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WVV gegen Deutsche Bank: Verkündungstermin am 31. März

am 28.02.2008 von schreibmaschine

Ohne entscheidend neue Erkenntnisse blieb der zweite Tag der Beweisaufnahme im Schadensersatz-Prozess der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) gegen die Deutsche Bank. Nach Verlusten durch riskante Zinsgeschäfte fordert das Kommunal-Unternehmen 2,6 Millionen Euro von seinem ehemaligen „strategischen Partner“. Eigentlich wollte die WVV durch die von der Deutschen Bank empfohlenen „CMS Spread Ladder Swaps“ die Zinsbelastung ihrer Darlehen optimieren, also möglichst weit herunterdrücken. Dabei wird auf die künftige Zinsentwicklung spekuliert. Am Ende zog die Geschäftsführung bei einem Verlust von 4,1 Millionen Euro die Notbremse, nachdem sich die Zinsen aus Sicht des Unternehmens in falsche Richtung entwickelt hatten. Die Berater der Deutschen Bank haben dem Unternehmen nach Ansicht von WVV-Anwalt Jochen Weck das falsche Produkt zur Zinsoptimierung angeboten: Spread Ladder Swaps seien dafür „ungeeeignet, weil das Risiko nicht beherrschbar ist.“ Aufgrund der mangelhaften Beratung habe die WVV-Geschäftsführung nicht erkennen können, dass es sich um extrem riskante Spekulationen handelte, so Weck. Er legte am Dienstag ein anonymes Schreiben vor, das von einem angeblichen „Mitarbeiter der Deutschen Bank mit Gewissen“ unterzeichnet ist. Mit dem Brief will Weck dokumentieren, dass die Bank nicht ausreichend über die Risiken der Swap-Geschäfte informiert hat. Rechtsanwalt Christian Duve, der die Deutsche Bank vertritt, hat dagegen aus der zweitägigen Beweisaufnahme „den Eindruck gewonnen, dass die handelnden Personen bei der WVV sehr genau wussten, was sie taten.“ Nach …

WVV kannte das theoretisch unbegrenzte Risiko

schreibmaschine / Im Schadensersatzprozess der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) gegen die Deutsche Bank hat ein maßgeblicher WVV-Mitarbeiter am Dienstag eingeräumt, das „theoretische Risiko eines Totalverlustes“ bei „Zi…

Swap-Geschäfte: WVV zu zwei Drittel selbst für Schaden verantwortlich

schreibmaschine / Zwei Drittel Mitverschulden trägt die Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) an ihren Millionenverlusten aus riskanten Zinsgeschäften. Das hat das Landgericht Würzburg im Schadensersatzprozess des Kommunalversorgers gegen…

WVV fordert 2,6 Millionen Euro von der Deutschen Bank

schreibmaschine / Der Schadensersatzprozess der Würzburger Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (WVV) gegen die Deutsche Bank geht am heutigen Dienstag vor dem Landgericht Würzburg in die zweite Runde. Das städtische Unternehmen fordert von der Deutschen Bank…

WVV gegen Deutsche Bank: Vorerst kein Vergleich

schreibmaschine / Rund 2,6 Millionen Euro Rückzahlung und Schadensersatz fordern die Würzburger Verkehrs- und Versorgungsbetriebe (WVV) nach riskanten Zins-Spekulationsgeschäften von der Deutschen Bank (wir berichteten). Nach dem ersten Verhandlungstag…

Ist Strafverteidigung noch Kampf?

Mord ist mein Beruf /   „Verteidigung ist Kampf“ durfte niemals als billige Rechtfertigung für eine schlechte und ungeschickte, aber stark und mächtig daherkommende Verteidigungsstrategie sein. „Dumm und stark“ kam früher in Pe…

Unbefriedigender Freispruch nach Busunglück

Blog der Verkehrsunfallabwicklung / Es ist ein ungewöhnliches Bild zum Ende des Prozesses um das Busunglück bei Lyon mit 28 Todesopfern: Als das Landgericht Hannover den Angeklagten am Montag vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freispricht, bleibt die Miene des 43-J…

Post von Jauchs Anwälten

Law, my Life and more / Focus Chefredakteur Helmut Markwort macht sich in seinem Tagebuch über die juristischen Aktivitäten von Günther Jauch lustig : Zu den kuriosen Posteingängen dieser Woche gehört ein Anwaltsschreiben aus Berlin mit dem fetten E…

Auch ein Dienstgeheimnis ist ein Privatgeheimnis

schreibmaschine / Weil sie nach einer Ausschreibung einen unterlegenen Bieter über Details des Gewinner-Angebots informiert hat, musste sich eine ehemalige Sachbearbeiterin des Würzburger Entwässerungsbetriebes vor dem Amtsgericht verantworten. Das Urte…

AG Moot-Court

stud. iur. Martin Malkus / Hier der Sachverhalt. Die Montags-AG vertritt die Beklagte A. Die Donnerstags-AG vertritt die Klägerin "R-Call" - GmbH. Die 10jährige Tochter T der Frau A wird von ihrer Brieffreundin B aus Österreich angerufen. Bei dem Tele…

Grenzenlose Knöllchen

Blog der Verkehrsunfallabwicklung / Verkehrsverstöße, die von Deutschen im Ausland begangen werden, sollen künftig leichter geahndet werden können. Dies gilt u. a. für Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Süddeutsche Zeitung schreibt dazu: Den Spitz…

Pizzawerbung mit Adolf Hitler

Wissenswertes, Interessantes und Kurioses aus Justiz und Alltag / In vier Städten des Landes hatte die Firma „Hell Pizza“ (Höllenpizza) auf großen Plakatwänden mit Hitler geworben. Darauf war der deutsche Diktator mit einer Pizza in der zum Hitlergruß ausgestreckten Hand zu…

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Der Autor und sein Blog

Patrick Wötzel

Gerichtsberichterstatter, Lokaljournalist, Sportreporter - Revier: Würzburg

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