Top-Meldungen der letzten 30 Tage

  • Turboquerulantin obdachlos

    Wer in den letzten Wochen am Amtsgericht Nienburg ein und aus ging, mag sich über ein altes Mütterchen gewundert haben, dass am Eingang des Nienburger Gerichtszentrums um Spenden für die Begleichung von Ordnungsgeldern bettelte. Gerüchte besagen, dass es sich bei der still in der Ecke des Eingangs kauernden Frau um die einstmals so stolze Turboquerulantin gehandelt habe, die si ...

    Fachanwalt für IT-Recht- 760 Leser -
  • Teure Erstberatungsgebühr

    Nach unseren Erfahrungen mit der Waffenbehörde sah es mau aus für die Wünsche des Mandanten. Ich habe ihm von einem Verfahren abgeraten und die Sache lang und breit mit ihm beraten. Dafür hat er 190 € Erstberatungsgebühr berappt. Das war ihm nicht genug, er ging noch zu einem anderem Rechtsanwalt und dieser riet ihm zum vollen Programm: Verwaltungsverfahren vor der Verwalt ...

    Andreas Jede/ Dr. Schmitz & Partner- 710 Leser -
  • Olaf Tank – Verfahren eingestellt

    Wir berichteten bereits mehrfach über die Verfahren gegen den ehemaligen Abo-Fallen-Anwalt Olaf Tank aus Osnabrück. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichtes Landshut hat nach neun Verhandlungstagen und gefühlten mehr als 50 Zeugen das Verfahren eingestellt, da die mögliche Schuld des Angeklagten nach der Durchführung einer längeren Hauptverhandlung und unter Berücksichti ...

    Nikolas Krähn/ Dr. Schmitz & Partner- 606 Leser -
  • 😕 AUS DEUTSCHEN GERICHTSSÄLEN

    Scheidungstermin vor dem Familienrichter Richter: Sie möchten geschieden werden? Polnische Antragstellerin: Nix verstehn. Richter: Scheidung? Antragstellerin: Ja ja. Richter: Seit wann leben Sie getrennt? Antragstellerin: Nix verstehn. Richter: Trennung? Mann? Auseinander? Antragstellerin: Ja ja. Richter: Trennung seit wann? Antragstellerin: Nix verstehn.

    de bonis vinis et maleficiis- 564 Leser -
  • Was bedeutet eigentlich „Pflichtverteidigung“?

    „Ich habe kein Geld, also muss der Staat mir einen Verteidiger bezahlen“, hört man hier. „Pflichtverteidiger taugen nichts, nimm Dir lieber einen richtigen Anwalt“, tönt es aus der anderen Ecke. Beide Aussagen sind falsch, egal wie oft sie wiederholt werden. Zunächst einmal vorweg: Den Pflichtverteidiger gibt es nicht „umsonst“ oder „auf Staatskosten“.

    de bonis vinis et maleficiis- 560 Leser -
  • Claudia Roth nicht ekelhaft IV

    Wenn der Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof, flankiert von den Verfassungsrichtern Prof. Dr. Johannes Masing und Prof. Dr. Andreas L. Paulus, vereint in der 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts, irgendein Wort über die Verfasssungsbeschwerde gegen das Urteil des Amtsgerichts Brühl vom 24.08.2016, Az.

    Fachanwalt für IT-Recht- 524 Leser -
  • Eilige Zivilsachen und die Staatsanwaltschaft

    Mit welchem Nachdruck manche Wirtschaftsstrafsachen bearbeitet werden, zeigt wieder einmal eindruckvoll das folgende Beispiel. Im Zusammenhang mit einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung schreibt der Zivil-Rechtsanwalt der Gegenseite eine Strafanzeige gegen den Mandanten meines Mandanten und meinen Mandant.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 516 Leser -
  • Akute Kammerinsuffizienz

    Akute Kammerinsuffizienz oder 60 gegen Einen Die Berliner Rechtsanwaltskammer hat 60 Rechtsanwälte bevollmächtigt, sie wegen einer Beitragsklage vor dem Anwaltsgerichtshof zu vertreten. So ist das halt wenn man eine der großen Law-Firms beauftragt, die in der Rechtsform der LLP organisiert und nach deutschem Recht nicht selbst prozeßführungsbefugt sind.

    Andreas Jede/ Dr. Schmitz & Partner- 512 Leser -
  • Die Dame scheint irgendwie nachtragend zu sein ...

    Als Anwalt muss man ja auch generell irgendwie seine Brötchen verdienen, weswegen unsereins neben seinem eigentlich Spezialgebiet nicht selten auch noch die sogenannten Brot-und-Butter-Mandate betreibt. Das sind solche Mandate, die in einer gewissen Regelmäßigkeit aufkommen, nicht übermäßig viel Arbeit machen aber eben Geld einbringen - meistens im Einzelfall gar nicht mal so vi ...

