Wettbewerbsrecht: Kurz erklärt.
Das innerhalb des Rechtsstaates Bundesrepublik Deutschland geltende Wettbewerbsrecht sagt aus, dass der komplette Markt der
Bundesrepublik Deutschland wettbewerbsfähig gehalten werden muss, sodass lediglich die bekannten Wirtschaftskomponenten Angebot und
Nachfrage den Preis bestimmen und hierbei nicht durch weitere Faktoren beeinflusst werden. Das Wettbewerbsrecht wird durch das
Deutsche Bundeskartellamt vertreten, welches dafür sorgt, dass keine Kartelle, Monopole oder sonstige Konstruktionen entstehen
können, welche Ziele der Wettbewerbsbeeinflussung wie z.B. Preisabsprachen verfolgen. Das Bundeskartellamt, welches seinen Sitz in
Bonn hat, prüft in diesem Zusammenhang sämtliche Fusionen und Zusammenschlüsse der deutschen Wirtschaft, wobei stets die
Marktanteile der jeweils miteinander fusionierenden Unternehmen betrachtet werden. Die grobe Faustregel zur Vermeidung von
Kartellen und Monopolen besagt, dass sobald eines der beiden Unternehmen über 50 Prozent der Marktanteile in seinem Besitz hat oder
beide Unternehmen mindestens über 25 Prozent der Marktanteile verfügen, ein zu großes Risiko auf Preiskartelle besteht. Das
Wettbewerbsrecht kann von jedem Unternehmen, welches das Gefühl hat, eine Kartellbildung am Markt beobachtet zu haben, in Anspruch
genommen werden, sodass jede Fusion einer jeden Branche im Nachhinein rechtlich anfechtbar ist. Das Bundeskartellamt entscheidet
bei der Urteilsfindung, ob es sich bei dem Zusammenschluss um ein "gutes" oder um ein "böses" Kartell handelt, wobei in diesem
Zusammenhang der Mehrwert für den Verbraucher ermittelt und bewertet wird. Sollte es in diesem Zusammenhang zum Tragen kommen, dass
sich zwei Unternehmen zusammenschließen, um anschließend lediglich die Preise zu erhöhen, so handelt es sich eindeutig um ein böses
Kartell. Wenn sich jedoch beispielsweise zwei pharmazeutische Unternehmen zusammenschließen, um anschließend mit vereinten Kräften
an der Entwicklung eines neuen und gesundheitsfördernden Medikamentes zu arbeiten, dann hat dieses Unterfangen einen großen
Mehrwert für den Verbraucher und ist daher moralisch vertretbar.
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KG Berlin: Der beste Powerkurs aller Zeiten - reklamehafte Übertreibung und keine wettbewerbswidrige
Alleinstellungsbehauptung
Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 13. August 2011
— KG Berlin 5 W 175/10 Beschluss vom 03.08.2010 Der beste Powerkurs aller Zeiten Das KG Berlin hat entschieden, dass die
Werbeaussage "Der beste Powerkurs aller Zeiten" für Fremdsprachenkurse keine wettbewerbswidrige sondern
lediglich eine reklamehafte Übertreibung sein soll. Dennoch ist bei derartigen Werbeslogans große Vor…
Design des Tages: Schaukelstühle aus Bad Segeberg
DESIGNSCHUTZ news.de | vor 40 Minuten — Design: Klaus-Peter Adam,
Bad Segeberg; Quelle: DPMA GM 402011003374-0002 Am 9. Februar 2012 wurden in das deutsche Geschmacksmusterregister die Designs
von zwei Schaukelstühlen eingetragen. Inhaber ist der Bad Segeberger Tischlermeister und Designer Klaus-Peter Adam. Das
Auffällige am an d…
Die Botschaft hör ich wohl, …………….allein mir fehlt der Glaube.
Jus@Publicum | vor 51 Minuten — Die Botschaft hör ich wohl, allein mir
fehlt der Glaube. Faust, J.W.v.Goethe Seit Jahren klappt es nicht. Ok. Nicht während laufenden Produktionsbetriebs. Muss es aber.
