Top-Meldungen der letzten 30 Tage

  • E-Mail eines besorgten Bürgers

    Letzte Nacht habe ich eine E-Mail eines besorgten Bürgers mit folgendem Wortlaut erhalten: Du Ratte kotzt mich richtig derbe an. Subjekte wie Du sind schuld an Berlin und Freiburg und Hamburg und Co. Ich hoffe es trifft dich bald oder irgendein Mitglied deiner Sippe. Nicht, dass mich das sonderlich beunruhigen würde.

    Internet-Law- 1130 Leser -
  • Der "besorgte Bürger" schlägt zurück

    Erfreulich, wie sich ein besorgter Bürger um mein Wohlergehen kümmert: Am 20.12.2016 hatte Thomas Stadler in seinem Blog "Internet-Law" von einem EMail berichtet, mit dem er für seine Blog- und Twitter-Beiträge im Rahmen der Flüchtlingsdebatte grob beleidigt wurde Siehe hier: http://www.jurablogs.com/go/e-mail-eines-besorgten-buergers Ich hatte meine Solidarität erklärt mit de ...

    Gerhard Kaßing/ Fokus Familienrecht- 892 Leser -
  • Bitte keine Einschreiben!

    Als ich am Montag aus dem Weihnachts-Jahreswechsel-Urlaub zurückkehrte, begrüßte mich im Posteingang der bekannte gelbe Zettel der deutsche Post, mit dem mir mitgeteilt wurde, dass seit dem 30.12. ein Einschreiben mit Rückschein für mich auf Abholung wartete. Als ob ich nach einer Woche Abwesenheit nun nichts Besseres zu tun hätte,als mich bei der zuständigen Filiale der Schne ...

    Andreas Schwartmann/ Rheinrecht- 870 Leser -
  • Krasse Panne beim Jura-Examen

    Heute morgen hätten die Studenten des zweiten Jahrgangs an der Université du Luxembourg eigentlich ihr Jura-Examen im Europarecht schreiben sollen. Doch es kam anders! Als den Studenten die Aufgabenbögen verteilt wurden, trauten sie ihren Augen nicht. Neben den Examensaufgaben hatte ihnen der Professor auch gleich die Ergebnisse mit ausgeteilt.

    Jannina Schäffer/ iurratio Online- 838 Leser -
  • Danke, lieber Justizminister

    Wer schon mal die Freude hatte, die Sitzung eines Strafrichters (Amtsgericht) ganz oder teilweise zu besuchen, wird sich gewundert haben. Unglaublich, wie viele Angeklagte doch tatsächlich ohne Anwalt erscheinen. In den niederen Sphären der Rechtspflege herrscht keine Anwaltspflicht, und beim Vorwurf einer kleineren Straftat kann ja auch nicht so viel passieren.

    Udo Vetter/ LawBlog- 811 Leser -
  • „Kind krank“: Arbeitgeber darf deshalb nicht kündigen

    Arbeitnehmer haben bei einer Erkrankung ihres Kindes nicht nur Anspruch auf Freistellung von der Arbeit, bei einer Verweigerung dieses Rechts durch den Arbeitgeber können sie auch eigenmächtig von ihrem Job fernbleiben. Eine aus diesem Grunde dann ausgesprochene Kündigung ist unwirksam, stellte das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz in einem kürzlich veröffentlichten Urteil vom 08.11.

    Thorsten Blaufelder/ Kanzlei Blaufelderin Arbeitsrecht- 807 Leser -
  • Kontrollillusion in Nafristan

    Stellen Sie sich mal vor, Sie wollten in einen Supermarkt, einkaufen. Schon am Eingang weist man Sie ab. Sie kämen dort nicht hinein - mit der Begründung: Letztes Jahr um diese Zeit wäre eine Gruppe von Leuten im Supermarkt gewesen, von denen einige vielleicht geklaut hätten. Und Sie sähen einigen aus dieser Gruppe ähnlich.

    Christoph Nebgen/ NEBGEN- 789 Leser -
  • Der hinterhältige Amtsrichter

    Vor einem heimeligen deutschen Amtsgericht hatten wir, nichts Böses ahnend, die Gewährung von Prozesskostenhilfe beantragt und wie üblich darum gebeten, erst nach Gewährung von Prozesskostenhilfe über den Klageantrag zu entscheiden. Ein umtriebiger Amtsrichter lud dennoch flugs zum frühen ersten Termin, setzte dem Gegner eine Frist zur Erwiderung auf die Klageschrift und teilte ...