    Arbeitnehmeranwalt Stühler-Walters- 503 Leser -
  • Die muskelbepackte Staatanwaltschaft

    Vorsicht. Dieser Beitrag kann Spuren von Erdnüssen Ironie enthalten. Bei etwaiger Unverträglichkeit wird vom Konsum abgeraten. Wer Staatsanwalt werden will, der muß sich zuvor einer besonderen Operation unterziehen: Es wird dem zukünftigen Kavalleristen der Justiz ein weiterer Muskel eingesetzt (in Fachkreisen musculus reiectionis genannt), der reflexhaft ablehnend auf jegliche ...

    Carl Christian Müller/ Kanzlei und Recht- 491 Leser -
  • Vertrauensverlust durch Terminierung

    In den vergangenen Monaten häuften sich Terminkollisionen, ich hätte zeitgleich in verschiedenen Beweisaufnahmen auftreten müssen. Dagegen gibt es keinen Rechtsbehelf, auch nicht in Verfahren wegen Kapitaldelikten oder wegen Mißbrauchs. Erst recht nicht für einen Beistand der Nebenklage. So findet „Opferorientierung“, verstanden als Kampf gegen „sekundäre #Viktimisierung“, oft ein frühes Ende.

    Joachim Breu/ Täter und Opfer- 486 Leser -
  • Briefpost: «nicht bedienen kein Kredit»

    Empfehlung vom Rechtsanwalt: Unternehmen sollten nicht in einem Adressfeld notieren, dass sie eine Kundin nicht bedienen oder einem Kunden keinen Kredit gewähren möchten. Beim vorliegenden Beispiel staunte der Empfänger aber nicht nur über den Vermerk «nicht bedienen kein Kredit» in der Adresse. Der Empfänger hatte noch gar nie Kontakt mit d ...

    Martin Steiger/ Steiger Legal – Recht im digitalen Raum- 467 Leser -
  • Das bisschen Strafrecht!

    Ein kleiner Beitrag in einer Facebookgruppe für Strafverteidiger zeigte mir mal wieder, welche Folgen es haben kann, wenn sich Zivilisten an „das bisschen Strafrecht“ machen. Der Ladendieb wird ertappt. Irgendeine nicht ganz so kleine Kleinigkeit hat er nicht bezahlt. Er war im Begriff, damit den Laden zu verlassen. als der Detektiv ihn stoppte. Die Wegnahme war filmisch dokumentiert.

    Carsten R. Hoenig/ kanzlei-hoenig.de- 463 Leser -
  • Werbung in Autorespondern ist Spam

    Urteil des AG Bonn vom 01.08.2017, Az.: 104 C 148/17 Wer E-Mail-Nachrichten mit Werbung verschickt, ohne die ausdrückliche und vorherige Einwilligung des Adressaten eingeholt zu haben, handelt in der Regel rechtswidrig. Durch E-Mails, die unerwünschte Werbung enthalten, wird der Adressat in seinem Persönlichkeitsrecht und der Achtung seiner Privatsphäre verletzt. De ...

    kanzlei.biz- 454 Leser -
  • Zum unerschrockenen Auftreten in der Hauptverhandlung

    Kürzlich ist mir die Laudatio des Kollegen Dr. Stefan König aus Berlin „in die Hände gefallen“, die er anlässlich der Verleihung des „pro reo“-Ehrenpreises an Rechtsanwalt Dr. Nobis aus Iserlohn hielt. Zur Vorgeschichte lohnt es, die Laudatio insgesamt sowie die damalige Presseerklärung zu lesen, um nachvollziehen zu können, wie unerschrocken man in einer alltäglichen Hauptverh ...

    Mirko Laudon/ Strafakte- 442 Leser -
  • E Mail Versand durch Berufsgeheimnisträger rechtswidrig

    2. November 2017 Laut dem sächsischen Datenschutzbeauftragten Andreas Schurig entsprechen unverschlüsselte E-Mails von Berufsgeheimnisträgern nicht mehr dem technischen Stand. Bei Ärzten, Apothekern, Rechtsanwälten und Sozialarbeitern reiche die unverschlüsselte E-Mail nicht mehr aus. Um ihren Pflichten nachzukommen, müssen Berufsgeheimnisträger zusätzlich ihre elektronisch ...

    Datenschutzticker.de- 439 Leser -
  • Muss ich als Zeuge einer Straftat zur Polizei?

    Alte Rechtslage Bis zum 23.8.2017 war ein Zeuge lediglich zum Erscheinen bei staatsanwaltschaftlichen Vernehmungen verpflichtet. Für die Polizei bestand nur die Möglichkeit, Zeugen darauf hinzuweisen, dass sie bei Nichterscheinen auf deren Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft oder das Gericht hinwirken werde. Neue Rechtslage für Zeugen einer Straftat Am 24.8.

    halle.law- 435 Leser -
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