Zippelius: Rechtsphilosophie
am 14.03.2008 von http://www.jurakopf.de
Ich habe bereits ein Buch zum Thema Rechtsphilosophie vorgestellt (hier zu finden), heute stelle ich kurz das Werk von Zippelius vor. Eine Wertung beider Werke verbietet sich dabei für mich, zu unterschiedlich sind die Inhalte ausgewählt. Die Kritik ist hier aber am Ende die Gleiche wie bei Seelmann.
Das Buch von Zippelius wird wohl jedem Studenten im Bereich Rechtsphilosophie begegnen, ohne geht einfach nicht. Es ist flüssig geschrieben, gut zu lesen. Die Inhalte sind sorgsam ausgewählt - und dennoch, wer vorher (oder nachher) den Seelmann liest, der merkt: Irgendwie geht es da um unterschiedliche Themenkreise.
Logisch ist dies schon, wer die gesamte Rechtsphilosophie auf etwa 200 Seiten besprechen will, der muss einfach abstriche machen. Ich für mich erkläre es damit so: Während Seelmann einen Scherpunkt bei den eher modernen Fragen legt, geht Zippelius auf die eher klassischen Fragen ein. Beide Themen sind wichtig, ich kann nicht sagen, dass hier einer den Schwerpunkt falsch gesetz that - Schnittmengen gibt es ohnehin in beiden Werken.
Ich habe, sonst könnte ich auch nichts dazu schreiben, beide Bücher gelesen und würde es auch nochmal tun, selbst wenn ich nichts dazu schreiben sondern nur damit lernen wöllte. Sie haben sich gut ergänzt und einen schnellen aber sauberen Überblick gegeben.
Beim Zippelius sehr schön ist auch das letzte Kapitel “Juristisches Denken”, das kurz Logik und Argumentation zusammenfasst und ein kleiner Vorgeschmack auf sein Werk “Juristische Methodenlehre” ist.
Die …
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