    Fachanwalt für IT-Recht- 775 Leser -
  • 12 typische Mandanten

    Der Arbeitsalltag in einer Kanzlei ist oft alles andere als alltäglich. Das haben wir vor allem einer bunten Vielfalt an Mandanten zu verdanken, die unsere Arbeit abwechslungsreich und aufregend gestaltet. Jeder Anwalt wird im Laufe seiner Karriere beobachtet haben, dass immer wieder ein Mandant auftaucht, der in seinem Auftreten und Verhalten vielleicht an einen anderen Mandanten erinnert.

    Justillon - kuriose Rechtsnachrichten- 736 Leser -
  • Wer kokst, der läuft

    Gestern legte mir ein aufgeregter Mandant einen Bußgeldbescheid vor, nach dem er ca. 190 EUR zahlen sollte, außerdem ein Fahrverbot von 1 Monat bekam und 2 Punkte in Flensburg. Der Bußgeldbescheid datierte vom 02.12.2016. “Was kann ich denn dagegen machen?”” – Wann haben Sie den denn bekommen. “Ist schon was her, so Anfang Dezember.

    Andreas Schwartmann/ Rheinrecht- 731 Leser -
  • Manchmal muss man sich über Kollegen wundern - Selbstvermarktung

    Gerade ruft ein möglicher Neu-Mandant in Sachen Filesharing an. Dieser hatte zuvor ein Gespräch mit einem Honoraranwalt der Verbraucherzentrale NRW in welchem dieser sich tatsächlich nicht nur als Fachmann in Sachen Abmahnungen der Kanzlei Waldorf Frommer outete, sondern sich tatsächlich als zugehörig zu den TOP 10 der deutschen IT-Anwälte brüstete.

    Jan Gerth/ Tönsbergrecht- 726 Leser -
  • Gesocks verteidigt Gesocks

    Da ging es mal hoch her beim Amtsgericht in einem eigentlich nicht sonderlich spektakulären Verfahren. Angeklagt war ein Vorfall im Rahmen einer Auseinandersetzung zwischen einem Schalkefan und der Polizei. Das Geschehene war relativ eindeutig. Außerdem war Aktenbestandteil ein Video von Tatvorgeschehen.

    Thomas Wings/ Höchststrafe?- 703 Leser -
  • Warum man besser unbewaffnet zum Einkaufen geht

    Eines Diebstahls verdächtigt zu werden, kann jedem passieren. Man schiebt ein Produkt im Supermarkt in die Manteltasche statt es in den Einkaufswagen zu legen. Man vergisst etwas im Einkaufswagen und legt es nicht aufs Band. Oder man hat bereits bezahlte Ware in der Tasche. Das ist insofern meistens nicht allzu schlimm, weil man normalerweise einigermaßen glaubwürdig darlegen ...

    Sie hören von meinem Anwalt!- 695 Leser -
  • Schlimmer als gerecht

    Unter dem Titel "Ich versuche, wirklich gerecht zu sein" erschien gestern bei Süddeutsche.de der Bericht eines - Lars M. genannten - Amtsrichters. Die Lektüre ist lehrreich, aber quälend. Wer bis dato geglaubt hatte, Richter wären latent rechtsstaatsfeindlich eingestellt und hätten von Straf- und Prozessrecht keine Ahnung, der erfährt hier: Das stimmt. Und es ist alles noch viel schlimmer.

    Christoph Nebgen/ NEBGEN- 689 Leser -
  • Grobe Beleidigung des Richters in der Beschwerdeschrift

    In einem Sozialgerichtlichen Verfahren blieb der Antrag einer Frau auf Sozialhilfe ohne Erfolg. Dagegen erhob die Frau Beschwerde. Allerdings auf ihre Art, denn die Schrift bestand ausschließlich aus grob beleidigenden Anfeindungen gegen den tätig gewordenen Richter am Sozialgericht. Der Sachverhalt Die Antragstellerin setzt sich in ihrer Rechtsmittelschrift - bei der es sich ...

    Rechtsindex- 665 Leser -
  • Die Turboquerulantin im freien Fall

    Als treue Begleiterin meines beruflichen Wirkens habe ich die Turboquerulantin schätzen gelernt und bei aller Routine angesichts der Masse an gewonnenen Verfahren gibt es wenigstens ab und an ein kleines Schmankerl, das es Wert ist, der Gemeinde zu berichten. Dass gegen eine einstweilige Verfügung ein Widerspruch gem.

    Fachanwalt für IT-Recht- 663 Leser -
×Unterstützen Sie JuraBlogs mit einer Spende

Täglich juristische Top-Meldunden
Aktuelles aus der Online-Presse
Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK