Der herabgesetzte Zahnarzt: Neues falsches Urteil zu Prüfpflichten von Bewertungsportalen?
Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum | 8. Mai 2012 — ... die Einschätzung
Stadlers, dass das Landgericht mit seiner Entscheidung die vom BGH postulierten Prüfungspflichten überspanne, auf der Annahme,
dass es sich bei der Äußerung um eine bloße unwahre Tatsachenbehauptung gehandelt hat. Auch wir können natürlich nur spekulieren.
Es spricht all…
OLG Frankfurt: Kein Anspruch eines Arztes auf Löschung seiner Daten in einem Bewertungsportal für Ärzte im Internet
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 19. April 2012
—OLG Frankfurt Urteil vom 08.03.2012 16 U 125/11 Das OLG Frankfurt hat noch einmal die herrschende Rechtsprechung
bekräftigt, wonach der Betrieb eines Bewertungsportals im Internet auch aus datenschutzrechtlichen Gesichtspunkte rechtlich nicht
zu beanstanden ist. Vorliegend hatte ein Arzt auf Löschun…
“Lust auf eine Runde Sex?” – Lust auf Videoüberwachung!?
Jus@Publicum | 27. März 2012 — Richterschelte © Liz Collet Es gibt so Fälle, bei denen
man sich die Videoüberwachung des Arbeitsplatzes wünschen möchte. Fälle, in denen es zu Übergriffen am Arbeitsplatz, verbal oder
real kommt, beispielsweise. RA Möbius schildert einen solchen hier. Da wirkt dann ein Satz im Urteil, da…
KG Berlin: Bezeichnung eines Doping-Gutachten als “bezahltes Gutachten” ist äußerungsrechtlich zulässig - auch wenn
mangelnde Neutralität unterstellt wird
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 13. März 2012 — ... ̈hrt,
dass sich die Äußerung der Beklagten in dem Blog als Zusammenspiel von Tatsachenbehauptungen und Meinungsäußerungen darstellt
und hierbei in entscheidender Weise durch die Elemente der Stellungnahme, ... , dass die Äußerung betreffend die Bezahlung des
Gutachtens bei isolierter Be…
Pressewoche auf spreerecht.de (Teil 2/4) – Der Unterlassungsanspruch im Presserecht
Advisign - Webdesign trifft Recht | 25. Januar 2012 — ... , wenn
das Persönlichkeitsrecht von Personen oder geschützte Unternehmenselemente durch die Berichterstattung verletzt werden. So kann
ein Unterlassungsanspruch durchgesetzt werden, bei einer falschen Tatsachenbehauptung (z.B. “Promi XY lässt sich scheiden.”),
einer unzulässigen Veröffe…
Pressewoche auf spreerecht.de (Teil 1/4) – Der Anspruch auf Gegendarstellung
SCHWENKE & DRAMBURG | 24. Januar 2012 — ... die durch eine in dem Druckwerk
aufgestellte Tatsachenbehauptung betroffen ist. Der Gegendarstellungsanspruch kann sich also ... gegen Tatsachenbehauptungen
richten (mehr zur Unterscheidung zwischen Tatsachenbehauptung und Meinungsäußerung hier). Zwar ist es nicht ... Die
Gegendarstell…
OLG Hamburg: Anonyme Bewertungen in Bewertungsportalen im Internet sind rechtlich nicht zu beanstanden
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 20. Januar 2012
—OLG Hamburg Urteil vom 18.01.2012 5 U 51/11. Anonyme Hotelbewertung Das OLG Hamburg hat völlig zu Recht entschieden, dass
Bewertungsportale im Internet rechtlich nicht zu beanstanden sind, auch wenn dort anonyme Bewertungen möglich sind. Im
vorliegenden Fall wollte ein Hotelbetreiber generell verhin…
„Es entgeht ja keiner seiner Strafe….. „
Jus@Publicum | 20. Januar 2012 — ……… Aus der Kategorie: „Hübsche Theorie – Beweisen Sie
es erst mal“. Täglich Brot für Juristen. Manchmal bisschen trocken Brot. ……..Sie merken, wir nähern uns dem versprochenen Thema
„Backen“ . Nach alle dem Fleisch. Demnächst dann „Butter“. Und „Butter bei die Fische“. Und so arbeiten wir…
OLG Köln: Im Forum darf unter Verweis auf Presseartikel kräftig kritisiert werden / Keine Verpflichtung zur Überprüfung des
Wahrheitsgehalt des Presseartikels
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 9. Januar 2012 — ... der
Äußerung unzweifelhaft feststeht. Alle übrigen Tatsachenbehauptungen mit Meinungsbezug genießen den Grundrechtsschutz, ...
