Zeitung: Bund will Commerzbank-Aufsichtsräte extern besetzen

Berlin (Reuters) - Nach der Teilverstaatlichung der Commerzbank will der Bund die ihm zustehenden zwei Mandate im Aufsichtsrat einem Zeitungsbericht zufolge nicht mit Staatssekretären besetzen.

Stattdessen wolle der Bund externe "Persönlichkeiten mit unternehmerischem Profil" in das Aufsichtsgremium entsenden, berichtete der "Tagesspiegel am Sonntag" vorab ohne Angabe von Quellen. Der direkte Durchgriff des Staates solle so bewusst vermieden werden. Der Bund wolle nicht Geschäftspolitik machen, sondern nur die staatlichen Einlagen schützen. Das Finanzministerium wollte den Zeitungsbericht am Samstag nicht kommentieren.

Das zweitgrößte deutsche Bankhaus hatte im November als erstes Institut aus dem Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) eine stille Einlage von 8,2 Milliarden Euro in Anspruch genommen. Hinzu kam im Januar eine Kapitalerhöhung um zehn Milliarden Euro. Im Gegenzug soll der Bund 25 Prozent plus eine Aktie an der Commerzbank übernehmen. Wann die Teilverstaatlichung vollzogen wird, ist nach Angaben des Geldhauses noch offen. "Wir prüfen Details der technischen Umsetzung", sagte eine Commerzbank-Sprecherin der Zeitung.



Quelle: Reuters (21. Februar 2009)

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Themen: Berlin , Germany , Aufsichtsrat , Western Europe , Europe , German General News , Domestic Politics , Central And Eastern Europe , German Money , German Equities , Financials , Banks , Banks (industry Group) , Extern , Commerzbank , Der Tagesspiegel , Finanzministerium , Financial Service Providers , Banking Services

Erschienen 21. Februar 2009 bei http://www.reuters.com.

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