“Kann ich mich auf dich verlassen?” – Haftverschonung auch bei hoher Strafe…
Heymanns Strafrecht Online Blog | 16. Mai 2012 — © chris52 -
Fotolia.com Der KG, Beschl. v. 02.02.2012 – 4 Ws 10/12 – entscheidet noch einmal das, was in der Praxis häufig Schwierigkeiten
macht: Haftverschonung (§ 116 StPO) auch bei hoher Straferwartung – ohne allerdings expressis verbis zu sagen, was denn nun eine
hohe Strafe ist. “3…
1 Jahr und 2 Monate für Diebstahl von Katzenfutter (72,46 €) “nicht unvertretbar hoch”?
Heymanns Strafrecht Online Blog | 25. April 2012 — Heymanns
Strafrecht Online Blog © Stefan Rajewski - Fotolia.com Wann ist eigentlich eine Freiheitsstrafe unvertretbar hoch und löst sich –
so die Formulierung in der Rechtsprechung – nach oben von ihrer Bestimmung eines gerechten Schuldausgleichs? Das habe ich mich
beim Lesen des BGH, Bes…
OLG Stuttgart: Host-Provider haftet für Rechtsverstöße auf geparkter Domain ab Kenntnis / Rechteinhaber unterliegt keiner
Beweispflicht und muss nicht “Rights Protection Programm” nutzen
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 25. April 2012 — OLG
Stuttgart, Urteil vom 19.04.2012, Az. 2 U 91/11Art. 6 GMV, Art. 9 GMV; § 4 MarkenG, § 14 Abs. 1 MarkenG, § 14 Abs. 5 MarkenG, §
15 Abs. 1 MarkenG, § 15 Abs. 5 MarkenG Das OLG Stuttgart hat entschieden, dass ein Host-Provider, der eine Domain für einen
Kunden parkt, jedenfalls dann…
KG Berlin: Nur 500,00 EUR Vertragsstrafe bei “minimalem Verstoß” gegen Unterlassungserklärung mit Vertragsstrafeversprechen
nach Hamburger Brauch / Rechtsnachfolger eines Unternehmens rückt automatisch als Unterlassungsgläubiger in Unterlassungsvertrag
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Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 11. April 2012 — KG Berlin,
Urteil vom 27.09.2011, Az. 5 U 137/10§ 145 BGB, § 339 S. 2 BGB, § 315 Abs. 3 S. 2 Halbs. 1 BGB Das KG Berlin hat entschieden,
dass bei einem “minimalen Verstoß” gegen eine Unterlassungserklärung, die mit einem Vertragsstrafeversprechen nach neuem
Hamburger Brauch versehen ist, wo…
50.000 € Schmerzensgeld nach einem Mord nicht zu viel…
Heymanns Strafrecht Online Blog | 7. April 2012 — Das OLG Bremen
hat im OLG Bremen, Beschl. v. 16.03.2012 – 3 U 6/12 – PKH für eine Berufung verweigert, mit der der der Beklagte ein vom LG
Bremen festgesetztes Schmerzensgeld von 50.000 € auf 25.000 € reduzieren wollte. Ausgangspunkt war eine Verurteilung des
Beklagten wegen Mordes und gefähr…
Urlaub für Teilzeit- und Minijobber
Breuning & Winkler Rechtsanwälte | 5. April 2012 — Die
Teilzeitbeschäftigung boomt, vor allem bei den Frauen. In den westlichen Bundesländern stehen familiäre Belange wie etwa die
Kinderbetreung im Vordergrund. In den östlichen Bundesländern und bei den Männern geht es eher um die Schwierigkeit, eine
Vollzeitstelle zu finden. Überproportiona…
OLG Braunschweig: Streitwert von nur 300,00 EUR bei Fotoklau in privater eBay-Auktion
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 15. März 2012 — OLG
Braunschweig, Beschluss vom 14.10.2011, 2 W 92/11§ 3 ZPO, § 97 Abs. 1 UrhG Das OLG Braunschweig hat entschieden, dass der
Streitwert für urheberrechtliche Unterlassungsansprüche wegen der Verwendung eines Produktfotos in einer privaten eBay-Auktion
300,00 EUR beträgt. Den Lizenzsatz für d…
Mehrarbeit und Überstunden -was man wissen sollte!
Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin Blog | 17. Februar 2012 —
Arbeitnehmer verwechseln häufig die Begriffe Mehrarbeit und Überstunden und darüber hinaus gibt es hier viele Irrtümer, die hier
im Groben aufgezeigt werden sollen. Begriffe: Mehrarbeit / Überstunden Mehrarbeit ist die Arbeit, die über die allgemeine
vereinbarte – regelmäßige – Arbeitszeitg…
OLG Celle: Ob statt einer 1,3-fachen eine 1,5-fache Geschäftsgebühr verlangt werden kann, unterliegt der gerichtlichen
Überprüfung
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 24. Januar 2012 — OLG Celle,
Urteil vom 28.12.2011, Az. 14 U 107/11§ 2 Abs. 2 RVG, Nr. 2300 VV RVG Das OLG Celle hat entschieden, dass - entgegen BGH MDR
2011, 454 f. - ein Rechtsanwalt eine “erhöhte” 1,5fache Gebühr verlangen kann, wenn die Voraussetzungen von Nr. 2300 der Anlage 1
zu § 2 Abs. 2 RVG vorlieg…
OLG Thüringen: Gerichtliche Zuständigkeit bei Vertragsstrafe im Wettbewerbsrecht
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 30. November 2011 — OLG
Thüringen, Urteil vom 01.09.2010, Az. 2 U 330/10§ 13 Abs. 1 Satz 1 UWG Das OLG Thüringen hat entschieden, dass bei Ansprüchen aus
wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsverträgen auf Zahlung einer Vertragsstrafe das Landgericht zuständig ist, unabhängig von der
Höhe der geltend gemachten V…
BGH: Bei der Bemessung des Lizenzschadensersatzes müssen branchenübliche Umsatzerlöse berücksichtigt werden
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 29. November 2011 — BGH,
Urteil vom 29.07.2009, Az. I ZR 169/07 § 14 Abs. 3 Nr. 3 und 5 MarkenG Der BGH hat entschieden, dass zur Bemessung des
Lizenzschadensersatzes bei Verletzung von Kennzeichenrechten die übliche Umsatzrendite mit einzubeziehen ist. Zunächst sei zur
Beurteilung der Frage, welcher Lizen…
KG Berlin: Zu der Entstehung einer Verfahrensgebühr bei bloßem Antrag auf Zurückweisung der Berufung vor Zustellung der
Berufungsbegründung
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 28. November 2011 — KG
Berlin, Beschluss vom 10.07.2008, Az. 1 W 164/08 §§ Nr. 3201 Nr. 1 VV RVG Das KG Berlin hat entschieden, dass dann, wenn seitens
des Berufungsbeklagten ein Antrag auf Zurückweisung der Berufung vor Zustellung der Berufungsbegründung gestellt wird,
grundsätzlich nur eine 1,1-Verfahrensg…
OLG Düsseldorf: Eine negative Feststellungsklage gegen Schadensersatzhöhe bei Patentverletzung ist unbegründet, wenn
Gegenvorstellung nicht bestimmt wird
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 22. November 2011 — OLG
Düsseldorf, Urteil vom 28.04.2011, Az. I-2 U 12/10§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO Das OLG Düsseldorf hat entschieden, dass derjenige, der
eine Feststellungsklage mit dem Inhalt erhebt, dass die Höhe eines geltend gemachten Schadensersatzbetrages überzogen ist,
zugleich aber die Schadensersatzpflic…
AG Halle: Keine “mittlere” 1,5-fache Geschäftsgebühr bei durchschnittlichen schweren Fällen
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 21. November 2011 — AG Halle,
Urteil vom 20.07.2011, Az. 93 C 57/10 § 14 RVG, Nr. 2300 VV RVG Das AG Halle hat entschieden, dass die Festsetzung einer
1,5-fachen Geschäftsgebühr, welche durch die sog. Toleranz-Rechtsprechung eröffnet wurde (hier), keineswegs ein “Selbstgänger”
ist. Der in diesem Fall zu entsch…
LG Köln: Bei Verwendung eines Pippi Langstrumpf-ähnlichen Bildes für die Bewerbung eines entsprechenden Karnevalskostüms
kann Schadensersatz in Form einer fiktiven Lizenzgebühr in Höhe von 50.000 EUR anfallen
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 3. November 2011 — LG Köln,
Urteil vom 10.08.2011, Az. 28 O 117/11 § 23 UrhG, § 24 UrhG, § 97 Abs. 2 UrhG Das LG Köln hat entschieden, dass die eigenmächtige
Verwendung eines Bildnisses der Figur “Pippi Langstrumpf” zur Bewerbung eines Karnevalskostüms einen Schadensersatz von 50.000
EUR auslösen kann. …