Yahoo und Chinesische Dissidenten
am 21.04.2006 von http://oby.de
In einer Pressemitteilung der Reporter ohne Grenzen (ROG) vom 20. April 2006 heißt es u.a.:
“Nach und nach beweist sich, was wir schon länger vermuten”, erklärt Reporter ohne Grenzen. “Yahoo scheint in zahlreiche Fälle, für die wir uns in China engagieren, verwickelt zu sein.”
Vergangene Woche hat die Menschenrechtsorganisation den Hauptsitz von Yahoo in Kalifornien besucht. ROG hat die Firma aufgefordert, die Zusammenarbeit mit der chinesischen Polizei zu beenden und ihre E-Mail-Server aus China in die USA zu verlegen. Dies sei die einzige Möglichkeit, sich der Kollaboration und der Verfolgung von Journalisten und Demokraten zu entziehen.
Dem Urteil zu Folge bestätigte Yahoo Holdings mit Sitz in Hongkong, dass das E-Mail Konto ZYMZd2002 von Jiang Lijun und einem weiteren Pro-Demokratie-Aktivisten, Li Yibing, genutzt wurde. Auf dem Konto …
Yahoo erneut an Festnahme von Journalist beteiligt
Menschenrechte / Reporter ohne Grenzen (ROG) hat in einem dritten Fall die Zusammenarbeit von Yahoo mit der chinesischen Polizei nachgewiesen. Aus dem Urteil gegen Jiang Lijun, der im November 2003 wegen pro-demokratischer Artikel zu vier Jahren Gefängnis verurteil…
Weiterer Internet-Dissident mit Hilfe von Yahoo hinter Gittern
Menschenrechte / Das amerikanische Unternehmen Yahoo hat der chinesischen Polizei Daten zur Verfügung gestellt, auf deren Grundlage der Internet-Dissident Li Zhi im Dezember 2003 zu acht Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Das ist der zweite Fall dieser Art, der uns…
Weitergabe von Daten durch Yahoo bringt Journalisten ins Gefängnis
Menschenrechte / Yahoo hat offensichtlich durch die Herausgabe von E-Mail-Daten die chinesischen Behörden bei der Verhaftung des Intenet-Dissidenten Shi Tao unterstützt. Reporter ohne Grenzen ist entsetzt über das Verhalten des internationalen Konzerns. Shi Tao wu…
China: Yahoo verklagt
Handakte WebLAWg / Nach der Verurteilung eines Reporters in China ist gegen die Firma Yahoo Holdings in Hongkong eine Klage eingereicht worden. Sie soll demnach den chinesischen Behörden Informationen geliefert haben, die zur Verurteilung des Mannes zu zehn Jahren Haf…
17.000 Klicks gegen Internetzensur
Menschenrechte / Während der Reporter ohne Grenzen-Aktion 24 Stunden gegen Internetzensur haben weltweit 17.000 Internetnutzer gegen die Zensur des WorldWideWeb protestiert. Über 100.000 haben die Kampagnen-Seite besucht. 340 kritische Nachrichten wurden für…
Reporter ohne grenzen kritisiert Googles Selbstzensur in China
Menschenrechte / Reporter ohne Grenzen hat die jüngsten Pläne von Google, eine zensierte Version der Suchmaschine in China einzuführen, scharf verurteilt. Nutzer der neuen Seite google.cn werden nur auf Material zugreifen können, das von der chinesischen Regi…
Yahoo liefert chinesischen Journalisten ans Messer
Obiter Dictum / Andreas Kunze verweist auf einen Bericht der FAZ, der die Zusammenarbeit der Firma Yahoo mit der chinesischen Staatsmacht dokumentiert. Das Unternehmen hatte private Mails eines Journalisten zu den Hintergründen des Massakers auf dem Platz des Himml…
