Der Polizeibeamte hat „wohl den Tag über zu lange (…) in der Sonne gestanden oder hat ganz einfach dort mitgefeiert“
Heymanns Strafrecht Online Blog | 19. Mai 2012 — © Stefan Rajewski
- Fotolia.com Mit der Bemerkung “Ehrliche Meinung meinerseits: Der Beamte war wohl den Tag über zu lange unten am A.
Verkehrskreisel in der Sonne gestanden oder hat ganz einfach dort mitgefeiert. Normal war das jedenfalls nicht und menschlich
schon 3 mal nicht!” ha…
(Persönlichkeitsrechte) BGH vom 8.5.2012 zur internationalen Zuständigkeit bei Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch
Internetveröffentlichungen – Abweisung der Klage der Sedlmayr Mörder(VI ZR 217/08)
Rechtsanwalt Kai Jüdemann | 9. Mai 2012 — Der Mord an dem homosexuellen
Volksschausspieler Walter Sedlmayr zieht immer noch Kreise – insbesondere auch, weil die Täter versuchen, Berichterstattungen
über den Fall unter Namensnennung zu verhindern. In einem Fall gegen eine österreiches Presseunternehmen erfolglos – nachdem zwei
Instanz…
“Gefällt mir” – Ist das eine Meinungsäußerung oder nicht?
Infodocc | 3. Mai 2012 — Golem berichtete über einen Fall in den USA, in dem ein Gericht
entschied, dass die Betätigung des “Gefällt-mir”-Buttons keine Meinungsäußerung im Sinne der US-Verfassung darstellen würde. Es
fehle eine “ausreichende Äußerung, um den Schutz der Verfassung zu genießen”, so das Gericht. Die Bet…
OLG Frankfurt a.M.: Ärzte dürfen auf Internetportalen bewertet werden
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 23. April 2012 — OLG
Frankfurt a.M., Urteil vom 08.03.2012, Az. 16 U 125/11 § 28 BDSG, § 29 BDSG, § 35 BDSG Das OLG Frankfurt hat entschieden, dass
Ärztebewertungen im Internet zulässig und nicht aus datenschutzrechtlichen Gründen zu löschen sind. Die Beklagte (das
Internetportal) erhebe und speichere die…
OLG Frankfurt: Kein Anspruch eines Arztes auf Löschung seiner Daten in einem Bewertungsportal für Ärzte im Internet
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 19. April 2012
—OLG Frankfurt Urteil vom 08.03.2012 16 U 125/11 Das OLG Frankfurt hat noch einmal die herrschende Rechtsprechung
bekräftigt, wonach der Betrieb eines Bewertungsportals im Internet auch aus datenschutzrechtlichen Gesichtspunkte rechtlich nicht
zu beanstanden ist. Vorliegend hatte ein Arzt auf Löschun…
Kurz: Das Laienprivileg
Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf | 4. April 2012 — Das “Laienprivileg”
ist immer wieder mal in aller Munde, aktuell wegen einer (angekündigten) Verfassungsbeschwerde eines “Bloggers”. Dabei gibt es
erstaunlich wenig Inhalte zum Thema, Grund genug, in aller Kürze zu beschreiben, was das “Laienprivileg” eigentlich ist. Was ist
das Laienprivil…
Das Laienprivileg
Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf | 4. April 2012 — Das “Laienprivileg”
ist immer wieder mal in aller Munde, aktuell wegen einer (angekündigten) Verfassungsbeschwerde eines “Bloggers”. Dabei gibt es
erstaunlich wenig Inhalte zum Thema, Grund genug, in aller Kürze zu beschreiben, was das “Laienprivileg” eigentlich ist. Was ist
das Laienprivil…
BVerfG: Bezeichnung als “Dummschwätzer” ist nicht zwingend unzulässig
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 4. April 2012 — BVerfG,
Urteil vom 05.12.2008, Az. 1 BvR 1318/07 Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG Das BVerfG hat entschieden, dass die Bezeichnung eines
Stadtratsmitglieds als “Dummschwätzer” nicht zwangsläufig eine (strafbare) Beleidigung ist. Der Begriff der Schmähkritik sei eng
zu definieren und erst, wenn die Dif…
LG Berlin: Jörg Kachelmann darf in Bezug auf Anhänger der Chemtrails-Theorie behaupten, man habe es bei der
Bürgerinitiative mit Verrückten und Neonazis zu tun
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 30. März 2012 — LG Berlin,
Urteil vom 17.02.2012, Az. 22 O 376/11 § 823 BGB, § 1004 BGB Das LG Berlin hat entschieden, dass Jörg Kachelmanns Bezeichnung der
Bürgerinitiative “Sauberer Himmel”, die in den Kondensstreifen von Flugzeugen giftige Gase (”Chemtrails”) zu erkennen glaubt, als
Verrückte und Neon…
KG Berlin: Bezeichnung eines Doping-Gutachten als “bezahltes Gutachten” ist äußerungsrechtlich zulässig - auch wenn
mangelnde Neutralität unterstellt wird
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 13. März 2012 — KG Berlin,
Urteil vom 20.06.2011, Az. 10 U 170/10 § 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB, § 823 Abs. 1 BGB; Art. 5 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 1 GG, Art. 1
Abs. 1 GG Das KG Berlin hat entschieden, dass die Bezeichnung eines privat beauftragten Gutachtens zum (Nicht)Vorliegen von
Blutdoping als “bezahltes …
LG Karlsruhe: Wer in einem Fußballstadion Schilder mit den Buchstaben ACAB (”All cops are bastards”) hochhält, will nicht
notwendigerweise beleidigen
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 29. Januar 2012 — LG
Karlsruhe, Urteil vom 08.12.2011, Az. 11 Ns 410 Js 5815/11 § 185 StGB; Art. 5 GG Das LG Karlsruhe hat entschieden, dass
derjenige, der in einem Fußballstadion während eines Spiels die Buchstaben “A C A B” hochhält, damit noch nicht die im Stadion
anwesenden Polizisten beleidigt. Im Hinbl…
Pressewoche auf spreerecht.de (Teil 2/4) – Der Unterlassungsanspruch im Presserecht
Advisign - Webdesign trifft Recht | 25. Januar 2012 — Der
Unterlassungsanspruch im Presserecht ist Thema des heutigen Beitrags im Rahmen der Pressewoche auf spreerecht.de. Als
Rechtsmittel ist der Unterlassungsanspruch für Personen und Unternehmen im Presserecht einer der wichtigsten Ansprüche. Dieser
Beitrag zeigt, wann ein Unterlassungsans…
OLG Hamburg: Anonyme Bewertungen in Bewertungsportalen im Internet sind rechtlich nicht zu beanstanden
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 20. Januar 2012
—OLG Hamburg Urteil vom 18.01.2012 5 U 51/11. Anonyme Hotelbewertung Das OLG Hamburg hat völlig zu Recht entschieden, dass
Bewertungsportale im Internet rechtlich nicht zu beanstanden sind, auch wenn dort anonyme Bewertungen möglich sind. Im
vorliegenden Fall wollte ein Hotelbetreiber generell verhin…
OLG Dresden: Zulässige Meinungsäußerung über “Sklavenarbeit” in einem Unternehmen, wenn diese Aussage durch Tatsachen
belegt ist
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 4. Januar 2012 — OLG Dresden,
Urteil vom 08.09.2011, Az. 4 U 459/11 § 1004 Abs. 1 S. 2 BGB analog, § 823 Abs. 1, Abs. 2 BGB, § 824 BGB, § 185 StGB, § 186 StGB
Das OLG Dresden hat entschieden, dass eine Äußerung über die Zustände in einem Unternehmen, die besagt, dass diese “an
Sklavenarbeit grenzen”…
Ist der Provider für ehrverletzende Äußerungen verantwortlich?
Blog für Gewerblichen Rechtsschutz | 29. November 2011 — Im
Rahmen von Verstößen im Internet stellt sich für den mutmaßlichen Gläubiger allzu oft die Frage, wen dieser in Anspruch nimmt.
Dabei ist dieser nicht nur auf den tatsächlich Handelnden beschränkt, sondern auch andere könnten aufgrund ihrer Funktion für den
Verstoß einzustehen haben. Diese …