Arbeitsrecht Chemnitz | 30. März 2012 —Der Fall Eine Reinigungskraft aus Berlin gab im fünften Schwangerschaftsmonat ihre Beschäftigung auf, um zu dem in Bochum lebenden Partner und werdenden Vater zu ziehen. Dazu schloß sie mit ihrem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag. Die Agentur für Arbeit Bochum ordnete ein zwölfwöchiges Ruhen des A…
Eigenkündigung: Kurz erklärt.
Kündigt der Arbeitnehmer ein bestehendes Arbeitsverhältnis von sich aus, so spricht man von einer Eigenkündigung (oder
Arbeitnehmerkündigung). Als Vertragspartei in dem durch den Arbeitsvertrag begründeten Rechtsverhältnis, steht ihm dieses Recht
natürlich zu. Durch die Eigenkündigung verliert der Arbeitnehmer in jedem Fall den Anspruch auf eine evtl. Abfindung.
Will der Arbeitnehmer sicher gehen, dass seine Kündigung rechtssicher wirksam wird, muss er ein paar wichtige Kriterien beachten.
Wie für die arbeitgeberseitige Kündigung gilt auch bei der Eigenkündigung das Erfordernis der Schriftform nach § 623 BGB. Eine
e-mail genügt diesem Erfordernis natürlich ebenso wenig, wie eine mündlich ausgesprochene Kündigung. Da das zu verfassende
Kündigungsschreiben eigenhändig vom Arbeitnehmer unterzeichnet worden sein muss, führen auch eine Kopie oder ein Telefax keine
Rechtswirksamkeit herbei.
Die regelmäßige Kündigungsfrist bei Arbeitsverträgen beträgt vier Wochen. Der Arbeitnehmer tut gut daran, alles ihm Zumutbare zu
unternehmen, damit er den Zugang der Kündigung später beweisen kann. So könnte er sich den Empfang vom Vorgesetzten quittieren
lassen oder einen Zeugen zur Übergabe mitbringen. Die Versendung des Kündigungsschreibens per Post ist auch bei einem
Übergabeeinschreiben mit einem Risiko behaftet. Auf Nummer Sicher geht man lediglich bei der Zustellung durch einen Boten oder per
Postzustellungsurkunde.
Ist die Kündigung nicht aus wichtigem Grund erfolgt, dann zieht die Eigenkündigung in aller Regel eine Sperrzeit im Hinblick auf
die Zahlung von Arbeitslosengeld nach sich.
- Eigenkündigung: Auswahl an Top-Meldungen
Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin Blog | 12. Dezember 2011 — Häufig vereinbart der Arbeitgeber mit dem Arbeitnehmer, dass dieser – meist unter Fortzahlung der Vergütung – eine Ausbildung oder Weiterbildung durchführt, die dann auch noch meist vom Arbeitgeber finanziert wird. Der Arbeitgeber hat den Vorteil dadurch, dass er dann einen Arbeitnehmer beschäftigt, der besser qualifiziert ist als vorher und…
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Arbeitsrecht Chemnitz | 19. August 2011 — Arbeitnehmer stehen oft vor der Frage, ob ihre Kündigung des Arbeitsverhältnisses bzw. die Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages zu einer Sperrzeit im Bezug von Arbeitslosengeld…
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Andere Ansicht | 2. Januar 2012 — Die Parteien streiten über die Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses und in diesem Zusammenhang über die vom Kläger erklärte Anfechtung seiner außerordentlichen Eigenkündigung…
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Andere Ansicht | 2. Januar 2012 — Die Parteien streiten über die Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses und in diesem Zusammenhang über die vom Kläger erklärte Anfechtung seiner außerordentlichen Eigenkündigung. Der Kläger trat 1991 in die Dienste der Beklagten und erzielte zuletzt ein Monatseinkommen von 2.215,65 Euro brutto …
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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin Blog | 12. Dezember 2011 — Häufig vereinbart der Arbeitgeber mit dem Arbeitnehmer, dass dieser – meist unter Fortzahlung der Vergütung – eine Ausbildung oder Weiterbildung durchführt, die dann auch noch meist vom Arbeitgeber finanziert wird. Der Arbeitgeber hat den Vorteil dadurch, dass er dann einen Arbeitnehmer besch…
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beck-blog | 26. Oktober 2011 — Mit Schreiben vom 11.12.2009 kündigt die Arbeitnehmerin ihr Arbeitsverhältnis selbst zum 31.01.2010. Die Arbeitgeberin bestätigt den Erhalt des Kündigungsschreibens und akzeptiert die Beendigung zu dem angegebenen Termin. Daraufhin klagt die Arbeitnehmerin auf Feststellung, dass das Arbeitsve…
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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin Blog | 3. September 2011 — Das Sozialgesetzbuch III sieht in mehreren Fällen das Ruhen des Anspruches auf Arbeitslosengeld vor. Der wichtigste Fall ist in der Praxis die Verhängung einer Sperrzeit nach § 144 SGB III. Danach wird eine Sperrzeit verhängt, wenn sich der Arbeitnehmer versicherungswidrig verhält, ohne einen…