Presseartikel enthaltene, dem Presseunternehmen selbst untersagte Tatsachenbehauptung, deren objektive Unrichtigkeit außer Streit
... Unterlassungsverpflichtungser…
Tatsachenbehauptung oder Werturteil?
rechtsportlich.net | 4. Januar 2012 —Tweet Tatsachenbehauptung oder Werturteil?
Immer wieder müssen Gerichte und Anwälte im Rahmen äußerungsrechtlicher Streitigkeiten unterscheiden, ob eine Meinung oder eine
Tatsachenbehauptung vorliegt. Zu den zahlreichen Entscheidungen, die sich ... letztendlich, dass der Antragsteller nicht ei…
Rechtsbehelfe in der Medienberichterstattung: Der Berichtigungs-anspruch / Richtigstellungsanspruch
Recht am Bild | 8. Dezember 2011 — Mit dem Instrumentarium der „Berichtigung“ kann
der durch eine unwahre Medienberichterstattung Betroffene effektiv bewirken, dass ganze Berichte, Teile hiervon oder auch ein
Bildnis in demselben Veröffentlichungsmedium widerrufen oder richtig gestellt werden. Im Unterschied zur Read more ... …
BGH: Verantwortlichkeit eines Hostproviders für einen das Persönlichkeitsrecht verletzenden Blog-Eintrag
RA Dr. Böttner | 2. November 2011 — ... verletzenden Blog-Eintrag
Der Kläger nimmt die Beklagte wegen der Verbreitung einer ehrenrührigen Tatsachenbehauptung im Internet auf Unterlassung in
Anspruch. Die Beklagte mit Sitz in ... als Hostprovider. Ein von einem Dritten eingerichteter Blog enthält unter anderem eine
Tatsache…
BGH: Zu den Grenzen und Freiheiten der freien Meinungsäußerung auf Bewertungsportalen
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 16. Oktober 2011 — ...
Bestimmungen gegeben. Bei der Nennung des Namens der Klägerin, ihrer beruflichen Tätigkeit und der von ihr unterrichteten Fächer
handle es sich um wahre Tatsachenbehauptungen. Die Bewertungen der Klägerin stellten Meinungsäußerungen bzw. Werturteile dar.
Nach der gebotenen Abwägung des mit…
OLG Hamm: Kein Auskunftsrecht über Klarnamen eines anonymen Forenbenutzers bei Meinungsäußerung
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 28. September 2011 — ... für
die Abgrenzung, ob es sich um ein Werturteil oder um eine Tatsachenbehauptung handelt, ist das Verständnis eines
durchschnittlichen und verständigen Empfängers der Äußerung. Bei ... , dass mangels objektiver Nachprüfbarkeit regelmäßig
subjektive Werturteile der Bewertenden und keine …
OLG Hamm: Die Meinungsfreiheit gemäß Artikel 5 GG umfasst auch das Recht seine Meinung im Internet anonym zu äußern
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 27. September
2011 — ... entgegen gewirkt werden (BGH, Urteil vom 23.06.2009 – VI ZR 196/08 -, MMR 2009, 608, 612)." Diese Entscheidung
ist jedoch kein Freibrief für rechtswidrige Äußerungen (unzulässige Schmähkritik, falsche Tatsachenbehauptungen, reine
Schädigungsabsicht) im Internet, da in einem solchen Fall die Gr…