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Zugriff auf Einzelverbindungsnachweise keine Verletzung des Fernmeldegeheimnisses

am 05.03.2006 von http://www.kielanwalt.de

Die Verfassungsbeschwerde einer Richterin, die sich gegen die Anordnung der Durchsuchung ihrer Wohnung wegen des Verdachts der Verletzung von Dienstgeheimnissen gewandt hatte, hatte jetzt vor dem 2. Senat des BVerfG Erfolg.
Allerdings nur, weil die Verfassungsrichter im konkreten Fall den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz als verletzt ansahen, und nicht, weil die mit der Verfassungsbeschwerde angegriffene Maßnahme grundsätzlich als unzulässig angesehen wurde:
“Im Rahmen der Durchsuchung war unter anderem auf die im Computer der Beschwerdeführerin gespeicherten Daten sowie auf die Einzelverbindungsnachweise ihres Mobilfunktelefons Zugriff genommen worden.
Der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hob mit Urteil vom 2. März 2006 einstimmig die angegriffenen Beschlüsse des Landgerichts auf. Zwar sei nicht das Fernmeldegeheimnis verletzt, da nach Abschluss des Übertragungsvorgangs im Herrschaftsbereich des Kommunikationsteilnehmers gespeicherte Verbindungsdaten nicht vom Schutzbereich des Art. 10 Abs. 1 GG umfasst würden. Die Daten seien jedoch durch das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und gegebenenfalls durch das Recht auf Unverletzlichkeit der Wohnung geschützt. Danach darf auf …

Recht auf informationelle Selbstbestimmung

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Recht auf informationelle Selbstbestimmung schützt gespeicherte Telekommunikationsverbindungsdaten

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Hausdurchsuchung bei einer Richterin

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Schutz der Verbindungsdaten auf dem eigenen Rechner

auchRecht.de / Das Bundesverfassungsgericht hat mit Urteil v. 2.3.2006 - 2 BvR 2099/04 - entschieden, daß die nach Abschluss des Übertragungsvorgangs im Herrschaftsbereich des Kommunikationsteilnehmers gespeicherten Verbindungsdaten nicht durch Art. 10 Abs. 1 GG,…

Vage Anhaltspunkte und bloße Vermutungen

LawBlog / In Deutschland wird munter durchsucht - auch aus dem nichtigsten Anlass. Das Bundesverfassungsgericht hat in einem aktuellen Beschluss erneut klargestellt, dass vage Anhaltspunkte oder bloße Vermutungen nicht reichen, um in Wohn- und Geschäftsräum…

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