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Arbeitsrecht Chemnitz | 19. August 2011 —Arbeitnehmer stehen oft vor der Frage, ob ihre Kündigung des Arbeitsverhältnisses bzw. die Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages zu einer Sperrzeit im Bezug von Arbeitslosengeld führt. Grundlage einer Sperrzeit ist § 144 SGB III, wonach bei einem versicherungswidrigen Verhalten, ohne dafür einen …
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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin Blog | 22. Juni 2011 — Viele Arbeitnehmer wissen nicht, dass bei einer vom Arbeitgeber verschuldeten Kündigung (Eigenkündigung) des Arbeitnehmers, der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Schadenersatz nach § 628 Abs. 2 BGB haben kann. Hier kommen vor allem Fällen in Betracht, bei denen der Arbeitgeber über einen länger…
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Arbeitsrecht | 22. Mai 2011 — Kündigt der Arbeitnehmer wegen Beleidigungen oder Nötigungen durch einen Kollegen das Arbeitsverhältnis selbst, so wird von diesem Kollegen dem Arbeitnehmer gegenüber weder ein Recht an seinem Arbeitsplatz im Sinne des § 823 Abs. 1 BGB verletzt noch hat er gegenüber dem Kollegen gemäß § 823 A…
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Arbeitsrecht Chemnitz | 1. März 2011 —Eine leidvolle Erfahrung musste ein Investmentbanker einer Privatbank machen. Nachdem er erfahren hat, dass sein Arbeitgeber - eine Privatbank - von einem anderen Bankinstitut "geschluckt" und die Abteilung der Investmentbanker aufgelöst werden sollte, orientierte er sich neu. Er kündigte das Arbeit…
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Arbeitsrecht Chemnitz | 7. Januar 2011 —Aus einem Betrieb sind in letzter Zeit viele Arbeitnehmer ausgeschieden. Nun begehrte dies auch meine Mandantin, welche seit über 15 Jahren im Betrieb beschäftigt war und kündigte das Arbeitsverhältnis mit Monatsfrist. Der Arbeitgeber bestellte Sie zum Personalgespräch vor und bedrang sie, das die K…
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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin Blog | 14. Oktober 2009 — Muster: Arbeitnehmerkündigung Wenn der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis selbst kündigen möchte, dann stellt sich häufig die Frage, wie dies gehen soll. Es besteht vor allem Unsicherheit in Bezug auf die Kündigungsfristen, die Formulierung der Kündigungserklärung und den Rechtsfolgen (…
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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin Blog | 24. September 2009 — Eigenkündigung + Abfindung + Schadenersatz + Lohn = Rundumschlag gegen den Arbeitgeber! Arbeitsrechtsbeitrag: Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin Was machen? Der Arbeitgeber zahlt den Lohn nicht und man ist schon über lange Zeit im Betrieb beschäftigt. Die Arbeitsstelle wechseln? K…
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Rechtsanwälte in Würzburg - Aktuelles | 22. September 2009 — Das Verlangen nach einer Abfindungszahlung durch den Arbeitgeber kann im Einzelfall auch ein Arbeitnehmer gerichtlich durchsetzen, der durch eine Eigenkündigung das Arbeitsverhältnis beendet hat. Dies hat das Landesarbeitsgericht Mainz mit Urteil vom 21.April 2009 entschieden (Az.: 3 Sa 701…
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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin Blog | 27. Juli 2009 — Der Arbeitgeber zahlt nicht, wann kann man selbst kündigen? Die Zahlung des Arbeitslohnes ist die Hauptleistungspflicht des Arbeitgebers. Der Arbeitnehmer ist in einer schwierigen Situation, wenn der Arbeitgeber nicht zahlt. Einerseits ist er auf eine pünktliche Lohnzahlung angewiesen, …
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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin Blog | 24. Juli 2009 — Abfindung bei Eigenkündigung? Wenn man von der Zahlung einer Abfindung durch den Arbeitgeber hört, dann denkt man an Fälle, bei denen der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber gekündigt wurde und für den Verlust des Arbeitsplatzes eine Abfindung erhält. Wie ist aber die Rechtslage, wenn der …
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Rechtsanwalt Arbeitsrecht Berlin Blog | 4. Juni 2009 — Selbst als Arbeitnehmer kündigen – aber wie? Wer selbst sein Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber beenden will, hat hierfür meistens gute …
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