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WVV gegen Deutsche Bank: Vorerst kein Vergleich

am 04.07.2007 von http://www.woetzel-online.info/

Rund 2,6 Millionen Euro Rückzahlung und Schadensersatz fordern die Würzburger Verkehrs- und Versorgungsbetriebe (WVV) nach riskanten Zins-Spekulationsgeschäften von der Deutschen Bank (wir berichteten). Nach dem ersten Verhandlungstag im Zivilprozess vor dem Landgericht Würzburg sieht es allerdings so aus, als hätte das Kommunalunternehmen nicht einmal die Chance, die Hälfte des geforderten Betrages zugesprochen zu bekommen. Eine gütliche Einigung zum jetzigen Zeitpunkt haben die Vertreter der Deutschen Bank abgelehnt. Insgesamt 4,1 Millionen Euro Verluste hatte das Kommunalunternehmen und damit indirekt auch der ohnehin klamme Haushalt der Stadt Würzburg durch so genannte „Zins-Swap-Geschäfte“ mit der Deutschen Bank zu beklagen. Bei den mit einem hohen Risiko behafteten Verträgen spekuliert man auf die künftige Zinsentwicklung, um auf diese Weise die Zinslast von Krediten zu senken. 2,6 Millionen Euro Verlust aus zwei Swap-Verträgen will die WVV jetzt vor dem Würzburger Landgericht einklagen, steht aber auch einer gütlichen Einigung offen gegenüber. Das liegt wohl vor allem daran, dass das Gericht den Vertretern des städtischen Unternehmens am ersten Verhandlungstag, dem so genannten „Gütetermin“ am Dienstag, kaum Hoffnungen darauf machte, dass die Deutsche Bank zur Zahlung der geforderten Summe verurteilt werden wird. Bei einer vorläufigen Bewertung der Rechtslage sind die drei Richter zu dem Ergebnis gekommen, dass die für den Abschluss der Verträge Verantwortlichen bei der WVV ein nicht unerhebliches Mitverschulden an den Verlusten trifft. Konkrete Zahlen nannte das Gericht zwar nicht, aber aus dem Vergleichsvorschlag ging eindeutig hervor, dass sich die Waage der Justizia zum jetzigen Zeitpunkt wohl eher zu Gunsten der Deutschen Bank …

WVV kannte das theoretisch unbegrenzte Risiko

schreibmaschine / Im Schadensersatzprozess der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) gegen die Deutsche Bank hat ein maßgeblicher WVV-Mitarbeiter am Dienstag eingeräumt, das „theoretische Risiko eines Totalverlustes“ bei „Zi…

WVV gegen Deutsche Bank: Verkündungstermin am 31. März

schreibmaschine / Ohne entscheidend neue Erkenntnisse blieb der zweite Tag der Beweisaufnahme im Schadensersatz-Prozess der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) gegen die Deutsche Bank. Nach Verlusten durch riskante Zinsgeschäfte fordert das Kommu…

WVV fordert 2,6 Millionen Euro von der Deutschen Bank

schreibmaschine / Der Schadensersatzprozess der Würzburger Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (WVV) gegen die Deutsche Bank geht am heutigen Dienstag vor dem Landgericht Würzburg in die zweite Runde. Das städtische Unternehmen fordert von der Deutschen Bank…

Swap-Geschäfte: WVV zu zwei Drittel selbst für Schaden verantwortlich

schreibmaschine / Zwei Drittel Mitverschulden trägt die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) an ihren Millionenverlusten aus riskanten Zinsgeschäften. Das hat das Landgericht Würzburg im Schadensersatzprozess des Kommunalversorgers gegen…

Deutsche Bank erringt Sieg im Streit mit Stadt Hagen

Reuters | Inlandsnachrichten / Wuppertal (Reuters) - Die Deutsche Bank hat im Streit mit Kommunen und lokalen Unternehmen um riskante Zinsgeschäfte einen weiteren Teilerfolg erzielt. Das Landgericht Wuppertal wies am Mittwoch eine Schadenersatzklage der Stadt Hagen in H&oum…

Ist Strafverteidigung noch Kampf?

Mord ist mein Beruf /   „Verteidigung ist Kampf“ durfte niemals als billige Rechtfertigung für eine schlechte und ungeschickte, aber stark und mächtig daherkommende Verteidigungsstrategie sein. „Dumm und stark“ kam früher in Pe…

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Patrick Wötzel

Gerichtsberichterstatter, Lokaljournalist, Sportreporter - Revier: Würzburg

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