Zeitung: Keine Hermes-Bürgschaften mehr für Iran-Geschäfte

Berlin (Reuters) - Deutsche Firmen müssen einem Zeitungsbericht zufolge künftig bei Iran-Geschäften auf eine Risikoübernahme durch den Staat verzichten.

Das "Handelsblatt" berichtete am Montag, die Unternehmen erhielten künftig keine Hermes-Bürgschaften mehr für Iran-Projekte. Die Zeitung berief sich auf Informationen aus der Industrie und der Bundesregierung.

Kanzlerin Angela Merkel habe Wirtschaftsminister Michael Glos angewiesen, die Vergabe von Hermes-Exportbürgschaften für Iran-Geschäfte bis auf wenige Ausnahmefälle mit geringem Umfang zu stoppen. Die Regierung habe damit auf wachsende Kritik von Partnerländern, vor allem der USA und Israel, reagiert.

Die deutschen Exporte in den Iran waren nach dem Bericht trotz der UN-Sanktionen gegen Iran wegen dessen Atomprogramm in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres um 10,5 Prozent gestiegen. Eine Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums zu dem Bericht war zunächst nicht zu erhalten.



Quelle: Reuters (26. Januar 2009)

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Themen: Berlin , Germany , Western Europe , Europe , Diplomacy; International Relations , German General News , Domestic Politics , Central And Eastern Europe , German Money , Government Debt (national) , Financials , Banks (industry Group) , Iran , Israel , Hermes , Angela Merkel , International Trade , Middle East , Iran (islamic Republic Of) , Financial Service Providers

Erschienen 26. Januar 2009 bei http://www.reuters.com.

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