam aber nicht, was er erwartete. Die Nacht endete für ihn insgesamt unbefriedigend. Braunschweig. Wegen Streitigkeiten zwischen einem Freier und einer Prostituierten auf der Bruchstraße wurde am Sonntagmorgen die Polizei gerufen. Der Gast hatte sich als 20-Jähriger ausgegeben und war über die erbrachten Leistungen verärgert.

    Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 400 Leser -
  • Rundfunkbeitrag: SWR hält Tübinger Richter für befangen

    Die wichtigste Eigenschaft eines Richters ist die Neutralität. Er soll, zumindest in der Theorie, ein Verfahren unparteiisch entscheiden und sich ausschließlich vom Recht leiten lassen, ohne eigene Interessen am Ausgang der Sache und ohne Verpflichtung gegenüber einem der Beteiligten. Liegt ein Grund vor, der diese Unabhängigkeit gefährdet, insbesondere eine persönliche Bezieh ...

    Sie hören von meinem Anwalt!- 398 Leser -
  • Derzeit verstorben

    Eine etwas ungewöhnliche Formulierung hat ein Kollege heute in einer Verhandlung benutzt. Er teilte dem Gericht mit, dass wir auf den zeugen XY nicht zurückgreifen könnten, denn der sei „derzeit v ...

    Thomas Will/ STRAFSACHEN- 395 Leser -
  • Beim Plädoyer hören die anderen zu

    Anwälte fordern einen Maulkorb für andere Anwälte. Und werben damit indirekt für die Beschränkung eigener Rechte. Das gibt es selten. Aber der NSU-Prozess war schon immer für Überraschungen gut, warum auch für eine in diese unerfreuliche Richtung? Gestern versuchte Wolfgang Stahl, ein Pflichtverteidiger der Angeklagten Beate Zschäpe, einen Nebenklägeranwalt zum Schweigen zu bringen.

    Udo Vetter/ LawBlog- 394 Leser -
  • Formlos, fristlos, furchtbar

    Ein ganze besondere Spezies unter den Rechtsanwendern sind die Finanzbeamten. Soweit es mir möglich ist, meide ich den Umgang mit ihnen. Privat sowieso, aber auch beruflich. Letzteres läßt sich nicht immer vermeiden, wenn man wie wir in Wirtschaftsstrafsachen unterwegs ist. Auf der Hinterlegungsstelle des Amtsgerichts dümpelte seit langen Jahren ein sechsstelliger Betrag herum.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 388 Leser -
  • Der Dank eines Mandanten

    Leistung und Gegenleistun sind Richtlinien, nach denen wir uns bei der Entgegennahme von Verteidigungsaufträgen richten. In den meisten Fällen besteht die Gegenleistung unserer Mandanten in der Zahlung des Honorars in Geld. Es gibt aber auch Varianten. Die reichen von einem schlichten, aber aufrichtigen „Dankeschön!“ über eine Schachtel Schnapspralinen bis hin zu sowas hier: ...

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 387 Leser -
  • Wer ist angeklagt?

    Mein Mandant und sein Vater haben gleiche Familiennamen. So weit, so normal. Bei ihnen sind aber auch die Vornamen identisch. Zudem wohnen sie an der gleichen Adresse. Das einzige „harte“ Unterscheidungskriterium bei ihren Personendaten ist also das Geburtsdatum – und ausgerechnet das hat die Staatsanwaltschaft nicht korrekt auf die Reihe gebracht.

    Udo Vetter/ LawBlog- 385 Leser -
×Unterstützen Sie JuraBlogs mit einer Spende

Täglich juristische Top-Meldunden
Aktuelles aus der Online-Presse
Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK