Kostenfestsetzung: Kurz erklärt.

Beim Abschluss eines Verfahrens ist auch immer ein Kostenausspruch durch den Richter vorhanden. Dies bedeutet, er legt fest, wer die Kosten eines Verfahrens zu tragen hat. Die Partei, die die Kosten nicht zu tragen hat, kann dann im Wege der Kostenfestsetzung ihre entstandenen Kosten gegen die andere Partei festsetzen lassen. Es wird vom Amtsgericht geprüft, ob die beantragten Kosten angemessen und der Höhe nach richtig sind. Wenn ein Rechtsanwalt am Verfahren beteiligt war, ist die Grundlage für die Kostenfestsetzung das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Hier wird genau festgelegt, welche Gebühren der Rechtsanwalt für welche Tätigkeiten verlangen kann. Die Höhe der Gebühren richtet sich auch immer nach dem Streitwert des Verfahrens.

Wenn die beantragten Kosten durch das Amtsgericht geprüft wurden, werden diese in einem sogenannten Kostenfestsetzungsbeschluss festgesetzt. Gegen den Kostenfestsetzungsbeschluss kann Beschwerde eingelegt werden. Das Amtsgericht (Rechtspfleger) kann der Beschwerde abhelfen, oder sie dem Richter oder ab einem bestimmten Beschwerdewert dem zuständigen Landgericht vorlegen. Durch den Kostenfestsetzungsbeschluss hat diejenige Partei, für welche Kosten festgesetzt wurden, anhand der vollstreckbaren Ausfertigung einen Titel gegen die andere Partei. Dies bedeutet, dass bei Nichtzahlung Zwangsvollstreckungsmaßnahmen eingeleitet werden können. Bei mittellosen Parteien kann die Kostenfestsetzung auch im Wege der Prozesskostenhilfe erfolgen. Dies bedeutet, dass der Anwalt seine Vergütung aus der Staatskasse erhält.

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 Diskussion: Heymanns Strafrecht Online Blog
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Gebührenfestsetzung für ein vorläufiges Zahlungsverbot

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OLG Düsseldorf: Gebühren eines Patentanwalts in Patentstreitsachen sind immer erstattungsfähig - auch Terminsgebühr!

Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 27. April 2012 — ... zu tragen. III. Der Beschwerdewert wird auf 30.199,60 Euro festgesetzt. Gründe Die sofortige Beschwerde der Klägerin, mit der sich diese dagegen wendet, dass die Rechtspflegerin im Rahmen der Kostenfestsetzung Gerichtskosten in Höhe von 20.692,– Euro zugesetzt und Kosten des Patentanw…

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Der Hausanwalt des Insolvenzverwalters – und die Reisekostenerstattung

Rechtslupe | 27. März 2012 — Beauftragt ein Insolvenzverwalter einen Anwalt der eigenen Kanzlei mit der Führung eines Rechtsstreits vor einem auswärtigen Gericht, sind die Reisekosten des beauftragten Anwalts vom Prozessgegner nicht zu erstatten. Die geltend gemachten Reisekosten sowie das Abwesenheitsgeld sind, wie jetz…

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Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die zweitinstanzliche Verfahrensgebühr

Rechtslupe | 23. Januar 2012 — Zur Anrechnung einer außergerichtlich angefallenen Geschäftsgebühr gemäß Vorbemerkung 3 Abs. 4 VV RVG auf eine im Berufungsverfahren anfallende Verfahrensgebühr hat sich der Bundesgerichtshof geäußert: Die Geschäftsgebühr kann anteilig auch auf die in zweiter Instanz entstandene Verfahrensgeb…

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Aus zwei mach eins – Was Nr. 7000 VV RVG zur Einstellung von Druckern sagt
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Überhöhte Sachverständigenentschädigung in der Kostenfestsetzung

Rechtslupe | 16. November 2011 — Mit dem der Sache nach gegen den Gerichtskostenansatz nach § 4 KostVfg gerichteten Einwand, dem gerichtlich bestellten Sachverständigen stehe wegen eines Verstoßes seiner Pflicht zur rechtzeitigen Mitteilung einer Kostenerhöhung gemäß § 407a Abs. 3 Satz 2 ZPO lediglich eine geringere als die …

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Reisekostenerstattung eines vom Versicherer beauftragten Rechtsanwalts

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Kostenfestsetzung in WEG-Sachen

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Bella & Ratzka Rechtsanwälte | 20. Juni 2011 — Dass in einem Strafverfahren der Verteidiger mehr als gut daran tut, keine Verteidigungsvollmacht an Behörden oder Gerichte zu übersenden, war bereits mehrfach und hinlänglich erörtert worden. Ein nicht weit entferntes Amtsgericht hatte in einem Strafverfahren mehrfach nach der Vollmacht gefr…

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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin Blog | 21. Mai 2011 — Dass die Kostenfestsetzung im Verfahren vor dem Arbeitsgericht der ersten Instanz von der Festsetzung in ... hat jeder schon einmal gehört. Pauschal glaubt man, dass eine Kostenfestsetzung im Arbeitsgerichtsverfahren der 1. Instanz gar nicht möglich ist, ... keine Kostenerstattung statt…

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beck-blog | 2. Mai 2011 — Die Rechtsprechung gewinnt einen zunehmend sicheren Umgang mit der außergerichtlich entstandenen Terminsgebühr. Das OLG Saarbrücken hat im Beschluss vom 23.12.2010 - 9 W 243/10- betont, dass eine außergerichtlich entstandene Terminsgebühr im Kostenfestsetzungsverfahren nach §§ 103 ff. ZPO se…

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Nachliquidation von Umsatzsteuer im Kostenfestsetzungsverfahren

Rechtslupe | 2. Mai 2011 — Der Nachliquidation der Mehrwertsteuer steht die Rechtskraft eines früheren Kostenfestsetzungsbeschlusses nicht entgegen. Hat der Erstattungsberechtigte zunächst die Mehrwertsteuer nicht geltend gemacht und erklärt, vorsteuerabzugsberechtigt zu sein, so entscheidet das Erstgericht nicht über …

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Festsetzung weiterer Kosten im Beschwerdeverfahren

Rechtslupe | 18. Januar 2011 — Nicht Gegenstand eines Kostenfestsetzungsantrags bildende Kosten können mit der sofortigen Beschwerde nur dann geltend gemacht werden, wenn das Rechtsmittel unabhängig von der Anspruchserweiterung zulässig ist. Andernfalls sind sie zur nachträglichen Festsetzung anzumelden. In dem jetzt vom…

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Rechtslupe | 15. September 2009 — Die Neu­re­ge­lung der An­rech­nung zur An­rech­nung der au­ßer­ge­richt­li­chen Ge­schäfts­ge­bühr auf die ge­richt­li­che Verfahrensge­bühr dur…

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