WVV kannte das "theoretisch unbegrenzte Risiko"
schreibmaschine | 13. Februar 2008 — Im Schadensersatzprozess der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) gegen die Deutsche Bank hat ein maßgeblicher WVV-M…
Der Schadensersatzprozess der Würzburger Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (WVV) gegen die Deutsche Bank geht am heutigen Dienstag vor dem Landgericht Würzburg in die zweite Runde. Das städtische Unternehmen fordert von der Deutschen Bank rund 2,6 Millionen Euro zurück, die ihm durch den Abschluss riskanter Zins-Spekulationsgeschäfte, so genannter „Swaps“, entstanden sind. Dabei wird auf die künftige Entwicklung von Zinsen spekuliert, um die Zinslast von Darlehen zu senken.
Die WVV ist nicht das einzige kommunale Unternehmen, das sich in diesem Zusammenhang von der Deutschen Bank schlecht beraten fühlt: Unter anderem verlangen die Stadt Hagen und zwei ihrer Tochtergesellschaften aus dem gleichen Grund 57 Millionen Schadensersatz. Zum ersten Mal trafen sich die Parteien Anfang Juli in Würzburg vor Gericht. Damals lehnten die Vertreter der Deutschen Bank eine von der Zivilkammer vorgeschlagene gütliche Einigung ab. Die Richter hatten angedeutet, dass die Verantwortlichen der WVV eine nicht unerhebliche Mitschuld an den Verlusten trifft.
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