Ob gesundheitsschädlich oder nicht. Den Verbraucher graust’s. Allein das sollte genug sein als Grund. Nun soll’s innerha…
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Streitwert für einen Freistellungsbescheid
Rechtslupe | vor 1 Stunde — Für Klagen auf Erteilung eines Spendenbescheides ist der
Streitwert mit dem zu erwartenden durchschnittlichen Spendenaufkommen des Klägers anzusetzen. In Verfahren vor den Gerichten der
Finanzgerichtsbarkeit ist, soweit nichts anderes bestimmt ist, der Streitwert nach der sich aus dem Antra…
LG Düsseldorf: Kein vorläufiges Verkaufsverbot für optisch verändertes Samsung "Galaxy Tab 10.1 N"
Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien | vor 7 Stunden
—Die 14c. Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf hat heute den Eilantrag der AppleInc. zurückgewiesen, auch für das im
Design gegenüber seinem Vorgängermodellveränderte "Galaxy Tab 10.1 N“ der Samsung Electronics GmbH ein europaweitesVerkaufsverbot
auszusprechen. Die...… (+1)
OLG Köln: Eilverfahren muss mit allem Nachdruck betrieben werden
Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien | vor 7 Stunden
—Wird im Eilverfahren eine Fristverlängerung für eine Berufungsbegründung gewährt, so widerlegt die volle Ausnutzung dieser
Frist die Dringlichkeit der Sache (OLG Köln, Beschl. v. 19.01.2012 - Az..: 15 U 195/11). Im Wege der Berufung begehrte der Kläger
den Erlass...…
Sachverständigenkosten sind nur in Höhe der Haftungsquote zu ersetzen
Verkehrsrecht Blog | vor 8 Stunden —Die Frage, ob auch die
Sachverständigenkosten wie die übrigen Schadenspositionen des Geschädigten zu quoteln sind oder ob der Geschädigte sie trotz
seines Mitverschuldens in voller Höhe beanspruchen kann, war laut BGH in der jüngsten Zeit in der Rechtsprechung unterschiedlich
beantwortet worden. So …
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OVG NRW: Auskunftspflicht des WDR gegenüber Pressejournalisten
Jus@Publicum | vor 15 Stunden — Der 5. Senat des Oberverwaltungsgerichts NRW hat in
einem heute verkündeten Grundsatzurteil über Auskunftspflichten des WDR entschieden. Anlass hierzu bot das an den WDR gerichtete
Auskunftsersuchen eines Pressejournalisten über Aufträge, die der WDR vergeben hatte. Der WDR lehnte eine Ausku…
LG Düsseldorf: Kein vorläufiges Verkaufsverbot für optisch verändertes Samsung „Galaxy Tab 10.1 N“
Jus@Publicum | vor 15 Stunden — ... „Galaxy Tab 10.1 N“ auch nicht gegen das
Wettbewerbsrecht. Bei Apples iPad-Geräten und Samsungs „Galaxy Tab ... Hilfsweise hat Apple auch einen Verstoß Samsungs gegen das
Wettbewerbsrecht geltend gemacht. Der Vertrieb eines Produkts kann u. ... Benutzung fünf verschiedener Galaxy Tab…
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DigiRights Administration GmbH lässt über Rechtsanwalt Daniel Sebastian Urheberrechtsverletzungen an dem Titel One Night In
Ibiza von Mike Candys & Evelyn feat. Patrick Miller abmahnen
it-recht-deutschland | vor 15 Stunden — Rechtsanwalt Daniel Sebastian mahnt im
Auftrag der DigiRights Administration GmbH Urheberrechtsverletzungen infolge der unerlaubten Verbreitung geschützter Werke in
sogenannten “Online-Tauschbörsen” im Internet ab. Derzeit geht es hierbei u. a. um den Musiktitel One Night In Ibiza von Mike Ca…
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OLG Hamm zur Widerrufsbelehrung bei eBay
Dr. Schnitzer Rechtsanwalts GmbH | vor 15 Stunden — Mit Beschluss
vom 10.01.2012 (Az. I-4 U 145/11) hat das OLG Hamm sich zum Thema Widerrufsbelehrung bei Kauf gegen Höchstgebot geäußert. Auf
Grund eines Urteils des LG Dortmund war es fraglich, ob ein Verkäufer auf eBay den Höchstbietenden noch wirksam über sein kurzes
Widerrufsrecht belehren …
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LG Düsseldorf: Samsung darf weiterhin Galaxy Tab 10.1N in Deutschland verkaufen / Keine Verwechselungsgefahr mit
iPad
Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | vor 16 Stunden — ... „Galaxy
Tab 10.1 N” auch nicht gegen das Wettbewerbsrecht. Bei Apples iPad-Geräten und Samsungs „Galaxy Tab ... Hilfsweise hat Apple auch
einen Verstoß Samsungs gegen das Wettbewerbsrecht geltend gemacht. Der Vertrieb eines Produkts kann u. ... die Benutzung fünf
verschiedener GalaxyTab…
OVG NRW: Glasverbot im Kölner Straßenkarneval rechtmäßig
Kanzlei Potthast Rechtsanwälte | vor 16 Stunden — Durch Urteil vom
09.02.2012 hat der 5. Senat des Oberverwaltungsgerichts NRW entschieden, dass das Glasverbot im Kölner Straßenkarneval 2010
rechtmäßig war. Vergleichbare Glasverbote soll es auch künftig, also auch beim diesjährigen Straßenkarneval geben. Seinerzeit
hatte die Stadt Köln erst…
Kritische Online-Berichterstattung und Meta-Tags
Internet-Law | vor 16 Stunden — Immer wieder wird versucht, das Marken- und
Wettbewerbsrecht als Vehikel zur Untersagung unliebsamer Meinungsäußerungen zu benutzen. Über derartige Fälle, in denen eine
kritische Meinungsäußerung vor allen Dingen deshalb beanstandet worden ist, weil flankierend das Unternehmenskennzeichen und…
iPad vs. Galaxy – die unendliche Geschichte
Rechtslupe | vor 18 Stunden — ... „Galaxy Tab 10.1 N“ auch nicht gegen das
Wettbewerbsrecht. Bei Apples iPad-Geräten und Samsungs „Galaxy Tab 10 ... . Hilfsweise hat Apple auch einen Verstoß Samsungs
gegen das Wettbewerbsrecht geltend gemacht. Der Vertrieb eines Produkts kann u. a ... Benutzung fünf verschiedener Galaxy…
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Arbeitnehmer dürfen im Bewerbungsverfahren nicht über ihre gesundheitliche Eignung für die Stelle täuschen
Breuning & Winkler Rechtsanwälte | vor 18 Stunden — Wenn ein
Arbeitnehmer den Arbeitgeber bei Abschluss des Arbeitsvertrags bewusst über persönliche Eigenschaften täuscht, die für das
Arbeitsverhältnis von Bedeutung sind, rechtfertigt das die Anfechtung des Arbeitsvertrags und damit die sofortige Beendigung des
Arbeitsverhältnisses durch den A…
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